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Gingen erleben
Der Ursprung (1)

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Gingen wird verschenkt: Der Ursprung

Gingen an der Fils geht auf eine Gründung durch die Alamannen zurück. Am Wechsel vom 9. zum 10. Jahrhundert gehörte der Ort zum Eigenbesitz der deutschen Königin Kunigunde.

Diese schenkte 915 den Verwaltungsverband Gingen an das Reichskloster Lorsch an der Bergstraße. Er umfasste den Zentralort Gingen mit sechs Siedlungen, bestehend aus 23 Gutshöfen, auf denen etwa 590 Menschen lebten und arbeiteten.

1147 erwarb Stauferkönig Konrad III. in einem Tauschgeschäft mit dem Kloster Lorsch die Herrschaft über den Verwaltungsverband Gingen, das Patronat blieb beim Kloster. Die Staufer waren von 1147-1268 die Gingener Dorfherren, ihnen folgten bis ungefähr 1310 sämtliche deutschen Könige nach.

1311 hatten die Grafen von Helfenstein Gingen in ihre sogenannte Untere Herrschaft eingliedern können.

1403 ging Gingen nach dem Tod der letzten Helfensteiner Gräfin, Maria von Bosnien, an die von Patriziern regierte Reichsstadt Ulm über.

1803 gelangte Gingen gemeinsam mit der Reichsstadt Ulm unter die Herrschaft des Königreichs Bayern. Erst im Grenzvertrag von

1810 gelangte der Ort unter die Führung des Königtums Württemberg und teilte dessen weitere politische Entwicklung. So wurde Gingen

1871 Bestandteil des Deutschen Kaiserreichs, dann nach der Revolution von 1918 Teil der Weimarer Republik, ab

1933 Teil des Dritten Reichs unter den Nationalsozialisten und seit

1949 Teil der Bundesrepublik Deutschland.