Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen
wurde der Heimatbrief 2002 an
unsere auswärtigen Mitbürger versandt.
Der Heimatbrief liegt für
Interessierte Mitbürger im Rathaus, Zimmer 09, aus.
- Auszüge aus dem Heimatbrief 2002
-
Dezember 2001
ADVENTSMARKT UMS UND IM RATHAUS
Guter Zuspruch und weihnachtliches Flair
beim Markt mit 12 Buden; der Nikolaus kommt in Rössles-Wirts
Kutsche; 16 Aussteller zeigen im Rathaus-Foyer ihre Hobbys (und
mehr); Besinnliche Stunde mit musikalischen Beiträgen von den Chören
des Liederkranzes, Instrumentalgruppen des Musikvereins und des
Albvereins.
BRAND IM ALBRECHTSHOF
Trotz eines Großeinsatzes von Feuerwehr
und Polizei brennen die Stallungen und ein Anbau des
Albrechtshofes in der Haldengasse bis auf die Grundmauern nieder.
Der nächtliche Feuerschein ist bis nach Kuchen und Süssen zu
sehen.
Die Feuerwehren aus Gingen, Salach, Süßen,
Uhingen und Geislingen konnten ein Übergreifen der Flammen auf
das Wohnhaus verhindern. 22 Milchkühe und 20 Jungrinder und Kälber
wurden gerettet und in anderen Ställen untergebracht. Als möglicher
Brandstifter wird ein 35jähriger Obdachloser ermittelt. Der
Schaden wird auf 300.000 DM (ca. 150.000 ) geschätzt.
WEIHNACHTSLIEDERBLASEN
durch verschiedene Gruppen des Musikvereins
am Heiligen Abend; bei der Jahresfeier des Vereins wird Rainer
Wiedemann für 50 Jahre (!) aktive Blasmusik geehrt.
SEIT 20 JAHREN:
Wieder einmal weiße Weihnachten.
BAUBESCHLUSS FÜR DAS LEHRSCHWIMMBECKEN
Mit erwarteten Kosten in Höhe von 1,1 Mio.
fasst der Gemeinderat den Beschluss, das Lehrschwimmbecken
der Schule zu sanieren. Die Maßnahme kommt aber einem Neubau
gleich. Der Baubeginn wird auf das Ende des Schuljahres 2001/2002
gelegt. Nach den Sommerferien 2003 werden die Schüler wieder
Schwimmunterricht auf ihrem Stundenplan haben.
GEMEINSCHAFTSKONZERT DER KIRCHENCHÖRE
Erstmals veranstalten der evangelische
Kirchenchor Gingen und der katholische Kirchenchor Kuchen-Gingen
ein Gemeinschaftskonzert. Die St. Barbara-Kirche ist der würdige
Rahmen für Werke von Bach, Mendelsohn, Vivaldi und Corelli.
Gesangssolisten und das Streicherensemble des Ansbacher
Kammerorchesters übernehmen wichtige Teile des Programms.
EIFRIGE BLUTSPENDER
Reinhold Schauer wird für seine 75. Spende
geehrt.
NEUE ORTSMITTE EINGEWEIHT
Ein Meilenstein in der Wertentwicklung des
Ortes konnte Anfang Dezember unter großer Anteilnahme der Bevölkerung
vollzogen werden:
Mit der Einweihung des neuen Wohn- und
Geschäftshauses Bahnhofstraße 8 (hier stand ehemals das E-Werk
Bischoff) wurde eine neue und lebendige Ortsmitte geschaffen.
Ganz entscheidend dazu beigetragen hat, dass es der Gemeinde
gelungen ist, neue Ladengeschäfte anzusiedeln und so dem
Ladensterben entgegenzuwirken.
Durch die neuen Geschäfte (Schreibwaren,
Post, Obst- und Gemüse, Bäckerei, Metzgerei, Getränkemarkt)
wurde die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs für alle
Einwohner nachhaltig verbessert.
FLIEGERGRUPPE WIRD 50
Mit einem rauschenden Fest feiert die
Fliegergruppe ihr 50jähriges Bestehen. Dabei wird in die
Vereinsgeschichte geblickt und verdiente Vereinsmitglieder geehrt.
VIEL GELD FÜRS ALTE FACHWERK
7401,62 DM beträgt der Überschuss des
Schnapperfestes. Der Betrag ist Spende der Vereine für die
Freilegung des Fachwerks am evangelischen Pfarrhaus.
Januar 2002
EINWEIHUNG DES ERWEITERUNGS-BAUS BEIM
GEMEINDEKINDER-GARTEN "SONNENSCHEIN"
Mit einem bunten Programm wird die
Einweihung des Kindergartenanbaus in der Hauffstraße gefeiert.
