Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Herzlich willkommen
in Gingen an der Fils
Herzlich willkommen
in Gingen an der Fils
Herzlich willkommen
in Gingen an der Fils
Herzlich Willkommen
in Gingen an der Fils
Herzlich willkommen
in Gingen an der Fils
Schnapperbrunnen
info
Aktuelles aus der Gemeinde

Hauptbereich

Aus dem Gemeinderat berichtet: Sitzung vom 10.07.2012

Autor: Martina Manz
Artikel vom 19.07.2012

Sanierung der Hohensteinschule
Voruntersuchung zur Wärmeversorgung
Ende 2011 wurde die Firma gecon mit einer Voruntersuchung der künftigen Wärmeversorgung der Hohensteinschule beauftragt. Untersucht wurde unteranderem die Anbindung eines möglichen Neubaus eines Kindergartens als auch die Anbindung der Hohensteinhalle. Letzteres wurde mangels Wirtschaftlichkeit vorerst auf Eis gelegt, da die vorhandene Kesselanlage noch weitere 5-8 Jahre betrieben werden könne und die Arbeiten zur Anbindung der Halle zu kostenintensiv seien. Wirtschaftlich rentabel wäre jedoch die Neueinrichtung eines Blockheizkraftwerkes in der Schule, das sowohl zur Wärmeversorgung als auch für die Stromerzeugung sinnvoll eingesetzt werden könnte. Hauptabnehmer wäre hierfür das Lehrschwimmbecken der Schule. Der Gemeinderat steht nach einigen negativen Erfahrungen mit der Altanlage (seit 2 Jahren außer Betrieb) der Neureinrichtung einer Blockheizkraftwerkes etwas skeptisch gegenüber- zu hoch sei der Wartungsauswand und die Anfälligkeit der bisherigen Altanlage in der Vergangenheit gewesen. Die Firma gecon wird weitere Informationen einholen und diese nach der Sommerpause im Gemeinderat vorstellen.

Weiterer Beitrag zur regenerativen Energiegewinnung
Grundschuldach bekommt Photovoltaikanlage
Nach Sanierung des Grundschuldaches sind die statischen Voraussetzungen zur Einrichtung einer Photovoltaikanlage gegeben. Auf Anregung des Gemeinderates wurden Angebote eingeholt und die Wirtschaftlichkeit einer solchen Anlage überprüft. Nachdem die Höhe der Einspeisevergütung des Bundes festgelegt wurde, konnte die Wirtschaftlichkeit der 23,52 kWp leistungsstarken Anlage auf 5,6 % Rendite festgestellt werden. Für Diskussion sorgte die von einigen Gemeinderäten befürchtete Brandlast, die von den Modulen ausgehen könnte. Architekt Grässle konnte hier beruhigen. Die oberste Decke des Gebäudes sei massiv erbaut. Sollte das brennende Dach einstürzen, seien die darunterliegenden Räume zunächst geschützt. Mit 9 Ja Stimmen, 3 Gegenstimmen und 1 Enthaltung wurde die AEW Geislingen zum Angebotspreis von 42.082,69 € mit der Errichtung der Photovoltaikanlage beauftragt. Die bisher installierte PV- Anlage hat ihren Dienst getan und wird bei der Sanierung vom Netz genommen und der Entsorgung zugeführt.

Beginn der Sanierungsarbeiten in der Grundschule
1 Woche vor Beginn der Sommerferien wird bereits das Gerüst aufgebaut, so dass zügig mit Beginn der Sommerferien mit den Dacharbeiten begonnen werden kann. In der KW 34,35 werden die Fensterarbeiten durchgeführt. Am Lehrschwimmbecken wird zeitgleich die fehlerhaft aufgebrachte Fassade von der ausführenden Firma entfernt und vollständig neu hergestellt. Die Firma Moser, die mit den Dacharbeiten beauftragt wurde, schlug anstatt einer Sparrendämmung eine Aufdachdämmung vor, die an sich teurer, jedoch die Bauzeit verkürzt und so zum gleichen Preis von der Firma Moser ausgeführt wird.

