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Aktuelles aus der Gemeinde

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Treffpunkt „Frauen wie wir“



Terminverschiebung

7. September 2010

„Frauen wie wir“ laden alle Gleichgesinnten ein, mit uns den Franziskusweg bei Ave Maria zu begehen. Gemeinsam wollen wir die zehn verschiedenen Stationen ablaufen, dort innehalten und uns mit Versen aus dem Sonnengesang auf das Leben des Hl. Franziskus einlassen.

Sonne und Wind, Wasser, Luft, Wolken, Sterne und Feuer wurden zehn optisch ansprechende Tafeln gewidmet. Sie nehmen direkt Bezug auf Verse aus dem berühmten Sonnengesang, den der heilige Franziskus um das Jahr 1224 gedichtet hat. Sie zeugen von einem tiefen Verständnis und Liebe zur Natur.

Dabei wollen wir die herrliche Gegend um Deggingen genießen und erfahren so manches aus dem Leben des Hl. Franziskus. Anschließend besteht noch die Möglichkeit zu einer gemütlichen Einkehr.

Wir treffen uns am Dienstag, 7. September um 18.45 Uhr am Parkplatz der St.-Barbara-Kirche um gemeinsam nach Deggingen zur Ave Maria zu fahren. Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte festes Schuhwerk anziehen!

Weitere Infos und Anmeldungen jederzeit bei Beate Krecht unter Tel.-Nr. 948060 oder 943267.

 

 

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GZ Aktion - Gingen erhält einen Defibrillator



GZ-Leser helfen Leben retten

Dank Spenden aus GZ-Weihnachtsaktion sechs Defibrillatoren angeschafft

Diese handlichen orangenen Dinger können Leben retten. Bei der Übergabe der Defibrillatoren – von links: der Geislinger OB-Stellvertreter Holger Scheible, Wiesensteigs Bürgermeister Gebhard Tritschler, Bernd Eisele von der Geislinger Lieferfirma Gromed, Bad Ditzenbachs Bürgermeister Gerd Ueding, Gingens Bürgermeister Marius Hick, Allgemeinarzt Dr. Ulrich Volk, Chefarzt Dr. Walter Schlittenhardt von der Helfenstein Klinik und GZ-Geschäftsführer Wolfgang Braig. Foto: Markus Sontheimer

GZ-Leser haben es mit ihren Spenden möglich gemacht: Es konnten sechs Defibrillatoren angeschafft werden, um im Notfall Leben zu retten.

Raum Geislingen. Bei einem Herzstillstand kommt es auf jede Minute an. Jeder Laie kann mit einem Defibrillator, der sich selbst erklärt, wertvolle Hilfe leisten: Die beiden Kathoden ansetzen und beim Patienten einen Stromstoß auslösen, der das Herz reanimiert. Bevor der Notarzt eintrifft. Voraussetzung: Ein „Defi“ ist zur Hand.

Weil dem oft noch nicht so ist, hat der Geislinger Allgemeinmediziner und Stadtrat Dr. Ulrich Volk angeregt, über die GZ-Weihnachtsaktion „Gemeinsam geht’s besser“ solche Geräte anzuschaffen. GZ-Geschäftsführer Wolfgang Braig übergab nun sechs Defis – dank Leserspenden von rund 12 000 Euro hierfür. Empfänger waren die Bürgermeister von Wiesensteig, Bad Ditzenbach und Gingen, Gebhard Tritschler, Gerd Ueding und Marius Hick. Sie deswegen, weil ihre Gemeinden noch „weiße Flecken“ in der Defi-Versorgung waren; drei Geräte werden in Geislingen an stark frequentierten Orten öffentlich zugänglich deponiert. Wo genau, wird die GZ noch mitteilen.