Mit einem Aufwand von 1,6 Mio. Euro wurden genügend Räume
geschaffen, so dass künftig bis zu 100 Kinder viel Platz haben
um sich in den freundlichen Innenräumen oder den Außenanlagen
zu tummeln. Die Gemeinde hat nun die Möglichkeit zeitnah und
bedarfsgerecht auf gesellschaftliche Entwicklungen zu reagieren:
Flexible Öffnungszeiten sind verwirklicht; ein
Ganztageskindergarten angedacht.
Überschrift in der GZ: "Gingen
investiert in seine Zukunft". Das Raumprogramm umfasst zwei
Gruppenräume, einen Ruheraum, eine funktionale Küche, Sanitärräume,
einen Mehrzweck- und Gymnastikraum sowie die notwendigen Nebenräume.
LETZTE BANER KERWEH IN DER HOHENSTEINHALLE
Seit 1979 feierten die Landsleute aus
Popovac ihre Kirchweih. Das Interesse an der einstigen Großveranstaltung
hat merklich nachgelassen; die Organisatoren sind älter geworden.
Deshalb war die Veranstaltung am 12. Januar wohl die letzte einer
erfolgreichen Reihe.
ZEBRASTREIFEN FÜR KINDERGARTEN
Als "nachträgliches
Weihnachtsgeschenk" wird die Genehmigung für die Anlage
eines Zebrastreifens vor dem evangelischen Kindergarten gewertet.
Der Bauhof setzt den Beschluss um. "Ein wichtiger Schritt für
die Sicherheit der Kinder!"
Februar 2002
ÜBERFALL AUF DIE TANKSTELLE HEINZMANN
Die Ende Januar erfolgte Straftat, die überregionales
Aufsehen erregte, wird geklärt. Zwei Männer und zwei Frauen aus
einer Nachbargemeinde gestehen, den Überfall ausgeführt zu
haben. Als Tatwaffe diente ein Gasrevolver. Nach der Tat fuhren
die vier nach Göppingen, um mit den erbeuteten 780 Heroin
zu kaufen.
Nach dem Haupttäter wurde mit einem Foto
aus der Überwachungskamera und einem Phantombild gefahndet.
BÜRGEREMPFANG DER GEMEINDE
Die Geislinger Zeitung schreibt: "250
Gingener widerstanden den Verlockungen des schönen Wetters,
Interesse an Gemeinde war größer Fragen galten
Baugebiet, zusätzlicher Buslinie und weiterem Zebrastreifen".
BM Schober ehrt auch Mitglieder der
Fliegergruppe, die bei nationalen und internationalen Wettkämpfen
Gingen durch herausragende Leistungen bekannt gemacht haben:
Andreas Nagel, Tobias Eberhardt, Tobias Schmohl, Joachen
Kreidenweiss, Alexander Wiethüchter, Roland Brucker, Andrea
Kreidenweiss.
DROGENHÄNDLER AUS GINGEN VOR DEM
LANDGERICHT IN ULM
Dabei wird der Kronzeuge aus Angst
vor der Rache der Drogen-Bosse von Beamten des
Spezialeinsatzkommandos begleitet. 1,2 kg Kokain waren aus
Holland geholt worden.
KANDIDATENVORSTELLUNG ZUR BÜRGERMEISTERWAHL
BM Schober gibt als einziger Bewerber eine
anerkennenswerte Erfolgsbilanz "Gemeinde seit 1991 ohne
Schulden".
EINSETZUNG PFARRER KRAUTER
Nach einer unerwartet langen "pfarrerlosen"
Zeit wird der Nachfolger von Pfarrer Stumpf in Anwesenheit von
Synodalpräsident Neugart und Dekanin Hühn in sein (neues) Amt
eingesetzt.
Pfarrer Krauter war von 1987 1989
Vikar in einer kleinen Gemeinde in Hohenlohe, danach wirkte er in
Baiersbronn und in den drei Schwarzwaldgemeinden Glatten, Neuneck
und Böffingen. "Ich freue mich auf eine interessante
Aufgabe, die auch von Engagement und Eigeninitiative vieler
getragen wird."
Da an diesem Sonntag auch Bürgermeisterwahl
ist, wurde zum ersten Mal in der Geschichte der Gemeinde Pfarrer
und Bürgermeister am selben Tag bestimmt.
BÜRGERMEISTERWAHL
Bei einer Wahlbeteiligung von 44% und
regnerischem Wetter wird Bürgermeister Schober mit 94% der
abgegebenen Stimmen für seine 3. Amtsperiode wiedergewählt. Der
Geislinger Zeitung sagt der alte und neue Rathauschef: "Als
Bürgermeister muss man Motor der Gemeinde sein!" Zu bewältigen
waren in den letzten Jahren u.a. die Schaffung neuer
Gewerbegebiete, die Erschließung des Baugebiets Barbaragarten,
der Bau des Kindergartens und von Altenwohnungen, die Sanierung
der Hohensteinhalle, die Renovierung der Filsbrücke, eine
Ortsmitte ...
