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Verabschiedung des Gemeinderats 2014 bis 2019

Autor: Martina Manz
Artikel vom 19.07.2019

Rede von BM Marius Hick und Verabschiedung der Gemeinderäte Lena Albrecht, Hagen Gunzenhauser, Wilhelm Preßmar und Gerhard Wüstling

Sehr geehrte Damen und Herren Gemeinderäte, mit der heutigen Sitzung endet Ihre Amtszeit, welche mit der konstituierenden Sitzung am 01.07.2014 begonnen hat.

Gerade hat das aktuelle Gremium mit der Feststellung des Wahlergebnisses aus der Kommunalwahl am 26.05.2019 die letzte Entscheidung getroffen. Die zurückliegende Wahl hat dazu geführt, dass wir uns heute von zwei langjährigen sehr verdienten Gemeinderäten verabschieden müssen, welche leider  kein weiteres Mandat erhalten haben. Dazu müssen wir uns von einem sehr langjährigen und sehr verdienten Gemeinderat verabschieden, welcher nicht erneut zur Wahl stand und verabschieden müssen wir uns mit Frau Lena Albrecht auch von unserem jüngsten Mitglied im Gremium, da Sie sich aus beruflichen Gründen leider nicht mehr erneut zur Wahl stellen konnte.

Begrüßen möchte ich neben den zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern, insbesondere die Ehefrauen und Lebenspartner der ausscheidenden Räte, die anwesenden ehemaligen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, den Vertreter der Presse und natürlich genauso freundlich die erstmals in das Gremium gewählten neuen Gemeinderäte.

Bevor ich die Sitzung schließe und die konstituierende Sitzung des neuen Gemeinderats eröffne ist es mir persönlich, aber auch im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr wichtig sich für die ausgesprochen gute, von gegenseitigen Respekt und Vertrauen geprägten zurückliegenden Amtsperiode bei Ihnen sehr geehrte Damen und Herren Gemeinderäte zu bedanken. Leider können Herr Gemeinderat Staffa und Herr Gemeinderat Wilhelm Preßmar aus persönlichen Gründen heute nicht anwesend sein. Es liegt in der Natur der Sache, dass wir nicht immer die gleiche Meinung in den vielfältigen Themen und der anstehenden Entscheidungen vertreten haben. Der Umgang untereinander und in der Auseinandersetzung um die beste Lösung war aber stets von Fairness und Anstand sowie gegenseitigen Respekt zum Wohle der Gemeinde und ihrer Bürgerinnen und Bürger getragen. Sie sind alle in der zurückliegenden Amtszeit, Ihrer Aufgabe in vollem Umfang gerecht geworden und haben stets, unter Zurückstellung eigener Bedürfnisse, zum Wohle der Allgemeinheit sehr erfolgreich gewirkt.

Dass dies nicht immer einfach ist, ist hinlänglich bekannt. Das Amt macht sehr viel Freude aber kann manchmal auch anstrengend und belastend sein.

-Schließlich kann man es nicht allen recht machen. Als Gemeinderat muss man manchmal ordentlich in den Wind stehen und einiges aushalten können.

Oft wird z.B. auch an den Stammtischen sehr vorschnell und unüberlegt geäußert, dass der Gemeinderat wieder nur einem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt hat und keine eigene Meinung vertritt. Leider scheinen manche immer noch nicht verstanden zu haben, dass auch solche Entscheidungen stets nach gründlicher intensiver Beratung und Auseinandersetzung sehr wohl abgewogen sowie überlegt zu Stande kommen. In der Demokratie heißt Mitwirkung und Diskurs gerade nicht, dass nur die eigene Meinung zählt, sondern dass man Mehrheiten braucht oder auch in der Lage ist Entscheidungen mitzutragen,  zu vertreten sowie Kompromisse zu finden. Es ist nicht schön, wenn man von Dritten förmlich bedrängt und angegangen wird, sich für subjektive Interessen Einzelner einzusetzen und diese dann auch noch unangemessen reagieren, wenn man wohl abgewogen das Gemeinwohl  höher bewertet als das persönliche Bedürfnis.

Leider ist es in Zeiten von Instagram, Twitter, Facebook und Co. zunehmend schwieriger,  komplexe Sachverhalte zu vermitteln. Einfach war für Sie nie ein Thema. Sie haben es verstanden sich stets sehr intensiv und mit gründlicher Tiefe um die Belange ihrer Heimat zu kümmern.