„Einen alten Baum versetzt man nicht“
Erste Beratung zur Ansiedlung eines Pflegeheimes in der Gemeinde
Bereits seit längerer Zeit besteht der Wunsch in der Gemeinde, die beiden in der Bahnhofstraße stehenden Häuser mit betreuten Seniorenwohnungen durch eine stationäre Pflegeeinrichtung zu ergänzen. Auch im Falle der Pflegebedürftigkeit oder einer dementiellen Erkrankung sollen Bürger nicht ihr Heimatdorf verlassen müssen, um weiterhin soziale und familiäre Bindungen aufrecht erhalten zu können.
Die Gemeindeverwaltung konnte Kontakt mit der Wilhelmshilfe e.V. aufnehmen, von deren Qualität sich bereits letztes Jahr der Gemeinderat bei einer Besichtigung der Einrichtung in Faurndau vergewissern konnte. Am 12.06.2012 stellte sich die Wilhelmshilfe e.V. in nicht öffentlicher Sitzung vor und bezeugte ihre Bereitschaft eine Alteneinrichtung mit 35 Pflegeplätzen in der Gemeinde zu schaffen. Die Ausgestaltung der Einrichtung soll in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde entwickelt werden. Als Voraussetzung einer gelungenen Einrichtung müsste die Gemeinde ein Zentrumsnahes Grundstück zur Nutzung bzw. in Erbbaupacht überlassen. Anbieten würde sich zum Beispiel das vor Jahren erworbene Grundstück in der Nähe der Johanneskirche, das Zentrumsnah liegt und eine ausreichende Grundstücksgröße aufweist. BM Hick freute sich über die Bereitschaft der Wilhelmshilfe e.V. und ist der Überzeugung hier einen guten Kooperationspartner für dieses Projekt gefunden zu haben. Um den Prozess weiter anzustoßen, bedarf es der grundsätzlichen Zustimmung des Gremiums. GR Hofmann als auch GR Wüstling sehen die Notwendigkeit für den Bau eines Pflegeheimes am Ort, geben allerdings zu bedenken, dass die Grundstückswahl gut überlegt sein müsse. Auch GR Maßfelder drückt mit folgendem Zitat seine Unterstützung aus: „alte Bäume versetzt man nicht“, denn mit dem Alter wachse zunehmend die Ortszugehörigkeit. Umso wichtiger sei es, für diese Altersgruppe etwas zu tun. Dem pflichtete GR´in Albrecht bei. Die Entwicklung eines Pflegeheimes spanne den Bogen zu anderen Altersgruppen in der Gemeinde, nachdem derzeit hohe Investitionen im Kindergarten- und Schulbereich getätigt werden. GR Staffa begrüßte ebenfalls die weitergehende Untersuchung. Die finanzielle Belastung für die Gemeinde müsse allerdings bekannt sein. Das Gremium zeigte Bereitschaft die Detailuntersuchung voranzutreiben, wünschte jedoch sich zu Beginn der Planungen noch nicht auf ein Grundstück festlegen zu müssen. Die Bereitstellung eines zentrumsnahen Grundstückes für einen Kooperationspartner stehe außer Frage. Nach 10 Zustimmungen, 2 Gegenstimmen und 1 Enthaltung wird nun mit der Wilhelmshilfe e.V., als möglichen Träger der Einrichtung, weiter an der Realisierung gearbeitet.

Städtebauliche Entwicklung im Gebiet Halde I
Erlass einer Satzung über ein besonderes Vorkaufsrecht
Das Gebiet Halde I ist auf Grund der zentralen Lage einer der wichtigsten Entwicklungsbereiche der Gemeinde, sobald die B10 neu gebaut und die dringend notwendige Entlastung in der Ortsdurchfahrt spürbar wird. Um die zukünftigen Entwicklungs- und Erneuerungsmöglichkeiten sicherzustellen, ist es erforderlich geeignete Flächen zur Verfügung zu haben.
Die Gemeinde möchte den Erwerb von Flächen z.B. für den Bau von künftigen Straßen und Infrastrukturmaßnahmen vorsehen, eine Wohnfeldverbesserung für vorhandene Gebäude schaffen und eine Ausweisung bzw. Erschließung des Gebietes in Betracht ziehen. Für eine geordnete städtebauliche Entwicklung ist es unabdingbar notwendig Flächen zu bezeichnen, an denen der Gemeinde ein Vorkaufsrecht an Grundstücken zu steht. BM Hick wies darauf hin, dass das Vorkaufsrecht ausgeübt werden kann, aber nicht muss. 4 Gemeinderäte waren bei dem Beschluss befangen, so dass mit 8 Ja Stimmen die Satzung beschlossen wurde. Es wird auf die Veröffentlichung im Mitteilungsblatt hingewiesen.


