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Lokale Agenda 21

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„Mensch sein in Gingen – Bausteine für ein gutes Leben“



Das ist das Motto, das im Herbst 2010, vom 10. – 17. Oktober, über der Aktionswoche der Lokalen Agenda steht.

Wir wollen Sie einladen, Neues zu probieren, vielleicht ein neues Hobby zu entdecken oder einen lang gehegten Wunsch in der Praxis zu erleben. Es wird Kurse, Workshops, Vorträge und vieles mehr zu den Bausteinen Bewegung, Ernährung, Geist, Seele und Kreativität geben.

Darunter können Sie sich nichts vorstellen? Wie wäre es mit: Bei Kaffee und Kuchen dem „Salonorchester Geislingen“ lauschen oder auch das Tanzbein schwingen oder „Geschenke aus der eigenen Küche“ herstellen oder „Falten von Schachteln“ für Geschenke oder ein „Weinseminar mit klassischer Literatur“, Kegeln, eine Sinneswanderung oder, oder oder. Sie können auch Ihre Kreativität mit dem Gingener Bildhauer Hans Neuwirth umsetzen. Lassen Sie sich überraschen. 

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Nachtrag zur Informationswoche "Lebensspuren"



Harald Immig eröffnet Lebensspuren

Auftakt zur Informationswoche in Gingen

Vor vollem Foyer im Gingener Rathaus gaben BM Lothar Schober und Liedermacher Harald Immig aus Hohenstaufen den Startschuss zur Informationswoche “Lebensspuren” der Lokalen Agenda Gingen. Lothar Schober stellte in seinem Grußwort fest, dass solche Aktionswochen mit einem geschlossenen Thema beim Publikum gut ankommen. Wenn auch der diesjährige Inhalt: “Lebensspuren, der Tod gehört zum Leben dazu” viel zu überdenkendes und nachdenkliches beinhalte, so gehöre mit Blick auf Angehörige, besonders pflegende Angehörige, aber auch für uns alle, unabhängig vom Alter, das Nachdenken über den letzten Lebensabschnitt zum Lebensablauf dazu. Deshalb begrüße er es, wenn die Agenda-Arbeitsgruppe, mit den Damen Bärbel Frey, Traute Geiger, Heidi Alex, Theresia Effenberger, Monika Pomeißel, Ulrike Englert sowie Herr Kurt Schön an diese nicht leichte Thematik herangewagt hat. Alle Veranstaltungsbeiträge hätten ein Ziel: “Was ist wenn.. ?”.und sollen Handreichungen bieten, die im Todesfall Antworten auf viele Fragen geben.

Dann hieß es Licht aus und Scheinwerfer an! Liedermacher Harald Immig trat vors Publikum. Die mitgebrachten Scheinwerfer waren die einzigen technischen Requisiten. Kein Lautsprecher, keine Verstärker, nur er allein, seine Worte, seine Lieder, sein Gitarrespiel zogen die Zuhörer in den Bann. Muksmäuschen Stille, wenn der Barde vom Hohenstaufen seine Stimme erhob. Dominierend waren mehr die leisen Töne, passend zu denLebensspu ren. Harald Immig zeigte Spuren aus seinem Leben auf und regte damit den Zuhörer an, selbst in sich hineinzuhören, seinen Spuren nachzugehen. Begebenheiten aus seiner Jugend, mit seinen Eltern, vor allem wohl mit der sehr geliebten Mutter, wusste er glaubhaft zu erzählen. So war das Lied von “Friedemann”, im Gedenken an eine wartende Mutter im Altersheim, sehr zu Herzen gehend. Genau so nachdenklich stimmte die Geschichte von einem verschwundenen Schal, der zu einem Vorurteil gegenüber einem Gast in seinem Haus führte. In punkto Vorurteil fühlte sich der Zuschauer selbst angesprochen. Aber auch Beiträge, die etwas lauter waren, bot der Poet und Sänger so dar, dass aus der vorangestellten Textbetrachtung das danach gesungene Lied zu den Lebensspuren seinen Bezug hatte, so die Lieder vom Obst- und Gartenbauverein oder jenes von der Bulldogfahrt. Trost findet der Mensch in der Musik, so Harald Immig, vor allem im Lied und insbesondere im Volkslied, das auch er in seinem Repertoire pflegt. Und so war es kein Wunder, als der Sänger das Lied vom Schneegebirge anstimmte, spontan ein leises Mitsingen im Zuschauerraum zu hören war. Der gleiche Effekt, bloß besser hörbar, trat dann beim Schlusslied “Kein schöner Land” ein. Man spürte förmlich die warme, besinnliche Stimmung im Raume stehen und war geneigt darin zu verweilen. Stürmischer Applaus löste die Spannung und ließ den Dank des Publikums für die dargebotenen lyrischen, poetischen “Lebensspuren” des Harald Immig überschwänglich erschallen. Der “Troubadour vom Hohenstaufen” bedankte sich seinerseits bei seinem Publikum und sang unter anderem als Zugabe “Wie die Banane auf den Zwetschkenbaum kam“. DieEröffnungsveranstalt ung zur Informationswoche der “Lokale Agenda Gingen” war ein Volltreffer! (Kwi)

 

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Übergabe der Bilder der Haustürenausstellung durch die Lokale Agenda



Das Projekt startete 2007 mit einem Fotowettbewerb, bei dem bis Mai 2007 bereits 94 Bilder von einem Teilnehmerkreis zwischen 10 und 81 Jahren eingegangen sind. Für die Ausstellung wurden insgesamt 52 Bilder aus dem Fotowettbewerb und aus Bildern der Initiatoren ausgesucht und im Rathaus im Erdgeschoß ausgestellt. Die Resonanz der ca. 450 Besucher war durchweg positiv, so dass einige Bilder weiterhin das Erdgeschoss des Rathauses schmücken werden. Alle weiteren Bilder wurden in einer, im Landkreis einzigartige Bildersammlung von der Lokalen Agenda zusammengestellt. Eine Chronologie von 250 Jahren Kunst – und Handwerkergeschichte sind nun in einem Kompendium verbunden. Frau von Trauchburg bedankt sich bei der Gemeinde Gingen für die finanzielle Unterstützung und übergibt offiziell die Bildersammlung an die Gemeinde. Ganz im Sinne der Lokalen Agenda ist dieses Bilderarchiv von Gingener für Gingener gemacht.

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