Braig kündigte an, dass bei der nächsten GZ-Weihnachtsaktion erneut um Spenden für Defis gebeten wird, damit weitere Gemeinden im Verbreitungsgebiet der GZ in deren Genuss kommen. Auch im Namen der anderen bedankte sich der Geislinger OB-Stellvertreter Holger Scheible für die GZ-Initiative: „Ein gutes Projekt. Es ist zu wünschen, dass die Versorgung mit Defis bald flächendeckend ist.“

Bürgermeister Hick hat es bereits selbst erlebt, wie ein Sportkamerad dank eines Defis gerettet wurde. Die DRK-Gruppen im Kreis Göppingen hätten rund 80 Defibrillatoren zur Verfügung, erläuterte Chefarzt Dr. Walter Schlittenhardt von der Helfenstein Klinik. Er ist auch für den Notarztdienst zuständig. Er schätzt, dass pro Jahr rund zehn Prozent der Geräte zum Einsatz kommen.

Dauert ein Kreislaufstillstand länger als fünf Minuten, drohen irreparable Gehirnschäden, macht Schlittenhardt deutlich. Der Geislinger Notarzt, der pro Jahr zu 1350 Einsätzen gerufen wird, kann in so wenigen Minuten aber unmöglich Wiesensteig oder Böhmenkirch erreichen. Dennoch liegt die dokumentierte Erfolgsquote reanimierter Menschen mit rund 50 Prozent weit überm Landesdurchschnitt. Schlittenhardt führt das auch auf Soforthilfe vor Ort zurück, zum Beispiel mithilfe von Defis.

Jeder Laie, so appellieren Volk und Schlittenhardt, müsste sich trauen und rasch helfen. Reagiert ein Mensch auch nach heftigem Schütteln nicht und atmet nicht erkennbar, muss man ihn wiederbeleben. Am besten nach den Sprach-Anweisungen eines Defis.

Kann man dabei nichts falsch machen? Schlittenhardts Antwort darauf ist eindeutig und direkt: „Schlimmer, als etwas falsch zu machen, ist, nichts zu machen. Durchs Reanimieren ist noch keiner gestorben. Und töter als tot geht nicht.“

Artikel aus der Geislinger Zeitung vom 29.07.2010,
SCHMAUZ RODERICH

 

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Bürgermeister Marius Hick ist 100 Tage im Amt



„Ich denke, ich bin angekommen in Gingen“

Bürgermeister Marius Hick ist heute seit genau 100 Tagen im Amt – Alten Streit mit Süßen bereits erfolgreich beigelegt

Seit genau 100 Tagen ist Gingens Bürgermeister Marius Hick nun im Amt. Er ist in der Filstalgemeinde offenbar sehr gut angekommen, hat schon einiges bewegt und will noch vieles erreichen.

Mit 70 Prozent der Stimmen haben die Gingener am 28. Februar den Diplom-Betriebswirt und damaligen Leiter der Stuttgarter Mineralbäderbetriebe, Marius Hick aus Heiningen, zum Bürgermeister gewählt. Am 26. April überreichte Landrat Edgar Wolff dem 44-Jährigen die Ernennungsurkunde, am 28. April trat er den Dienst an. Wir haben mit ihm über die ersten 100 Tage im Amt gesprochen.

Herr Hick, haben Sie sich an Ihrer neuen Stelle gut eingelebt?

Ich habe mich ausgesprochen gut eingelebt und habe mich hier auch sofort sehr wohl gefühlt. Die Menschen sind sehr offen, ich komme mit ihnen sehr gut aus. Außerdem habe ich eine tolle Mannschaft in der Gemeindeverwaltung, und die Arbeit mit dem Gemeinderat ist sehr konstruktiv. Es macht Spaß und Freude, hier zu arbeiten.

Haben Sie schon bedauert, nicht mehr an Ihrer alten Stelle zu sein?

Kein bisschen. Ich hatte in Stuttgart eine schöne Zeit, aber die ist jetzt abgeschlossen. Ich bin sehr glücklich, dass ich diese neue Aufgabe bekommen habe. Sie füllt mich aus. Schließlich habe ich mich ja um genau dieses schöne Amt beworben.

War es schwer, Kontakt zu den Gingenern zu bekommen?