Gemeinde stimmt gegen Beitritt zu Landschaftserhaltungsverband
Ziel des Landschaftserhaltungsverbandes des Landkreises Göppingen soll die Bündelung der bereits ins Leben gerufenen Institutionen sein, die sich zum Erhalt der Kulturlandschaft einsetzen. Neben Gemeinden des Landkreises soll auch der Kreisbauernverband als auch der Landesnaturschutzverband dem Verband beitreten. Das zur Verfügung gestellte Geld soll zur Organisation und Abstimmung der Pflegemaßnahmen dienen und zu einer besseren Bündelung der Maßnahmen führen. Einige Gemeinderatsmitglieder empfinden es als ärgerlich, dass diese Gelder nicht direkt für Pflegemaßnahmen eingesetzt werden sollen. Ein direkter unmittelbarer Vorteil für die Gemeinde Gingen an der Fils durch den Beitritt wurde vom Gremium nicht gesehen. Durch stetig steigende Anforderungen sei die Aufgabe der unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt kontinuierlich quantitativ und qualitativ gestiegen. Sinnvoller sei es, die Gelder zur Personalaufstockung zu verwenden, als ein Verband zu gründen, der Überschneidungspunkte zur Arbeit im Landratsamt aufweisen würde.GR Wilhelm Preßmar, als auch GR Frey und GR Staffa befürchten eine aufbauschende Bürokratie und betonten das hervorragende Engagement in Gingen zum Erhalt der Kulturlandschaft. GR´in Albrecht ist ebenfalls skeptisch, wie ein Überschneiden der Aufgabengebiete funktionieren solle. Sie plädierte für aktive Förderung derjenigen, die die Pflegemaßnahmen durchführen. BM Hick nahm die Haltung des Gremiums dahingehend auf, dass die Gemeinde Gingen sich bei einer Gründung eines Landeserhaltungsverbandes nicht beteilige.

Dank der Unterstützung der privaten Grundstücksbesitzer legt Gingen in Kooperation mit Bad Überkingen einen Wander-Verbindungsweg beim Weiler Grünenberg an.
Rund um den Weiler Grünenberg sind zahlreiche wunderschöne Wanderrouten ausgewiesen. Bisher unbefriedigend war die Situation am Weiler Grünenberg, bei der der Wanderweg entlang der Kreisstraße Richtung Wanderparkplatz Fränkel führte. Schon allein aus Sicherheitsgründen möchten die Gemeinden Gingen und Bad Überkingen die Wegeverbindungen verbessern. Dank der Bereitschaft der angrenzenden privaten Grundstückseigentümer die benötigten Flächen mittels Gestattungsvertrags zur Verfügung zu stellen, kann nun ein Wanderweg abseits der Kreisstraße angelegt werden. Die Wanderwege könnten als Schotterwege für ca. 12.000,- € angelegt werden. Die Gemeinden Gingen und Bad Überkingen werden zur Mitfinanzierung der Maßnahme Förderanträge bei der Region Stuttgart (Landschaftspark Albtrauf) als auch über das Tourismusinfrastrukturpogramm 2013 stellen. Einstimmig befürwortete das Gremium die Maßnahme.

Teilfortschreibung des Regionalplans zum Thema Windenergie
Erfreut nahm die Gemeinde Gingen die Planung des Verbandes Region Stuttgart zur Kenntnis, dass die Landmarke Hohenstein frei von Windkraftenergie bleiben solle. Anders verhält es sich beim angrenzenden Tegelberg, der im Entwurf an der Hangkante für Windkrafträder ausgewiesen wurde. In der erneuten Stellungnahme der Gemeinde wurde die Beibehaltung der 5,5 mls Bezugsgröße gefordert. Verärgert äußerte sich BM Hick über die Vorgehensweise der Verbandsgemeinde Donzdorf, die trotz Beschlusslage im Gemeindeverwaltungsverband Mittlere Fils- Lautertal über die Presse bekannt gegeben hat, einen Teilflächennutzungsplan Windkraft nicht weiterverfolgen zu wollen, ohne dies vorab mit den Mitgliedsgemeinden zu besprechen bzw. abzustimmen.

Bekanntgaben:
- Lärmschutzwand der Deutschen Bahn nach Einbau der Glaselemente fertiggestellt.
- Kanalsanierung der Max- Eythstraße sowie die Kanalarbeiten zum Neubau des Schützenhauses wurden öffentlich ausgeschrieben.
- Fertigung der Stellungnahme zur Planänderung 23a der SEL Ferngasleitung

Folgende Baumaßnahmen erhielten das Einvernehmen der Gemeinde:
- Grabenstraße 41, Teilabbruch eines Wohnhauses, Neubau und Umbau
- Ulmenweg 16, Erstellung eines Doppelcarports sowie einer Terrasse mit Wintergarten