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Aktuelles aus der Gemeinde

Hauptbereich

Aktuelles aus dem Rathaus

Autor: Martina Manz
Artikel vom 24.11.2022

Feuerwehrausstellung - 150 Jahre Feuerwehr Gingen

Hiermit möchte ich Sie recht herzlich einladen, unsere Feuerwehrausstellung zum 150-jährigen Jubiläum im Rathaus zu besuchen.

Wir präsentieren Ihnen Ausrüstungsgegenstände von damals und heute, Unterlagen, Schriftstücke und Bilder, welche so noch nicht gezeigt wurden. Die Ausstellung startet am Samstag, 26.11.2022 um 14:00 Uhr mit dem Adventstreff und ist dann zu den Öffnungszeiten des Rathauses frei zugänglich.

Ausgestellt wird im Foyer, Erdgeschoss und im 1. OG.

Viel Spaß wünscht Ihnen
Kommandant Frieder Honold
und die Feuerwehr Gingen/Fils

Reduzierung der Straßenbeleuchtung

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 22.11.2022 einstimmig beschlossen, im Zuge der geforderten Energiesparmaßnahmen die Straßenbeleuchtung vom Einschaltzeitpunkt bis zum Ausschaltzeitpunkt auf die sogenannte „Halbnachtschaltung“ umzustellen.
D.h. in Bereichen in welchen noch keine LED-Beleuchtung verbaut ist wird jede zweite Straßenlaterne ausgeschaltet. In Bereichen in welchen bereits eine LED-Beleuchtung verbaut ist wird die Beleuchtung auf ca. 10 % reduziert.
Diese Schaltung ist aktuell bereits in der Zeit von 23:00 Uhr bis 05:00 Uhr geschaltet.

Öffentliche Bekanntmachung Inkrafttreten des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Pflegeheim Haus St. Barbara" in Gingen a. d. Fils

Der Gemeinderat der Gemeinde Gingen a. d. Fils hat am 08.11.2022 in öffentlicher Sitzung den im beschleunigten Verfahren gem. § 13a Baugesetzbuch (BauGB) aufgestellten vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Pflegeheim Haus St. Barbara“ nach § 10 BauGB und die zusammen mit dem Bebauungsplan aufgestellten örtlichen Bauvorschriften gem. § 74 Landesbauordnung Baden-Württemberg (LBO) i.V.m. § 4 Gemeindeordnung Baden-Württemberg (GemO) als jeweils selbstständige Satzung beschlossen.

Das Plangebiet liegt im südöstlichen Bereich der Gemeinde. Es wird im Westen durch die Friedrichstraße und die bestehende Kirche St. Barbara, im Norden durch die Bebauung und die Grundstücke entlang der Karlstraße (Karlstraße 32-38), im Osten durch die Bebauung und die Grundstücke entlang des Kolpingweg und im Süden durch die Austraße begrenzt. Das Plangebiet umfasst Teile des Grundstücks Flst. Nr. 2253.

Für den räumlichen Geltungsbereich ist der zeichnerische Teil des Bebauungsplans i.d.F. vom 31.05.2022 maßgebend.

Der Planbereich ergibt sich aus dem unten dagestellten Planausschnitt:

Der vorhabenbezogene Bebauungsplan „Pflegeheim Haus St. Barbara“ und die zusammen mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufgestellten örtlichen Bauvorschriften treten mit dieser Bekanntmachung in Kraft (vgl. § 10 Abs. 3 BauGB, § 74 LBO).

Der vorhabenbezogene Bebauungsplan und die örtlichen Bauvorschriften zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan einschließlich Begründung und dem Vorhaben- und Erschließungsplan können bei der Gemeinde Gingen a.d. Fils, im Bürgermeisteramt (Rathaus), Bahnhofstraße 25, 73333 Gingen a. d. Fils während der Öffnungszeiten eingesehen werden. Über den Inhalt ist auf Verlangen Auskunft zu geben.

Weiterhin können der vorhabenbezogene Bebauungsplan und die örtlichen Bauvorschriften zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan mit diesen Unterlagen im Internet auf der Homepage der Gemeinde Gingen a.d. Fils eingesehen werden (www.gingen.de/wohnen-freizeit/bauen/bebauungsplaene/wirksame/rechtskraeftige-bebauungsplaene).

Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB über die Fälligkeit etwaiger Entschädigungsansprüche im Falle der in den §§ 39 bis 42 BauGB bezeichneten Vermögensanteile, deren Leistung schriftlich beim Entschädigungspflichtigen zu beantragen ist, und des § 44 Abs. 4 BauGB über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen, wenn der Antrag nicht innerhalb der Frist von drei Jahren gestellt ist, wird hingewiesen.

Es wird darauf hingewiesen, dass eine Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans, ein nach § 214 Abs. 2a BauGB beachtlicher Fehler oder ein nach § 214 Abs 3 Satz 2 BauGB beachtlicher Mangel des Abwägungsvorgangs nur beachtlich werden, wenn sie innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung von Rechtsvorschriften oder den Mangel des Abwägungsvorgangs begründen soll, ist darzulegen.

Eine etwaige Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg (GemO) in der aktuellen Fassung oder von aufgrund der GemO erlassenen Verfahrensvorschriften ist nach § 4 Abs. 4 GemO in dem dort bezeichneten Umfang unbeachtlich, wenn sie nicht schriftlich und unter Bezeichnung des Sachverhalts, der die Verletzung begründen soll, innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden ist.