Zu lösen in den kommenden Jahren sind die
Sanierung (=Neubau) des Lehrschwimmbeckens, der Umbau von
Lehrerzimmer und Rektorat, eine Schaffung von Spielmöglichkeiten
für Kinder und Jugendliche, der Neubau der B 10 mit einem
Ortsentwicklungskonzept für die Gemeinde.
INNOVATIONSPREIS FÜR SCHMID-BAUKUNSTSTOFFE
Die Firma begeistert die Jury mit einem
neuartigen Fenster-Anschlusssystem aus zwei aufeinander
abgestimmten Dichtungsbändern zur Abdichtung von Fugen.
März 2002
KREISPUTZETE
Unter starker Beteiligung von Vereinen und
Schule werden Ort und Gemarkung einer gründlichen Säuberung
unterzogen.
WEIDENGANG
Eltern und Betreuerinnen des Kindergartens
St. Barbara errichten aus Weidenruten ein Tipi mit Kriechtunnel,
der sich im Sommer zu einem bevorzugten Spielplatz für die
Kinder entwickelt.
KIRCHENKONZERT
Bläserquartett, Saxophonensemble und die
Aktiven-Kapelle des Musikvereins gestalten ein sehr gut besuchtes
Konzert in der Johanneskirche.
B-JUGEND MACHT TITEL PERFEKT
Mit einem 27:20-Sieg über den TSV
Blaustein sichern sich die Nachwuchs-Handballer den Meistertitel
der Landesliga.
ANTENNENPLÄNE
Mobilfunkantennen werden in vielen
Gemeinden sehr kritisch begleitet. Diskussionen gibt es über die
Absicht von Viag Interkom, eine UMTS-Antenne in Gingen zu
errichten. Eine Expertengruppe der Lokalen Agenda soll geeignete
Standorte benennen.
Ein Teil dieser Gruppe hat sich
mittlerweile aber schon wieder von dieser Arbeit zurückgezogen.
April 2002
THEATERAUFFÜHRUNG
Die Volkshochschule hat das Tourneetheater
Waiblingen für den ersten Gingener Theaterabend in der
Hohensteinhalle engagiert. Erfreulich viele Besucher erleben eine
amüsante Veranstaltung unter dem Titel "Außer Kontrolle".
FAMILIENABEND DES ALBVEREINS
Unter dem Motto "Tänze aus den Euroländern"
bieten die Aktiven des Vereins ein abwechslungsreiches Programm.
9 Mitglieder werden für 50jährige
Vereinstreue geehrt.
WANDERUNG DES SWR
350 Wanderer beteiligen sich an der Frühjahrswanderung
des Süd-West-Rundfunks. Unter Führung von Michael Branik
starten sie in Salach und erreichen über Wasserberg und Burren
die Hohensteinhalle zu einer einstündigen Live-Sendung.
Die GZ schreibt: "Tolle Stimmung in
der Hohensteinhalle". Mit dabei Ulrich Rauchfuß, der Präsident
des Schwäbischen Albvereins. Hansjörg Schönherr Präsident des
Landesvermessungsamtes präsentiert eine CD Rom mit 281 Wander-
und Wegekarten.
AMTSEINSETZUNG VON BÜRGERMEISTER SCHOBER
"Ich hoffe, dass die Zusammenarbeit
mit Ihnen in den nächsten Jahren ebenso erfolgreich wird, wie
sie in der Vergangenheit war", sagte Klaus Wimmer, der
stellvertretende Bürgermeister. Zum Start der 3. Amtsperiode gab
es Glückwünsche, "einen guten Tropfen" und ein Buch
über das Land Baden-Württemberg.
"SCHRANKE GEGEN DRECKSPATZEN"
Weil Auswärtige den Gingener Kompostplatz
als Müllhalde missbrauchen, bleibt die Schranke zum Platz künftig
außerhalb der Öffnungszeiten geschlossen. Den Gemeinderäten fällt
es nicht leicht, die Benutzungsordnung mit genau
festgeschriebenen Öffnungszeiten zuzustimmen: "Unschuldige
werden bestraft."
Mai 2002
MAIBAUMSTELLEN
Nur mit der Muskelkraft von 16 Männern und
"Schwalben" errichtet der Albverein vor dem Rathaus den
Maibaum und sorgt mit musikalischen und tänzerischen Beiträgen
für Unterhaltung.
KONZERT DES MUSIKVEREINS
Auf dem Platz vor der Johanneskirche
unterhalten die Jugend- und die Aktivenkapelle des Musikvereins
viele Zuhörer und bieten ein abwechslungsreiches, von
verschiedenen Musikstilen geprägtes Programm. Viel Beifall für
ein rundum gelungenes Maikonzert.