Traurig aber wahr -
Leider lassen sich einzelne Unzufriedene auch dazu hinreißen  kommunale Vertreter oder Politiker verbal aggressiv anzugehen. Dies birgt die Gefahr, dass in Zukunft u.U. immer weniger bereit sind, sich für ein Wahlehrenamt zur Verfügung stellen. Die diesjährige Listenzusammenstellung hat bereits gezeigt, dass es äußerst schwierig war, diese voll zu bekommen. Dies war nicht nur in Gingen, sondern auch in vielen anderen Gemeinden der Fall. Aktuell wurde das zunehmende Problem der Verrohung u.a. auch durch einen Leitartikel von Chefredakteur Helge Thiele der NWZ Göppingen vom letzten Samstag „Dienst für die Demokratie“  auf den Punkt gebracht.

„ Wer sich in einem Gemeinderat oder Kreistag engagiert, verdient besondere Anerkennung, denn die Mitglieder der Gremien stellen nicht nur ihre Zeit zur Verfügung, sondern sorgen mit ihrem Einsatz dafür, dass Demokratie funktioniert. Umso trauriger stimmt einen der Umstand, dass sich auch im kommunalen Bereich politisch engagierte Menschen immer häufiger Anfeindungen ausgesetzt sehen. Das reicht hin bis zu Drohungen und Sachbeschädigungen. Da wundert nicht, dass es sich manch einer zweimal überlegt, ob er sich als Kandidat für den Gemeinderat und Kreistag aufstellen lässt. Die beklagte Verrohung der Gesellschaft ist leider in der Kommunalpolitik angekommen, zu mindestens was manches Verhalten gegenüber ihren Repräsentanten betrifft.“

 Der jüngst verstorbene Polizeipräsident Christian Nill hat das zunehmende Problem in Bezug auf nicht hinnehmbare „Gewalt“ auch in verbaler Form gegen Helfer und Hilfsdienste beschrieben.

Aber wir müssen gar nicht so weit gehen. Auch in unserer eigenen Gemeinde gibt es Fälle, in denen in der zurückliegenden Wahlperiode gewählte Vertreter des Gemeinderats, nicht hinnehmbar verbal angegangen wurden. – und das nur, weil Sie eine Entscheidung zum Wohle der Allgemeinheit  getroffen haben, die von Einzelnen nicht akzeptiert wird.

Dies werden wir auch in Zukunft nicht hinnehmen und  uns bei derartigen Vorkommnissen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln gegen dieses grundunanständige und unfaire Auftreten entgegenstemmen.

Unsere Demokratie lebt von einem fairen Diskurs. Und wir sind dazu verpflichtet auf unsere Demokratie zu achten und diese zu schützen. Dazu gehört auch, dass Mehrheitsentscheidungen akzeptiert werden. Aus ihr erwächst aber auch die Mitwirkungspflicht aller für die Ausgestaltung und Erhalt eines guten gemeinschaftlichen Zusammen-lebens. Toleranz, Respekt, Fairness und Transparenz  sind wichtige Eckpfeiler und Voraussetzungen einer funktionierenden Demokratie - eigentlich selbstverständlich.

Wenig hilfreich ist es wohl abgewogene Entscheidungen aus eigener Opportunität heraus schlecht zu reden, um einen scheinbaren und kurzfristigen Vorteil zu erhaschen.

Liebe Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, das was Sie unter großer persönlicher Anstrengung, immensen Zeitaufwand und persönlichen Verzicht in der zurückliegenden Amtszeit für die Gemeinde getan und erreicht haben, ist äußerst beachtlich und das müssen Sie sich von Niemand schlecht reden lassen. Sie haben eindrucksvoll Beispiel gegeben wir gute Kommunalpolitik und die Mitnahme der Bürgerschaft funktioniert. -Wohlwissend, dass Bürgerbeteiligung nur so gut funktioniert, wie die Angesprochenen und Aufgerufenen auch mitwirken. Es reicht eben nicht aus sich jahrelang nicht zu engagieren, nicht zuzuhören und nur wenn man persönlich betroffen ist, um das Eck zu kommen und meistens dann, wenn die Messe längst gelesen ist.

Und es muss auch weiterhin klar sein und gerne weiderhole ich hier unseren Ministerpräsidenten „ Gehört werden heißt nicht erhöht werden“ und in einem demokratischen Diskurs Unterlegene müssen einfach auch die Fähigkeit haben eine Mehrheitsentscheidung anzuerkennen.

Gerade wir Kommunalvertreter werben ständig um Bürgerbeteiligung. Diese muss aber auch frühzeitig angenommen werden.