Überhaupt nicht. Die Gingener sind offen auf mich zugegangen. Allerdings bin ich ein Mensch, der sehr kommunikativ ist, der auf die Leute zugeht und mit ihnen spricht. Das hilft ungemein. Außerdem ist immer eine Portion Neugierde dabei, wenn jemand neu in eine Gemeinde kommt. Den Neuen will man kennenlernen. Dadurch kamen wir ungezwungen ins Gespräch. Ich freue mich, wenn ich durch den Ort gehe oder am Wochenende zu einer Veranstaltung, und dann die Gingener treffe. Da bleibt immer Zeit für das eine oder andere Gespräch. Ich denke, ich bin angekommen in Gingen.

Haben Sie in Ihren ersten 100 Tagen als Bürgermeister schon eine Niederlage einstecken müssen?

Nein. Aber ganz allgemein gesagt, lebt Kommunalpolitik ja von Kompromissen. Da würde ich sowieso nicht von einer Niederlage sprechen, wenn einer mal von seinem ursprünglichen Ziel abweicht.

Die alten Streitigkeiten zwischen Gingen und Süßen dagegen sind nun ja wohl erfolgreich beigelegt.

Ich bin schon im Wahlkampf gezielt darauf angesprochen worden, und ich habe schon damals gesagt, dass ich Kontakt zu Süßen suchen werde und Barrieren abbauen will. Das ist jetzt gelungen, Sie haben es ja jüngst berichtet.

Erklären Sie doch bitte noch einmal, worum es da gegangen ist.

Es ging um das Gebiet zwischen der Auenstraße in Süßen, der B 10 alt und der künftigen B 466, das zum Teil auf Gingener Markung liegt. Süßen will dort eine Verbindungsstraße bauen. Der Anschlusskreisel liegt aber zum Teil auf Gingener Markung. Deshalb haben wir nun einen Flächentausch vereinbart. Außerdem ist das Areal optimal für ein interkommunales Gewerbegebiet. Auch da sind sich Süßen und Gingen einig und haben gemeinsam beantragt, das Gebiet in den Flächennutzungsplan 2020 aufzunehmen. Diese mögliche interkommunale Zusammenarbeit ist eine wichtige Perspektive für die Zukunft. Beide Gemeinden waren des Zwists doch längst überdrüssig. Sicher hat der eine oder andere Vorgang Wunden hinterlassen, auf beiden Seiten. Aber jetzt sollten wir in die Zukunft schauen, was da möglich ist.

Welches Thema gehen Sie nun als nächstes an?

Wir sind schon mittendrin. Zum Beispiel bei der Sanierung der Hohensteinhalle. Zugleich wollen wir eine Bürgersolaranlage realisieren. Wir haben auch schon die Öffnungszeiten des Rathauses verlängert. Was die Bürgernähe angeht, haben wir uns mit dreimal 30 Personen die Baustelle für die Umfahrung Süßen angeschaut und bereiten eine Informationsveranstaltung zur B 10 neu bei Gingen vor. In Planung ist, die Sprechstunde des Bürgermeisters auch samstags anzubieten; eine Neubürgermappe; ein attraktiver Internetauftritt; und das Gebiet Halde, wo es Fehlentwicklungen auch in Zusammenhang mit der B 10 neu vorzubeugen gilt. Dann habe ich bei den Bürgern abgefragt, wer in Gingen bauen will; bis jetzt haben 23 Personen Interesse bekundet. Wir schauen bereits nach passenden Baulücken und wollen bald die Erschließung von Bauplätzen angehen. Junge Familien aus Gingen und Umgebung sollen in der „Perle des Filstals“ eine Heimat finden. Außerdem ermitteln wir gerade den Breitband-Bedarf. Wir haben 1000 Arbeitsplätze am Ort, und gerade die Firmen brauchen einen schnellen Anschluss ans Netz. Wir haben bereits einige konkrete Projekt-Ideen für den Landschaftspark Fils. Wir bemühen uns um eine verträgliche Trassenführung der Ferngasleitung. Wir arbeiten daran, unsere Kindergärten, die Schule und den Standort überhaupt weiter zu stärken. Und im Herbst gehen wir das Thema Seniorenbeirat an.

Artikel der Geislinger Zeitung vom 06. August 2010

Hartmut Alexy

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Mitteilung des Polizeipostens Kuchen



Trickdiebe sind unterwegs !