FISCHERHOCK
Einen festen Platz im Jahresprogramm hat
sich der Hock des Fischervereins erobert. Gäste aus der Gemeinde
und der Umgebung (vor allem Radfahrer) treffen sich bei
Fischgerichten auf dem Parkplatz vor der Hohensteinhalle.
GESTALTUNG DER ORTSEINGÄNGE
Zum Jahresprogramm der Landfrauen gehört
die Gestaltung der Ortseingänge an der B10.
225 PRO QUADRATMETER
müssen Käufer nach dem Beschluss
des Gemeinderates anlegen, die einen Platz im Baugebiet
Barbaragarten von der Gemeinde kaufen.
ZWEI WOCHEN USA-URLAUB
ist der Lohn für Andreas Nagel und seinen
Gewinn des "Baron Hilten Soaring Cup". Das Mitglied der
Fliegergruppe Gingen flog 722 km in einem Dreieck, dessen
Eckpunkte Oppingen, Cham und Suhl waren.
SCHLAGLOCHSLALOM HAT EIN ENDE
Die untere Brunnenstraße erhält einen
neuen Belag allerdings nur als "Notbehelf" bis
zum endgültigen Ausbau.
Juni 2002
GINGEN IN "ÄKTSCHEN"
Bei herrlichem Sonnenschein veranstalten
Handel und Gewerbe einen verkaufsoffenen Sonntag. Ohne Flohmarkt
aber mit einer Handwerkerschau wird vielen Besuchern aus Gingen
und seiner Umgebung vieles geboten.
VEREINSSCHIESSEN
Die Zimmerstutzengesellschaft lädt zum
traditionellen Vereinsschießen ein. An der 23. Auflage des
Wettkampf beteiligen sich 18 Herren- und 13 Damenmannschaften.
Die Sieger: Damen Marie-Luise Lenz; Herren
Reiner Koch; Mannschaften: Oldtimerfreundinnen und Musikverein.
PROBLEME MIT DEM NEUEN KINDERSPIELPLATZ
In der GZ steht: "Kleine trauen sich
kaum noch hin Eine Gruppe Jugendlicher verärgert die
Eltern. Mit Verbotstafeln will die Gemeinde die Teenager jetzt
von den Spielplätzen fernhalten, damit die Kleinen wieder ungestört
spielen können. Für die Jugendlichen soll bald ein
Sozialarbeiter kommen."
EINWEIHUNG DER SENIORENWOHNANLAGE
Der 1. Spatenstich erfolgte am 15. Januar
2001; die offizielle Einweihung ist Teil des "Äktschen"-Tages.
Das Haus ist neue "Heimat" für die Bewohner der 12
Senioren-Wohnungen. Die Läden im Erdgeschoss sind ein
wirkungsvoller Beitrag zur Verbesserung der Infrastruktur. Die
Betreuung der Bewohner hat das Rote Kreuz zusammen mit dem
Krankenpflegeverein übernommen.
SCHULFEST
Die Grund- und Hauptschule feiert mit Hock,
Musik und Bastelangeboten. Obwohl der Bauhof mehr Bierbänke und
Sonnenschirme im Schulhof aufgestellt hat als je zuvor, müssen
viele Gäste ihre Festwurst im Stehen essen. Die GZ schreibt:
"Es sind einfach sehr viele Eltern, Lehrer und Schüler
bereit, sich für die Schule zu engagieren. Da kann man natürlich
einiges auf die Beine stellen."
RATHAUSHOCK
Der Musikverein Hohenstaufen, die Highstone-Dixie-Band,
die Musikkapelle Schelklingen und natürlich Jugend-
und Aktivenkapelle des Musikvereins sorgen an 2 Tagen für
Unterhaltung beim Musiker-Hock rund ums Rathaus. Das vorsorglich
aufgestellte Zelt wurde nur als Schattenspender gebraucht.
GAUKINDERTREFFEN
Fast 1100 Kinder treten zu Kinderturn-Cup
Spielparcours und Wettkämpfen an. Dank der ausgezeichneten
Organisation durch Turngau und Turnerbund konnte alles pünktlich
abgewickelt werden. Ergebnis: Zufriedene Teilnehmer, gut
unterhaltene Besucher, viel Lob für den Turnerbund.
KINDERFEST
Farbenprächtiger und ideenreicher Umzug
mit über 600 Teilnehmern unter dem Motto "Unser Land feiert
Geburtstag wir feiern mit!"
Die Geislinger Zeitung titelt: "In
Gingen waren am Samstag die Löwen los." Und weiter: "Rund
20 Gruppen marschierten durch die Straßen von Gingen und trugen
dazu bei, dass die Schnappergemeinde einmal mehr den
Umlandgemeinden in Sachen Originalität und Abwechslungsreichtum
den Rang abgelaufen hat."