Engagement fängt im Kleinen an und unsere Gemeinde bietet vielfältige Möglichkeiten. Selbstverständlich kann man vieles immer noch besser machen, aber ich möchte heute nochmals klar zum Ausdruck bringen, dass z.B. die Bürgerbeteiligung der Gemeinde bei der Ortsentwicklung und Antrag für die Städtebauförderung im zuständigen Ministerium für eine außerordentlich gelungene und bespielhafte Bürgerbeteiligung sehr gelobt wird und neue Maßstäbe gesetzt hat. Auch hier haben Sie in den vergangenen 5 Jahren intensiv gewirkt. Darauf können Sie zu Recht stolz sein. Und das ist nur ein Beispiel in der langen Kette der außerordentlich engagierten und guten Bürgerbeteiligungsangebote hier in der Gemeinde.

56 Bauausschusssitzungen, 71 Gemeinderatssitzungen, Besichtigungsfahrten und Klausurtagungen, Begehungen, Sozialausschusstermine, Zweckverbandsversammlungen, Bürgerempfänge, zahlreiche Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern, Fraktionssitzungen und das Lesen von umfangreichen Sitzungsunterlagen sowie das Einarbeiten in viele unterschiedliche Sachthemen und Problemstellungen seien Beispielhaft  genannt.

Die Vielfalt von Themen und wichtigen Entscheidungen, welche Sie auf den Weg gebracht und mit umgesetzt  haben, ist so umfangreich, dass es ein abendfüllendes Programm wäre, diese ausführlich zu beschreiben. Mit der nachfolgenden Aufstellung möchte ich aber ein paar Schlaglichter nennen mit denen Sie unsere Gemeinde vorangebracht und besonders entwickelt haben.

Sanierung und Neubau Schule
Neubau Kita Hohenstein
Neubaugebiet Marrbacher Öschle
Ortsumfahrung / Hochwasserschutz Barbarabach
Städtebauförderung / Ortsentwicklung, Gestaltungsrichtlinien
Samariterstift Gingen
Wichtige Bebauungspläne
Mobilitätpunkt/Schnappermobil
Tourismus/Wanderwege und Wohnmobilstellplatz
Vereinsförderung u.a. Reitplatz, Sanierung Albvereinshäusle, Halle Oldtimerfreunde
Schnapperfest zurück in der Ortsmitte
Sportentwicklungskonzept
Workshop Parken
Verbesserung der Spielplätze und Freizeitmöglichkeiten
Dirt-Bike-Park
Schul- und Pausenhofgestaltung und Schulwiese sind angestoßen

Angestoßen oder auf den Weg gebracht sind:

Gewerbegebiet Untere Schorteile V
Neue Baugebiete
Sanierung Bauhof
Doppelhäuser Lessing und Lindenstraße
Flächennutzungsplan 2035
Interkommunales Gewerbegebiet Auen und Gewerbepark Lautertal
Hochwasserschutz Marrbach und Hohensteinstraß
Sanierung, Erweiterung Hohensteinhalle oder Neubau?
Beschaffung LF 10
Naturkindergarten

Wenn man dies alles liest, kann man den Eindruck gewinnen, dass Sie in 5 Jahren Amtszeit mehr erreicht haben als manch andere in 10 Jahren.

Dies aber nicht überhastet und zu schnell, sondern stets mit Bedacht entschieden, zukunftsorientiert, mutig und zum richtigen Zeitpunkt auf den Weg gebracht, realisiert oder angestoßen.

Sie haben sich für die Gemeinde in besonderer Weise verdient gemacht.

 

Mit der heutigen Sitzung verabschieden wir insgesamt 87 Jahre Gemeinderatserfahrung.

Dank an Fr. Lena Albrecht

5 Jahre Tätigkeit im Gemeinderat

Liebe Frau Albrecht,

Sie haben diese zurückliegenden außergewöhnlich guten und wichtigen Jahre für Gingen als junge Gemeinderätin begleiten dürfen. Für Sie eine sehr spannende und erfahrungsreiche Zeit. Sie waren eher ein ruhigeres Mitglied. Sie haben aber scharfsinnig und aufmerksam die Diskussionen verfolgt  und stets fundiert sowie wohl überlegt entschieden. Sie haben dieses aufwendige Ehrenamt mit den Augen der jüngeren Generation in einem Spagat zwischen Studium und Berufsstart sehr gut gemeistert. Immer wieder mussten Sie aufgrund von wichtigen Prüfungen einzelne Sitzungen auch absagen. Dies ist Ihnen nicht leicht gefallen. Mit Ihrem erfolgreichen Abschluss und jetzt am Anfang Ihres Berufslebens ist es Ihnen leider nicht mehr möglich sich weiterhin in diesem umfangreichen Ehrenamt zu engagieren und dem Aufwand und den Bedürfnissen, welches dieses Amt mit sich bringt zeitlich gerecht zu werden. Daher haben Sie sich nicht erneut zur Wahl gestellt. Ich darf Ihnen im Namen der Gemeinde herzlich für Ihren Einsatz und Ihr Engagement danken und Ihnen für die private und berufliche Zukunft alles erdenklich Gute wünschen.