 

Ein unbekannter Mann klingelte am Mittwoch, 21.7.2010, gegen 12.20 Uhr an verschiedenen Haustüren der betreuten Wohnanlage in Gingen. Er versuchte in die Wohnungen zu gelangen, indem er erzählte, dass eine Tante namens Anna auf der Straße im Taxi wartet. Er zeigte einen 100 Euro-Schein und bat darum, das Geld für die Bezahlung des Taxi zu wechseln.

Im Falle der 92-jährigen Geschädigten Frau gelangte er auf diese Art und Weise in die Wohnung. Dort ließ er sich ein Glas Wasser aus der Küche bringen und nutzte diese Gelegenheit, um im Schlafzimmer aus einem Schrank ca. 350 Euro Bargeld zu entwenden.

Der schwäbisch sprechende Mann ist zwischen 50-60 Jahre alt, 160 cm groß, schlank, er hat kurze dunkelblonde lichte Haare. Bekleidet war er mit einem hellblauen kurzärmeligen Hemd und einer dunklen Hose.

Wer kann sachdienliche Hinweise hierzu geben (07331-81264).

 

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Gingen geht neue Wege – Acht Hundetoiletten aufgestellt




Hundetoilette Dammstraße Ecke Donzdorfer Straße

Die Hundebesitzer der Gemeinde Gingen an der Fils, werden in ihrem Bemühen, die Hinterlassenschaften ihrer vierbeinigen Begleiter umweltfreundlich zu entsorgen, von der Gemeindeverwaltung tatkräftig unterstützt.

So hat der Bauhof in den vergangenen Tagen an folgenden Standorten acht Hundestationen aufgestellt:

 

1.       Dammstraße am Brückle zur Donzdorfer Straße

2.       Bahnhof am Tunnel beim Radabstellplatz

3.       Wilhelmstraße Ecke Schulstraße

4.       Ufer-/Bahnhofstraße

5.       Jahn-/Lessingstraße

6.       Barbarabach beim Parkplatz

7.       Friedhof an der B10

8.       Brückenstraße Ecke Grabenstraße

Alle Hundetoiletten bestehen aus einem Tütenspender und einem integriertem Abfallbehälter.

Der gemeindliche Bauhof kontrolliert die Hundetoiletten regelmäßig, füllt Beutel nach und leert die Abfallbehälter.

 

Wir bitten an dieser Stelle alle Hundebesitzer, von der Nutzung dieser Hundestationen regen Gebrauch zumachen.

Helfen Sie mit, unsere Gemeinde sauber zu halten, und Konflikte zwischen Hundehaltern und Spaziergängern zu vermeiden.

 

Selbstverständlich können Sie auch weiterhin gerne Hundekottüten im Rathaus, Zimmer 5, abholen.

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Informationen zur Ambrosia-Problematik




Die Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) ist eine Pflanze, die aus Nordamerika stammt und zu uns eingeschleppt wurde. Eine detaillierte Beschreibung der Pflanze mit zahlreichen Bildern finden Sie in einem Flyer, der beim Rathaus ausliegt.

Da der Blütenpollen der Ambrosie bei empfindlichen Personen stark allergen wirkt, wird ihre Verbreitung mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Für die gezielte Bekämpfung ist die Feststellung der Verbreitung eine zentrale Voraussetzung. Hierbei ist Ihre Mithilfe erwünscht. Sollten Sie diese Pflanze im Landkreis finden, melden Sie den Fund bitte an das Landwirtschaftsamt! Hier wurde ein Ansprechpartner für die Ambrosia-Problematik benannt, der Ihnen für Fragen zur Verfügung steht und die Meldungen sammelt:

Herr Martin Zimmermann, Landwirtschaftsamt, Pappelallee 10, 73037 Göppingen, Telefon 07161-202-143, Durchwahl 167, landwirtschaftsamt@landkreis-goeppingen.de

Weitere Informationen finden Sie auch auf den Internet-Seiten des Landwirtschaftsamtes (www.landkreis-goeppingen.de>Landratsamt>Ämter A-Z>

Landwirtschaftsamt).