Im Rahmen der "Musik zum Fest"
gestaltet von Liederkranz, Albverein und Musikverein
erhält Hans Maier vom Obst- und Gartenbauverein die
Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg. Sie ist Anerkennung für
15 Jahre Vereinsvorsitz, Umsetzung des Streuobstprogrammes, viele
Schnittunterweisungen und Ausgestaltung des Obstlehrpfades.
DR. GROSSMANN WIRD 90
Aus der Geislinger Zeitung vom 29.06.:
"In der Nachkriegs-zeit war er in Gingen und Kuchen bekannt
wie ein bunter Hund als Hausarzt begleitete Dr. Großmann
seine Patienten "von der Geburt bis zum Tod". Nach
Gingen kam er eher zufällig: "Ich bin auf dem Heimweg nach
Stuttgart hier hängen geblieben." Zunächst hatte er das
Vertrauen der Menschen in einem fremden Ort zu gewinnen. Dass ihm
dies in einem besonderen Maße gelungen ist, beweist die
Anerkennung, die der Jubilar auch heute noch genießt.
FLUGPLATZFEST
Ein Gottesdienst "im Grünen"
bildet den Auftakt zu dem Fest der Fliegergruppe Gingen auf dem
Fluggelände in Oppingen. Der Gruppe gehören 60 aktive und 40
passive Mitglieder an. Sieben Segelflugzeuge vom Oldtimer bis zum
modernen Leistungsdoppelsitzer, ein Motorsegler und zwei
Motorflugzeuge für Reise und Schleppen bilden den Flugzeugpark.
Regelmäßige theoretische und praktische Schulungen führen bis
zum Erwerb des Luftfahrerscheins. Der Leistungsflug mit Teilnahme
an Wettbewerben ist von großer Bedeutung. Aber auch die
Werkstattarbeit kommt nicht zu kurz.
TÜRKISCHE MÜTTER DRÜCKEN DIE SCHULBANK
Der vom Förderverein der Grund- und
Hauptschule initiierte und mit Unterstützung der
Arbeiterwohlfahrt durchgeführte Kurs zieht Bilanz: "Der
Kurs, an dem über ein Jahr lang 13 türkische Frauen teilnahmen,
baute Sprachbarrieren ab und stärkte das Selbstwertgefühl der
Teilnehmerinnen."
BERUFSFINDUNGSMESSE IN DER HOHENSTEINHALLE
Schüler aus Geislingen, Kuchen, Gingen, Süßen
und Donzdorf erhalten Gelegenheit, Informationen zu ihren
Wunschberufen zu sammeln. Mit Videoclips, praktischen Beispielen,
Fotowänden und Informationsbroschüren geben Fachleute aus
unterschiedlichen Berufen Einblicke in ihren Arbeitsalltag.
"Ein gutes, erfolgreiches Konzept" stellt
Kreishandwerksmeister Wolfgang Friedrich fest.
JULI 2002
"RUND UM DIE JOHANNESKIRCHE"
findet das traditionelle Sommerfest der
evangelischen Kirchengemeinde statt. Viele Besucher erleben einen
unterhaltsamen und lehrreichen Nachmittag: Ein Glockensachverständiger
des Oberkirchenrates erläutert die einzelnen Glocken und die
verschiedenen Geläute.
LIEDERKRANZ IN DER RHÖN
Der Jahresausflug führt die Sängerinnen
und Sänger mit ihrem "Anhang" 2 Tage in die Rhön.
Kultur- und Natur wird entdeckt.
"FÜHRUNGSWECHSEL" BEI DER
KATHOLISCHEN KIRCHENGEMEINDE
Nach 15 Jahren erfolgreicher
seelsorgerischer Arbeit in Kuchen und Gingen wechselt Pfarrer und
Dekan Jürgen Mühlbacher als Seelsorger an die Klinik am Eichert.
Allgemeine Feststellung: Er hat Spuren hinterlassen. Jürgen Mühlbacher:
"Mein Abschied ist keine Flucht. Nach 39 Jahren
Gemeindedienst fühle ich mich fit, um Seelsorgearbeit auf eine
andere Art zu wagen."
Nachfolger wird Dietmar Hermann aus Süßen,
der Jürgen Mühlbacher auch im Amt des Dekans folgt.
WEITERE FUSSGÄNGERAMPEL
Bei der Verkehrsschau wird die Einrichtung
einer Druck-Knopf-Ampel in der Höhe des "Reichsadlers"
ins Auge gefasst. Sie soll über eine Kontaktschleife mit der Großen
Gasse verbunden werden, damit dem dort wartenden Verkehr das Einfädeln
in die B10 erleichtert werden kann.
