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Gingen erleben
Alte Schule und Schnapper (9)

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Alte Schule und Schnapper

Spätestens mit der Ulmer Reformation im Jahre 1531 wurde in Gingen eine Schule eingerichtet. Schließlich mussten die Kinder von Beginn an in den neuen Glauben eingeführt werden. Die älteste Schule war in einem Gebäude in der Hinteren Gasse untergebracht gewesen, ehe die Reichsstadt Ulm das Gebäude in der Pfarrstraße kaufte und für ihre Zwecke einrichtete. Die Schule stand unter der Aufsicht des Pfarrers, der anfangs gemeinsam mit dem Mesner unterrichtete. Später wurden eigens Lehrer dort angestellt. Bis 1873 erfüllte dieses Gebäude seine Funktion. Vor dem alten Schulhaus steht der Schnapperbrunnen. Die Gingener werden von den Nachbargemeinden als „Schnapper“ bezeichnet, weil sie schnell auf plötzlich auftretende Gegebenheiten reagieren. So schnappten sie angeblich der Gemeinde Kuchen sieben Quellen auf deren Gemarkung vor der Nase weg, die fortan als Grundlage für die Gingener Wasserversorgung dienten. Der Brunnen ist ein Geschenk der Gingener Vereine an den Ort und wurde vom Gingener Künstler Hans Neuwirth gestaltet.