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Energieeinsparung groß geschrieben



Ökologische Aspekte und Zielsetzungen waren schon immer ein prägendes Element der Gemeindepolitik.

So wurde bereits 1993 die erste große Solaranlage auf dem Dach der Hohensteinhalle installiert. Diese Anlage, welche das Brauchwasser (in der Regel Duschwasser) erhitzt, produziert jährlich Energie von 8.500 kwh bis 11.500 kwh.

Weitere Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden sind dieser Solaranlage mittlerweile gefolgt.

Um weiter nachhaltig Energie einzusparen, wurde seit dem letzten Jahr begonnen, die Isolierung der öffentlichen Gebäude zu verbessern.

Derzeit werden deshalb im Rathaus die über 35 Jahre alten Fenster ausgebaut und gegen mit hohen Dämmwerten versehene neue Fenster ausgetauscht. Im Obergeschoß des Rathauses erfolgte der Fensteraustausch bereits im letzten Jahr.

Teilweise geschieht diese Maßnahme mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm des Bundes.

Ebenfalls im Rahmen dieses Programms wurde im letzten Jahr die Westfassade des Grundschulgebäudes komplett wärmegedämmt.

Die gleiche Zielrichtung verfolgte die Gemeinde mit dem Austausch der Glasbausteinwand in der Hohensteinhalle. Dessen Wirkung ist jetzt schon merklich: 2009 wurde weniger Heinzenergie verbraucht; eine Entwicklung, die sich noch verfestigen wird. Erst recht auch dann, wenn der Westgiebel der Hohensteinhalle saniert und gar die Halle insgesamt neu eingedeckt ist. Diese beiden Maßnahmen sind für dieses Jahr geplant. Für die Sanierung des Westgiebels stehen noch Mittel aus dem Konjunkturprogramm zur Verfügung.

 

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Arbeitskreis Zukunftsentwicklung und Attraktivitätssteigerung



Ihre Meinung für die Gemeinde!

Mit dem Ziel vor Augen ein zukunftsorientiertes Leitbild für unsere schöne Filstalgemeinde zu erarbeiten, wurde bereits vergangenes Jahr aus der Mitte des Gemeinderates der Arbeitskreis „Zukunftsentwicklung und Attraktivitätssteigerung der Gemeinde Gingen an der Fils“ eingerichtet.

Grundlage eines guten Leitbildes der Gemeinde ist das Meinungsbild der Bürger und so wurde als erste Maßnahme ein Fragebogen erarbeitet, der verschiedene Felder der Kommunalpolitik ansprach. Ziel dieser Aktion war es, ihre Meinung, ihre Ideen und Anregungen zur zukünftigen Entwicklung unserer Gemeinde zu erfahren.

Allgemeine Daten

Ab Januar 2009 wurden an alle Haushalten in Gingen (rund 1500) die Umfragebögen ausgeteilt. Mit einer durchaus positiven Resonanz von 245 abgegebenen Fragebögen wurde im April 2009 mit der aufwendigen Auswertung begonnen. Gesplittet in einzelne Themenbereiche dient sie nun dem Arbeitskreis als Arbeitsgrundlage.

Umfragezeitraum:                                        Januar – März 2009

Verteilte Fragebogenaktion:                      1500 Haushalte

Rücklauf:                                                       245 Stück

Rücklaufquote:                                             16,33 %

Weiblich:                                                       44,1 %

Männlich:                                                      55,9 %

Wohndauer in Gingen:

Schon immer:                                               35,1 %

Länger als 10 J.                                           47,3 %

Weniger als 10 J.                                        12,7 %

Neu zugezogen:                                             4,9 %

Am stärksten vertreten waren die jungen Familien und die jungen Rentner. Die junge Generation, die die Zukunft in Gingen noch gestalten wird und diejenigen, die Gingen längst durch ihren persönlichen Einsatz geprägt haben. Dabei beteiligten sich 82,4 % der Gingener, die das Leben in Gingen bereits über 10 Jahre kennen lernen durften – sozusagen die Experten für das Gingener Gemeindeleben. Ein wichtiger Aspekt, der die Glaubhaftigkeit und Repräsentativität des Ergebnisses zusätzlich unterstreicht. Aber auch die Meinungen und Wünsche der „neu Zugezogenen“ sind nicht wegzudenkende Richtungsweiser.