JUGENDSOZIALARBEITER FÜR KUCHEN UND GINGEN
René Schamarek wird sich zukünftig um die
Gingener Jugend kümmern und vor allem das Jugendhaus betreuen.
TÜFTLER WIRD BELOHNT
Jörg Tesmer freut sich: Die von ihm
entwickelte wasserdichte Haustür wird patentiert und ist damit
25 Jahre geschützt. Spezialzargen verbinden die Tür wasserdicht
mit dem Mauerwerk.
PIA RATHGEB IST DIE BESTE IM LAND
Bei den württembergischen
Mehrkampfmeisterschaften in Villingen-Schwenningen holt sich die
C-Jugendliche die Landesmeisterschaft für sich und den
Turnerbund.
KLAUS WIMMER VERABSCHIEDET
Nach fast 30jähriger Zugehörigkeit zum
Gemeinderat wird Klaus Wimmer, über lange Jahre auch
stellvertretender Bürgermeister, offiziell verabschiedet. Bürgermeister
Schober: "Allein schon an den Wahlergebnissen kann man
erkennen, dass Sie im Rathaus viel geleistet haben! Mit einer
Rede kann man Ihrem Engagement nicht gerecht werden."
Für Klaus Wimmer rückt Heidi Alex in den
Gemeinderat nach.
August 2002
WIESENHOCK DES OBST- UND GARTENBAUVEREINS
Der Hock bei der Halle der Reitergruppe
bildet den Auftakt zur Ferienzeit. Das Beste aus Küche und
Keller, aufmerksam serviert, macht den Aufenthalt zu einem
Ereignis.
ALTBÜRGERMEISTER HEINZ NAGEL WIRD 80
"Zum Blühen gebracht" lautet die
Überschrift zur Laudatio, die die Geislinger Zeitung zum 80.
Geburtstag von Altbürgermeister Heinz Nagel veröffentlicht.
Heinz Nagel kam im Alter von 32 Jahren am 01. Mai 1954 nach
Gingen. Die GZ weiter: "Als der gebürtige Göppinger 32
Jahre später als dienstältester Bürgermeister des Kreises in
den Ruhestand verabschiedet wurde, bescheinigte ihm Landrat
Weber, Gingen zu einer blühenden Gemeinde gemacht zu haben."
In Anerkennung seiner Verdienste um die Allgemeinheit erhielt er
das Bundesverdienstkreuz.
PROMILLEFAHRER
wird auf der B 10 schwer verletzt;
Hubschrauber mit Nachtsichtkamera sucht nach Beteiligten.
LEHRSCHWIMMBECKEN
Die Bauarbeiten beginnen; die Kosten
steigen um 86.000 .
WALDFEST DES LIEDERKRANZES
Gutes Wetter und eine gute Organisation
lassen das Fest am Sängerheim zu dem gewünschten Erfolg werden.
Erfreulich viele Besucher genießen Speise und Trank und die
herrliche Aussicht auf Gingen und das Filstal.
JAHRHUNDERTFLUT
Das letzte Augustwochenende wird vielen
Einwohnern noch lange in Erinnerung bleiben; allerdings wohl in
wenig guter, denn am 31. August 2002 wurde Gingen von einem
verheerenden Unwetter heimgesucht. Unaufhörlich gingen ab dem späten
Nachmittag massive Regenfälle auf Gingen und Teile des östlichen
Landkreises nieder. Gingen war dabei die am meisten vom Unwetter
betroffene Gemeinde im Landkreis Göppingen.
Sorgenvoll blickte mancher Gingener an
jenem Samstagnachmittag zum Himmel. "Wie vor 27 Jahren",
berichtete Bauhofleiter Wilhelm Preßmar, "haben sich dicke
und dunkle Regen- und Gewitterwolken von Westen kommend an den
Bergen rund um Gingen wie in einem Talkessel gesammelt und ihre
gesamte Wasserlast über der Gemarkung Gingen abgeladen."
Auch berichteten viele, die die Unwetter und Überschwemmungen
vor 27 Jahren erlebt haben, dass das diesjährige Unwetter noch
schwerwiegender war.
So gingen an einem halben Tag 105 Liter
Regen pro Quadratmeter in Gingen nieder. Die Stände der Fils am
Pegel Süßen an jenem Samstag verdeutlichen dies anschaulich mit
folgenden Werten:
15.00 Uhr 0,81 m; 17.00 Uhr 1,04 m; 18.00
Uhr 1,64 m; 19.00 Uhr 3,24 m; 20.00 Uhr 3,18 m;
20.30 Uhr 3,80 m.
Ein 20jähriges Hochwasser liegt für die
Fils bei einem Pegelstand von 3,59 m, ein 50jähriges bei 3,91 m.
Bei den Hochwassern im April 1994 stieg der Filspegel auf 3,85 m,
im August 1984 auf 4,18 m.
