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Gingen erleben
Menschen in Gingen (12)

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Mittelsteinzeit bis heute: Menschen in Gingen

Von der Mittelsteinzeit zu den Kelten

Die ersten menschlichen Spuren auf der Gingener Gemarkung reichen bis in die Mittelsteinzeit (ab 10. Jtsd. v. Chr.) zurück. Zahlreiche archäologische Funde weisen auf keltisches Leben ab 200 v. Chr. auf der Gemarkung hin. Zwischen Gingen und Süßen lagen mehrere Gehöfte und zwei Viereckschanzen.

 

Claudia Messorina - erste namentlich bekannte Person im Filstal

Im Hinterland des Limes entstanden ab 150 n. Chr. zahlreiche römische Gutshöfe. Auf Gingener Areal stiftete die Gutsherrin Claudia Messorina zwei Weihesteine. Deshalb ist sie die erste namentlich bekannte Person aus dem Filstal.

 

Die Alamannen und ihre Nachfahren

Nach den Römern kamen die Alamannen. Auch Gingen ist eine ihrer Gründungen. In den nachfolgenden Jahrhunderten wuchs die Bevölkerung stetig, doch gab es immer wieder viele Opfer durch die Pest (14. Jh.), den 30jährigen Krieg (17. Jh.) und Hungersnöte (1772-74, 1786, 1815) zu beklagen. Am Ende des 18. Jahrhunderts hatte Gingen sich zum zweitgrößten Dorf im Ulmer Territorium entwickelt.

 

Die Vertriebenen des 2. Weltkriegs

Am Ende des 2. Weltkrieges wurden viele Heimatvertriebene hier untergebracht. Sie wurden in die vorhandenen Häuser eingewiesen, bis sie eine eigene Unterkunft fanden. So wuchs die Bevölkerung schlagartig um rund ein Drittel an. Nach 1948 entstand ein völlig neuer Ortsteil nördlich der Kirche (Siedlungshäuser). Bis heute ist die zweckmäßige Architektur jener Zeit zu erkennen.