Themenbereiche

9 Teilbereiche aus der Kommunalpolitik wurden im Fragebogen thematisiert. Dabei wurden befragt:

Verkehr und Wohnen, Freizeit und Kultur, Soziales, Gesundheits- und, Serviceinrichtungen, Arbeit- und Wirtschaft, Baulandentwicklung, Ehrenamt und, Vereine, Natur und Ortsbild, Gemeindeverwaltung.

In anderen Bereichen mussten die Bürger selbst zum Stift greifen und konnten ihre Kritik in eigenen Worten auf´s Papier bringen oder ihren Ideen freien lauf lassen.

Markenzeichen der Gemeinde

Für was steht Gingen? Was ist typisch für den Ort und wodurch unterscheidet er sich von allen anderen? Eine Frage, die sich die Bürger stellen sollten. Ein ganz bestimmter Trend ließ sich bei der Auswertung ermitteln. Hier die Top Ten der Markenzeichen der Gemeinde Gingen an der Fils:

  1. Evangelische Johanneskirche
  2. traumhaft schöne Lage – „die Perle des Filstals“, „klein aber oho“
  3. Schuldenfreiheit und ausgeglichener Haushalt
  4. Nähe zur Natur, Erholung und Ruhe
  5. ausgewogene Mischung aus Gewerbeansiedlung und Wohnqualität
  6. Familienfreundlichkeit
  7. dörflicher Charakter
  8. gute Dorfgemeinschaft, keine Anonymität, Freundlichkeit
  9. eigenständige Gemeinde
  10. gute Verkehrsanbindungen, zentral und trotzdem ländlich

Die größten Probleme in der Gemeinde

Auch unter diesem Punkt sollten die Bürger kein Blatt vor den Mund nehmen und frei ihr größtes Problem –natürlich die Gemeinde betreffend- schildern. Am häufigsten wurden folgende Themenbereiche genannt:

·       Weiterbau der B10 neu und Rückbau der alten B10

·       Ausbau der Busverbindungen Richtung Göppingen

·       Zustand der Gemeindestraßen

·       Bild der Ortsduchfahrt (B10)

·       Erhaltung der Hauptschule

·       Lärmschutzwand an der Bahn

·       Nahversorgung soll erhalten bleiben

·       Absenkung der Gehwege

·       Hundekot

·       Zone 30 im gesamten Ort

·       Hochwasserschutz

·       Schülerbetreuung

Ausgesprochene Themen, die nicht nur für den einzelnen Bürger  ein Problem darstellen, sondern den Großteil der Bürger beschäftigen. Viele der angesprochenen Situationen, waren oder sind noch aktuelle Themen der Kommunalpolitik, um die Gemeinderat und Verwaltung kämpfen. Vieles ist gewünscht, aber leider entweder aus finanziellen oder rechtlichen Gründen nicht oder noch nicht umsetzbar. Darunter zum Beispiel der Weiterbau der B10 neu, die von Seiten des Gemeinderates und der Verwaltung vehement verfolgt werden. Maßgebend ist aber die ausführende Behörde des Landes, das Regierungspräsidium, die die Planung und die Ausführung des Weiterbaus unter ihrem Namen vornimmt.

Ein Ausbau der Busverbindungen nach Gingen ist unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu sehen. Hier gilt: die Nachfrage schafft das Angebot. An einen Ausbau ist nur zu denken, wenn dieses rentabel umzusetzen wäre. Eine volle Auslastung ist derzeit leider noch nicht gegeben. Desweiteren ist zu bedenken, dass die Busrouten exakt an die Weiterfahrten mit Bus und Bahn gekoppelt sind und Änderung nicht ohne weiteres vorzunehmen sind.