Die Fils war allerdings nicht das Gewässer,
welches in Gingen am 31. August so schlimme Auswirkungen
verursachte. Die Fils blieb im wesentlichen in ihrem Bett;
lediglich unterhalb der Brückenstraße überschwemmte sie die
Gartenländchen in den "Grasteilen", einem sogenannten
förmlich ausgewiesenen Überschwemmungsgebiet.
Dagegen brachten der Barbarabach und
ansonsten kleine Rinnsale aus dem Hohenstein (wie z.B. der
schmale Gassenbach) ungeahnte Wassermengen und damit das
Hochwasser nach Gingen.
So schoss der Barbarabach auf einer Breite
von ca. 15 m und einer Höhe von ca. 1,50 m
über den Brandweg und die Grünenberger
Straße auf das Ortszentrum zu.
Innerhalb weniger Minuten hieß es buchstäblich
"Land unter". Am Anwesen von Walter Frey in der Grünenberger
Straße ist heute am Wandverputz der "Pegelstand" des
Barbarabaches zu sehen.
Ab 17.50 Uhr gingen bei der Feuerwehr und
der Polizei hunderte Notrufe ein.
Die B 10 war zwischen Kuchen und Süßen an
mehreren Stellen hoch überflutet und wurde bis gegen 22.00 Uhr
gesperrt.
Am Abend drohten die Wassermassen in Gingen
sogar den Bahndamm zu unterspülen. Der Zugverkehr zwischen
Stuttgart und Ulm war unterbrochen.
In Gingen herrschte für Stunden regelrecht
der Ausnahmezustand. In weiten Teilen des Ortes war die
Stromversorgung unterbrochen, ebenso wenig funktionierte das
Telefonnetz.
Braune Wasserwalzen bahnten sich mit
Urgewalt ihren Weg mitten durch das Gingener Ortszentrum und
durch Wohngebiete östlich der Bahnhofstraße. Die Flutwellen
schwappten an Häusern hoch, brachen sich an Wänden.
Den ganzen Abend und die ganze Nacht über
bis Sonntagmorgen um 5.00 Uhr waren die Gingener Feuerwehr
unterstützt von der Uhinger Wehr und dem Technischen Hilfswerk
sowie der Gemeindebauhof im Einsatz.
Unzählige überflutete Keller mussten
leergepumpt, Personen aus ihren Wohnungen evakuiert und Straßen
wieder befahrbar gemacht werden.
Radio- und Fernsehreporter berichteten
mehrfach vor Ort über die Unwetter- und Flutkatastrophe in
Gingen.
Am Tag danach, am Sonntagvormittag, zeigte
sich dann das ganze Ausmaß der Schäden. Bauhofleiter Wilhelm
Preßmar und Bürgermeister Lothar Schober informierten Landrat
Franz Weber, der sich vor Ort ein Bild verschaffte.
Auch hat ein regelrechter "Hochwassertourismus"
eingesetzt. Viele Menschen von außerhalb machten sich auf den
Weg nach Gingen, um sich die Verwüstungen anzuschauen. Dabei
erleichterten sie die Aufräumarbeiten nicht gerade.
Im Rathaus wurde ein Sorgentelefon
eingerichtet für Einwohner, die Hilfeleistungen benötigten. Die
Telefone dieser Hotline standen tagelang nicht mehr still.
In ganz Gingen waren die Tage nach dem
Hochwasser vom Aufräumen bestimmt.
Dabei war es immer wieder unvorstellbar,
welche Schäden das Hochwasser anrichtete.
"Viele Leute waren den Tränen nahe",
berichtete Bürgermeister Schober. Nicht nur Keller, auch
Wohnungen sind komplett unbewohnbar. Nicht nur Mobiliar ist hin,
sondern auch Böden, Heizungen, Wandvertäfelungen, Tapeten,
sogar Wandverkleidungen.
Das Bekleidungshaus Fischer und Stegmaier
beispielsweise war, wie viele Geschäfte im Zentrum stark vom
Hochwasser betroffen, so dass am darauffolgenden Montag ein
Sonderverkauf der Bettenabteilung vorgenommen werden musste.
Insgesamt verursachte das Hochwasser Schäden
in Millionenhöhe in Gingen.
Bereits am Mittwoch nach dem Hochwasser
traf sich der Gingener Gemeinderat zu einer Sondersitzung, um
gemeinsam mit Ingenieuren zu überlegen, was nötig ist, damit
Gingen nicht noch einmal eine solche Überschwemmung erlebt.
Mittlerweile liegen die ersten Gutachten
und Vorschläge auf dem Tisch. Ein vorbeugender Hochwasser-schutz
kommt danach die Gemeinde teuer zu stehen: viele Millionen Euro müssten
dafür aufgewendet werden. Geld, das die Gemeinde nicht hat.