Dank an Hagen Gunzenhauser

11 ½  Jahre Tätigkeit im Gemeinderat

Lieber Herr Gunzenhauser,

Sie rückten am 29.01.2008 auf dem Wahlvorschlag der SPD-Fraktion für den langjährigen Gemeinderat Herrn Nothdurft in den Gemeinderat nach.

Bei den anschließenden Kommunalwahlen in 2009 und 2014 wurden Sie direkt wieder gewählt.

Leider erhielten Sie bei der diesjährigen Kommunalwahl nicht erneut ein Mandat. Seit  über 11 Jahren sind Sie als Gemeinderat tätig und haben Ihren Sach- und Fachverstand u.a. im Bauausschuss und Umlegungsausschuss und zudem als stellvertretendes Mitglied im Sozialausschuss eingebracht. Durch Ihren Beruf als Polizeibeamter/Kommissar brachten Sie die Fähigkeit mit, Sachverhalte schnell und genau zu analysieren und sind stets sehr scharfsinnig auf den Punkt gekommen. Sie haben sich auch nicht gescheut Dinge beim Namen zu nennen.

Das aufwändige Ehrenamt bewältigten Sie trotz sehr intensiver beruflicher Forderung mit Leidenschaft und hohem Engagement und Sie hatten stets einen guten Draht für die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger. Ich erinnere mich noch sehr genau an die leidenschaftliche Auseinandersetzung bei der Bebauung der Lessingstraße und ihre Hartnäckigkeit hat auch zu einem Umdenken und der heutigen guten Lösung mit einer Doppelhausbebauung beigetragen.

Im Januar dieses Jahres wurden Sie am Bürgerempfang für 10 Jahre Gemeinderatstätigkeit mit der Ehrenstele des Gemeindetages ausgezeichnet.

Themen in den Jahren 2008 - 2014 waren u.a.

Sanierung großer Sitzungssaal
Teilsanierung der Hohensteinhalle
Einigung mit der Stadt Süßen und Gemarkungstausch (IKG Auen)
Vis á Vis
Erstmalige Einrichtung Krippengruppe
Neues Löschfahrzeug HLF10
Netto-Markt
Übernahme kath. Kiga
Sanierung und Neubau Schule
Neubaugebiet Marrbacher Öschle

Schade, dass wir uns nun verabschieden und in Zukunft auf Ihren Rat sowie Mitwirkung verzichten müssen. Langweilig wird Ihnen sicher nicht, denn Ihre Zeit werden Sie mit Ihrem jüngst übernommenen Amt als Handballtrainer im Lautertal, bei entspannenden Stunden im Garten im Schnait und der Familie zu nutzen wissen. Auch sind Sie bei der Vorbereitung 150 Jahre TB Gingen eingebunden.

Hier haben Sie heute noch wichtige Termine wahrzunehmen daher haben wir Verständnis, dass Sie am Ausklang beim Stehempfang nicht teilnehmen können.

Dank an Wilhelm Preßmar

Für 35 Jahre Tätigkeit als Gemeinderat

Auch wenn Herr Preßmar aus persönlichen Gründen heute nicht anwesend sein kann möchte ich versuchen die herausragenden Verdienste von Herrn Preßmar in seiner langjährigen Tätigkeit als Gemeinderat zu würdigen.

Herr Preßmar war langjähriger Mitarbeiter der Gemeinde und als Bauhofleiter und Personalrat in besonderer Verantwortung. Der Nebenerwerbslandwirt war und ist mit seiner Heimatgemeinde in besonderer Weise verbunden. Die Hälfte seines Lebens, nunmehr 35 Jahre war Herr Preßmar ehrenamtlich als Gemeinderat für seine Heimatgemeinde und die Bürgerinnen und Bürger stets mit Leidenschaft tätig.

Am 28.10.1984 wurde er auf Wahlvorschlag der UWG/FWV das erste Mal in den Gemeinderat gewählt. Die Amtszeit begann am 20.11.1984.

Am 04.03.1994 trat er aus der Fraktion der UWG/FWV aus und war bis zur Wiederwahl am 12.06.94 und Amtsantritt im September des gleichen Jahres fraktionslos. Nunmehr 25 Jahre war er Gemeinderat der CDU/FW.

