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Mittagessen

Wo: Evang. Gemeindehaus Gingen
Wann: Donnerstag, 10. Februar 2005, um 12.00 Uhr
Das gibt es: Rouladen, Spätzle, Salat, Nachspeise
Unkostenbeitrag: 4,70 Euro zzgl. Getränk

Verbindliche Anmeldung bis Mittwochvormittag, 09.02.2005, bei
Bärbel Frey, Tel.: 7472 oder Traute Geiger, Tel.: 939891

Weitere Termine sind: 24.02.; 10.03.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der evang. Kirchengemeinde und dem Café Soukup durchgeführt.


Erfassungsbogen für das Sammeln von Gingener Hausnamen

Die Lokale Agenda Gingen/Fils und Dr. Gabriele von Trauchburg planen, demnächst dem Gemeindeblatt einen Erfassungsbogen für die Sammlung der Gingener Hausnamen beizulegen. Alle Gingener werden gebeten, diesen Bogen auszufüllen und bei der Gemeinde wieder abzugeben.

Durch ihre Mithilfe bei dieser Aktion können die Gingener dazu beitragen, dass ein wichtiger Teil der Ortsgeschichte nicht vollständig in Vergessenheit gerät. Hausnamen sind eine jahrhundertealte Tradition. Sie enthalten wichtige und aufschlussreiche Informationen über die Geschichte der Gingener Häuser und ihrer Bewohner. Dieses Wissen, das bis vor einigen Jahrzehnten noch völlig präsent war, droht allmählich verloren zu gehen. Diese Entwicklung soll mit dieser Aktion zumindest aufgehalten werden. Die Initiatoren bitten daher die Gingener, den Erfassungsbogen auszufüllen und beim Rathaus abzugeben. Dafür bedanken sie sich schon im voraus.


Informationsblatt Direktvermarkter

Vertrauen zum Erzeuger - hohe Qualität des Produkts - kurze Wege vom Erzeuger zum Verbraucher; dies sind unter anderem Vorteile der Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte.

Das im letzten Jahr erschienene Info-Blatt wurde aktualisiert. Es kann angefordert werden bei:

Ansprechpartner bei der Gemeinde Gingen:
Martina Wonschik, 07162/9606-13,
M.Wonschik@Gingen.de

Ansprechpartner für die Arbeitskreise:
Paul Gürtler, 07162/7534


Informationsveranstaltung der Lokalen Agenda 21 Gingen im Foyer des Rathauses

"Ein heißes Eisen angepackt"

Knapp 50 Bürger machten sich am Freitag auf den Weg ins Gingener Rathaus, um sich über das Thema Mobilfunk zu informieren.

Zunächst machte Professor Doktor Ulrich Leute von der Fachhochschule Ulm die Besucher mit grundlegenden Elementen zum Thema Mobilfunk vertraut. Leute begann mit einer Umfrage der "Apotheken-Umschau": 54 Prozent der Befragten haben dort angegeben, dass sie Angst vor Elektrosmog haben. In einer Umfrage des Bundeswirtschaftsministeriums fühlten sich 52 Prozent der befragten Menschen eher wenig informiert über das Thema Mobilfunk, zehn Prozent wussten gar nichts darüber.

"Mitte der 80er Jahre begannen die Ideen, dass doch jeder mobil telefonieren können soll", erklärte Ulrich Leute. Heute nutzen fast 60 Millionen Menschen die Vorteile des mobilen Telefons - und das nur in Deutschland. Vielen Menschen wurde durch den Gebrauch des Handys in Notfällen das Leben gerettet. Auf der biologischen Seite bleiben jedoch viele Fragen offen. Sind vermehrt auftretende Befindlichkeitsstörungen wie Kopfweh, Schlaflosigkeit oder Nervosität auf die zunehmende Ausbreitung des Mobilfunks zurückzuführen? "Bisher gibt es dazu noch zu wenig Untersuchungen" erklärte Leute. Auch bei Kindern und Jugendlichen gibt es keine Statistiken. der Mobilfunk sei noch ein sehr junges Thema, deshalb gebe es noch keine langen Studien. Die bisherigen Ergebnisse würden keine Nachweise auf Schädigungen erbringen. "Ein kleines Risiko ist schon vorhanden", bestätigt Leute in seinen Ausführungen. man dürfte auf keinen Fall sagen, dass es eine tolle Technik ohne jegliches Risiko ist. Das stimme nicht. Wichtig sei es mit dem Handy nur kurz zu telefonieren und es nicht direkt an Ohr zu halten. Abhilfe schaffen Freisprech- einrichtungen. Sie sorgen für ein strahlungsarmes Telefonieren.

Um die Bewohner in Städten und Gemeinden keinen großen Strahleneinwirkungen auszusetzen, seien hohe Standorte für die Sendemasten sehr geeignet. Das will man auch in Gingen praktizieren. "Wir wollen die Maximas der Strahlungen so weit wie möglich aus dem Ort rausbringen, damit die Bevölkerung so wenig wie nur möglich belastet wird", unterstrich Bernd Marx von der Lokalen Agenda 21.

Wilhelm Lüdemann von der Firma Vodafone berichtet, dass eine zentrale Lage optimal wäre, um gute Verbindungen zu bekommen. Für eine Station in Gingen besonders geeignet wären der Sportplatz, die Kirche oder ein Dach einer Firma in der Brunnenstraße.

Paul Gürtler gab unterdessen bekannt, dass ein Mobilfunkanbieter vor kurzem dem Standort außerhalb des Ortes zugestimmt hätte. Wie auch immer entschieden wird: Auf jeden Fall hat die Lokale Agenda 21, wie es Paul Gürtler ausdrückte, "mit dem Thema Mobilfunk ein heißes Eisen angepackt".

- Auszüge aus einem Bericht der GZ vom 24.02.2003 -

Copyright © 2001 Gemeinde Gingen • Letzte Aktualisierung: 28.1.2005