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Gingen erleben
Sauerbrunnen als Heilquelle (2)

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Sauerbrunnen als Heilquelle

In der zweiten Hälfte der 1920er Jahre erklärte sich die Gemeinde Gingen zum Luftkurort. 1931 beschloss man, auf einem gemeindeeigenen Grundstück an der Bahnhofsstraße nach Mineralwasser zu bohren. Ein Jahr später wurde man in 149 Metern Tiefe fündig. Man stieß auf glauber-, bitter- und kochsalzhaltiges Wasser. Wegen seiner abführenden Wirkung erhielten es die Krankenhäuser von Geislingen und Göppingen kostenlos. Ab 1933 wurde die Vermarktung des Wassers mit eigenem Flaschen- etikett organisiert. Ein Gingener erhielt dafür das alleinige Vertriebsrecht. Deshalb gaben ihm die Dorfbewohner den Hausnamen „Limonader“. Das Gelände rund um den Brunnenstock sollte in eine Kuranlage mit Brunnen, Badehaus und Ruheplatz umgewandelt werden. Der Brunnen wurde 1933 oder 1934 errichtet. Doch allen anderen Plänen bereitete der Zweite Weltkrieg ein Ende. In den 1960er Jahren verfiel der erste Brunnen, Jahre später wurde auch noch die Quelle zugeschüttet. Anstelle des alten Brunnens entstand 1999 ein modernes Brunnen- becken in Erinnerung an die Gingener Mineralquelle.