Herr Preßmar wurde am 23.11.2004 für 20 Jahre und am 26.01.2016 für 30 Jahre mit der Ehrennadel und Stele des Gemeindetages ausgezeichnet.

Zuletzt war er Mitglied im Umlegungsausschuss, ordentliches Mitglied im Abwasserzweckverband Mittleres Filstal, Mitglied beim Zweckverband Landeswasserversorgung.

Herrn Preßmar waren der Gemeindewald und die Flur der Gemeinde ein besonderes Anliegen. Aktuell kümmert er sich um die Werterhaltung des Obstlehrpfades und seit Jahren sorgt er sich mit großer Leidenschaft um die Trinkwasserversorgung und hat darüber hinaus die Patenschaft von Wiesen mit Streuobstbäumen der Gemeinde z.B. an der Brückenstraße übernommen.

Wir bedauern, dass wir mit Herrn Preßmar einen sehr erfahren Gemeinderat verlieren. Auch ich konnte mich stets auf seinen Rat verlassen und auf ein umfangreiches Wissen zurückgreifen.

Herr Preßmar arbeitete in seiner langen Wirkungszeit mit drei Bürgermeistern  u.a. 1984 bis 1986 mit BM Heinz Nagel, von 1986 bis 2010 mit BM Lothar Schober, zusammen.

Herr Preßmar geht nach so langer Zeit mit dem Wissen, dass er in seiner langen Amtszeit viele positive Veränderungen der Gemeinde begleiten durfte und hat sich in überaus herausragender Art und Weise für die Gemeinde und die Bürgerinnen und Bürger verdient gemacht.

In der Zeit von 1994 bis 1999 waren er u.a. an folgenden Themen und Entscheidungen beteiligt,

Neubau Volksbank
Jahrhunderthochwasser
Neue Sportanlagen
Gründung Kultur- und Sportkreis
Gewerbegebiet Ost
Anschluss Brückenstraße an B10
Neues FW-Gerätehaus
Seniorenwohnanlage Sauerbrunnen

Ich werde Herrn Preßmar in den nächsten Tagen besuchen und diesen besonderen Dank und Anerkennung mit einer besonderen Geschenkgabe überbringen.

Dank an Gerhard Wüstling

Für 35 Jahre Tätigkeit als Gemeinderat

Neben dem jüngsten Fraktionsmitglied muss sich die UWG/FWV Fraktion auch von Ihrem Dienstältesten und erfahrensten Gemeinderat Herrn Gerhard Wüstling verabschieden.

Der Gymnasiallehrer i.R. wurde in seiner Wahlheimat am 28.10.1984  das erste Mal gewählt und war damit genauso lange im Gremium wie sein Kollege Wilhelm Preßmar. Seinen Erfahrungsschatz brachte er damit nun ebenfalls schon über 35 Jahre in den Gemeinderat ein und hat damit ebenfalls mit drei Bürgermeistern zusammengearbeitet.

Es ist schon beachtlich und eine eindrucksvolle Bestätigung der langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit, wenn man regelmäßig mit ca. 1000 Stimmen immer wieder im Amt bestätigt wird.

Jeder kann aufgrund meiner bisherigen Ausführungen selbst ermessen wieviel Zeit und Engagement im Laufe der viele Jahre für die Gemeinde und die Bürgerinnen und Bürger damit geleistet wurden.

Herr Wüstling erhielt in Würdigung seines besonderen Engagements am 23.11.2004 für 20 Jahre und am 22.01.2016 für 30 Jahre die Ehrennadel und Ehrenstele des Gemeindetages Baden-Württemberg.

Herr Wüstling war während seiner langjährigen Tätigkeit auch sehr intensiv in vielen Ausschüssen engagiert tätig und hat diese zusätzlichen Aufgaben nach und nach abgegeben und Platz für die jüngeren Gemeinderäte seiner Liste gemacht. Aktuell war er neben der Gemeinderatstätigkeit noch Mitglied im Abwasserzweckverband Kuchen-Gingen.

Viele Jahre hat er leidenschaftlich einen Garten in der Kleingartenanlage Schnait/Grünenberg gepflegt. Nun ist der Garten um das Haus groß genug.

Ich darf mich für ihr nachhaltiges und engagiertes aber auch streitbares Engagement zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger im Namen der Gemeinde und auch persönlich nochmals sehr herzlich bei Ihnen bedanken.

Wir wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute, insbesondere Gesundheit. Ich bin mir sicher, dass Sie das kommunalpolitische Geschehen auch weiterhin aufmerksam verfolgen werden.