Schon zur Bewältigung der herkömmlichen Aufgaben muss die
Gemeinde erstmals seit 12 Jahren Schulden machen. Die
Finanzmisere des Staates macht auch vor Gingen nicht halt.
September 2002
HEIMATTREFFEN DER UNTEREN BARANYA
Seit vielen Jahren sind die ehemaligen
Bewohner aus der Unteren Baranya in Gingen "zu Hause":
Ihre Heimatstube im Bahnhof lockt immer wieder Interessenten aus
nah und fern in die Gemeinde. Das Heimattreffen im September gehört
zu den Fixpunkten im Kalender. Auch diesmal finden Besucher aus
dem Kreis Göppingen und weit darüber hinaus den Weg in die
Hohensteinhalle. Bei Musik und Tanz werden viele Erinnerungen
ausgetauscht. Aber: Auch sie werden älter.
OLDTIMERTREFFEN
Die Zahl der Freunde alter "Zugmaschinen"
wird in Gingen und in den benachbarten Orten und Kreisen immer größer.
Dementsprechend steigt die Akzeptanz des Gingener Treffens auf
dem Festgelände am Schwarzen Weg. Großes Lob für die
Veranstalter und ihre Helfer.
BUNDESTAGSWAHL
Wahlbeteiligung in Gingen 84,5 %
Erststimme Zweitstimme
CDU 1232 46,16% 1075 40,19%
SPD 1144 42,86% 1054 39,40%
Grüne 108 4,05% 221 8,26%
FDP 106 3,97% 197 7,36%
Direktmandat für Klaus Riegert (CDU)
ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG DER VHS
Tommy Nube mit seinem Programm "Schwobaseggale".
SUNDAY IST FUNDAY
Das Wetter passt, die Besucher strömen in
Massen, Alt und Jung kommen voll auf ihre Kosten. Zur 8. Auflage
des verkaufsoffenen Sonntags pilgern viele Gäste aus den
umliegenden Gemeinden nach Gingen. Ein Magnet ist der große
Flohmarkt. Handel und Gewerbe beweisen mit Engagement und vielen
guten Ideen ihre Leistungsfähigkeit.
ROCKMUSIK IM DREIERPACK
Die Geislinger Zeitung organisiert in der
Jahnhalle ein Rockkonzert für die Flutopfer von Gingen und
Kuchen. 3 Bands sorgen für eine Superstimmung; 6000
kommen für die Flutopfer zusammen.
Oktober 2002
FEUERWEHRHOCK
Dicht bevölkert ist auch heuer wieder der
Hock auf dem Feuerwehrgelände am Tag der deutschen Einheit.
Besonders beliebt ist das Gulasch aus der alten Militär-"Kanone".
Die Arbeit der freiwilligen Feuerwehr ist sehr vielfältig
geworden. Waren es früher überwiegend Brandeinsätze, so werden
die Feuerwehren heute immer mehr zu technischen Hilfeleistungen
gerufen. Der derzeitige Mannschaftsstand beträgt 43 Aktive, aber
viele davon sind bei auswärtigen Firmen beschäftigt und tagsüber
schwer erreichbar und abkömmlich. Zur Gingener Wehr gehören
auch 19 Alterskameraden. 15 Jugendliche sind in der
Jugendfeuerwehr organisiert.
SCHNAPPERBALL
Eine überdurchschnittliche Kapelle,
attraktive Darbietungen und ein ansprechender äußerer Rahmen
sind das Erfolgsrezept, mit dem auch der inzwischen 10.
Schnapperball in der Hohensteinhalle bei den Besuchern bestens
ankommt. Auch diese Gemeinschaftsveranstaltung von Gemeinde und
Kultur- und Sportkreis steht unter dem Motto "Unser Land
feiert wir feiern mit". Bei Vorbereitung und Durchführung
engagieren sich besonders Bauhof, Landfrauen, Musikverein,
Gemeindeverwaltung. Nach dem Urteil vieler: "Eine rauschende
Ballnacht!"
SCHWESTER ELISABETH VERABSCHIEDET
Nach fast genau 10 Jahren segensreicher Tätigkeit
in Gingen wird Schwester Elisabeth Romes in einer
eindrucksvollen, sehr persönlich gestalteten Feier in den
Ruhestand verabschiedet. Schwester Elisabeth trat 1958 in das
Diakonissen-Mutterhaus in Gunzenhausen ein. Dort bekam sie eine
hervorragende Ausbildung in Krankenpflege, Kinder- und
Jugendarbeit, Bibelauslegung, Seelsorge, Gemeindearbeit und
Altenpflege. Ab dem 25.09.1992 war sie "guter Geist und
Chefin" im Blau-Kreuz-Haus in der Schillerstraße. Viele in
der Gemeinde haben von ihren Fähigkeiten und ihrem Engagement
profitiert.