Die Rubrik „Zustand der Gemeindestraßen“ umfasste die Unterhaltungsmaßnahmen an den Gemeindeeigenen Straßen, die Straßenbeleuchtung und insbesondere den Winterdienst. Aufgaben, die die Gemeinde als so genannten Träger der Straßenbaulast wahrnimmt. Dieser Zuständigkeitsbereich erstreckt sich allerdings nicht auf die Straßen, die dem Bund, bzw. dem Kreis zugeordnet sind – die Hindenburg- und die Grünenberger Straße sind davon ausgenommen. Hier hat die Gemeine keinerlei Möglichkeiten einzugreifen.

Gingen soll schöner werden…

Situationsbedingt durch die B10 zeigt sich die Ortsdurchfahrt in keinem guten Licht.

Sanierungsgebiete wurden in den vergangenen Jahren im Ort an den Stellen ausgewiesen, an denen man den örtlichen Flair und die Gemütlichkeit zurückkehren lassen wollte. Eine Aufwertung des Ortbildes entlang der alten B10 wird dann Spruch reif werden, wenn die B10 Umfahrung endlich realisiert ist.

Die Teilbereich Ökologie mit den Unterpunkten: Baulandentwicklung, Natur und Ortsbild und Umweltfreundlichkeit, Verkehr und Wohnen, Gesundheit, Arbeit, Freizeit/ Kultur/ Tourismus, Soziales sowie das allzeit für Ärger sorgende Thema Hundekot liegen bereits ausführlich ausgearbeitet vor.

Die Auswertung der 9 befragten Themenbereiche entnehmen Sie bitten den einzelnen, dem Thema zugehörigen Diagrammen. Auch die ausführlich dargestellten Kritik –bzw. Anregungspunkte der Bürger möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.

Wir wünschen allen Interessierten viel Vergnügen beim Durchstöbern der Auswertung und sind Ihnen auch weiterhin dankbar für jede Art von Anregung.

Allen Mitwirkenden, die sich die Mühe gemacht haben, den umfangreichen Fragebogen auszufüllen, möchten wir an dieser Stelle nochmals recht herzlich für Ihre Mitarbeit danken.

Ihr Arbeitskreis „Zukunftsentwicklung und Attraktivitätssteigerung der Gemeinde Gingen an der Fils“.

"Diagramme" finden Sie .....hier>>

"Ideen für die Gemeinde" finden Sie .....hier>>

"Kritikpunkte" ersehen Sie .....hier>>

"Markenzeichen Gingen" .....hier>>

"Probleme in Gingen" .....hier>>

Alles über das Problem "Hundekot" finden Sie  .....hier>>

Alles über "Verkehr, Wohnen, Gesundheit und Arbeit" finden Sie .....hier>>

Alles über "Ökologie" finden Sie .....hier>>

Alles über "Freizeit, Tourismus, Kultur, Soziales und Ehrenamt" finden Sie .....hier>>

 

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Treffpunkt „Frauen wie wir“



7. September 2010

„Frauen wie wir“ laden alle Gleichgesinnten ein, mit uns den Franziskusweg bei Ave Maria zu begehen. Gemeinsam wollen wir die zehn verschiedenen Stationen ablaufen, dort innehalten und uns mit Versen aus dem Sonnengesang auf das Leben des Hl. Franziskus einlassen.

Sonne und Wind, Wasser, Luft, Wolken, Sterne und Feuer wurden zehn optisch ansprechende Tafeln gewidmet. Sie nehmen direkt Bezug auf Verse aus dem berühmten Sonnengesang, den der heilige Franziskus um das Jahr 1224 gedichtet hat. Sie zeugen von einem tiefen Verständnis und Liebe zur Natur.

Dabei wollen wir die herrliche Gegend um Deggingen genießen und erfahren so manches aus dem Leben des Hl. Franziskus. Anschließend besteht noch die Möglichkeit zu einer gemütlichen Einkehr.

Wir treffen uns am Dienstag, 7. September um 18.45 Uhr am Parkplatz der St.-Barbara-Kirche um gemeinsam nach Deggingen zur Ave Maria zu fahren. Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte festes Schuhwerk anziehen!

Weitere Infos und Anmeldungen jederzeit bei Beate Krecht unter Tel.-Nr. 948060 oder 943267.

 

 

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