Gingen a. d. Fils, den 24.11.2022
gez.
Marius Hick
Bürgermeister

Öffentliche Bekanntmachung 4. Änderung Marrbacher Öschle

Öffentliche Bekanntmachung - ergänzendes Verfahren nach § 214 Abs. 4 BauGB zum Bebauungsplan „Marrbacher Öschle (Marrbachöschle)“ - 4. Änderung in Gingen a.d. Fils – Offenlage zur Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 2 BauGB

In öffentlicher Sitzung am 20.11.2018 hat der Gemeinderat der Gemeinde Gingen a.d. Fils den Bebauungsplan „Marrbacher Öschle (Marrbachöschle)“ – 4. Änderung nebst den dazugehörigen örtlichen Bauvorschriften jeweils als Satzung beschlossen. Der Bebauungsplan und die Satzung über die örtlichen Bauvorschriften wurden durch die öffentliche Bekanntmachung am 29.11.2018 in Kraft gesetzt. Um einem möglichen Mangel des Verfahrens zu beheben wurde 2021 in einem ersten ergänzenden Verfahren zu dem Bebauungsplan ein Umweltbericht erstellt.

Aufgrund eines Festsetzungsfehlers betreffend das Dorfgebiet wurden die Planungsrechtlichen Festsetzungen des Bebauungsplans „Marrbacher Öschle (Marrbachöschle)“ - 4. Änderung“ vom Verwaltungsgerichtshof Baden - Württemberg zwischenzeitlich für unwirksam erklärt.

Um diesen Mangel des Bebauungsplans zu beheben, hat der Gemeinderat in öffentlicher Sitzung am 08.11.2022 beschlossen ein weiteres ergänzendes Verfahren nach § 214 Abs. 4 BauGB durchzuführen.

Der Gemeinderat hat am 08.11.2022 in öffentlicher Sitzung den Entwurf des Bebauungsplans „Marrbacher Öschle (Marrbachöschle)“ – 4. Änderung i.d.F. vom 12.11.2018 / 27.07.2021 / 09.09.2022 gebilligt und beschlossen, die erforderliche Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 2 BauGB durch öffentliche Auszulegung des im Rahmen des erneuten ergänzenden Verfahrens überarbeiteten Bebauungsplans sowie die Beteiligung der Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 2 BauGB durchzuführen. Nach Abschluss des ergänzenden Verfahrens ist beabsichtigt, den Plan gem. § 214 Abs. 4 BauGB rückwirkend auf den Zeitpunkt seines ursprünglichen Inkrafttretens (29.11.2018) in Kraft zu setzen.

Der Geltungsbereich der Bebauungsplanänderung „Marrbacher Öschle (Marrbachöschle)“ – 4. Änderung wird im Norden durch den Marrbach, im Osten durch die Dammstraße (inklusive), im Westen durch die Donzdorfer Straße (inklusive) begrenzt und erstreckt sich nach Süden bis ungefähr auf Höhe mittig zwischen der Ludwigstraße und dem Bronnenweg.

Für den räumlichen Geltungsbereich ist der zeichnerische Teil des Bebauungsplans i.d.F. vom 12.11.2018 / 27.07.2021 / 09.09.2022 maßgebend.

Der Planbereich ist im unten angehängten Planausschnitt dargestellt.

I. Ziele und Zwecke der Planung

Der Bebauungsplan wurde 2018 aufgestellt. Ziel der Planung war und ist weiterhin, die Bebauung der Bereiche zwischen der bestehenden Bebauung im Plangebiet durch eine geeignetere Erschließung zu erleichtern und an die geänderten städtebaulichen Vorstellungen anzupassen.

Die Planungsrechtlichen Festsetzungen der 4. Änderung des Bebauungsplans wurde aufgrund eines Festsetzungsfehlers betreffend das Dorfgebiet vom Verwaltungsgerichtshof Baden - Württemberg (VGH BW) für unwirksam erklärt (Urteil vom 21.01.2022).

Dieser Festsetzungsfehler bei der Festsetzung des Dorfgebiets (zu weitgehender Ausschluss gewerblicher Nutzungen) soll durch das vorliegende ergänzende Verfahren geheilt werden.

Zwischenzeitlich wurde vom Gesetzgeber mit dem dörflichen Wohngebiet (MDW, § 5a BauNVO) ein weiteres Baugebiet in die Baunutzungsverordnung aufgenommen.

Da aus den Reihen der dortigen Eigentümer ausgeführt wurde, dass eine Festsetzung als MDW in Betracht komme könne, insbesondere, da dieses besser der vorliegenden Situation und der dortigen Bewirtschaftung (Streuobstbau in Nebenerwerb) der entspräche und die Festsetzung eines solchen dörflichen Wohngebiets auch den städtebaulichen Zielen der Gemeinde nicht entgegensteht, sollen in dem vorliegenden ergänzenden Verfahren die bislang als Dorfgebiet (MD) festgesetzten Bereiche als Dörfliches Wohngebiet ausgewiesen werden.

II. Beteiligung der Öffentlichkeit (gem. § 3 Abs.2 BauGB)

Der Entwurf des Bebauungsplans i.d.F. vom 12.11.2018 / 27.07.2021 / 09.09.2022 mit Textteil, Planteil und Begründung und dazugehörigen Anlagen einschließlich des Umweltberichts und der vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen wird in der Zeit

vom Freitag, den 02.12.2022 bis Montag, den 09.01.2023
je einschließlich
bei der Gemeinde Gingen a.d. Fils, Bürgermeisteramt (Rathaus), Foyer, Bahnhofstraße 25, 73333 Gingen a. d. Fils zu den üblichen Dienstzeiten öffentlich ausgelegt.

Der Inhalt der ortsüblichen Bekanntmachung und die oben genannten auszulegenden Unterlagen können in dem oben genannten Zeitraum zusätzlich im Internet auf der Homepage der Gemeinde Gingen a.d. Fils (http://www.gingen.de/wohnen-freizeit/bauen/bebauungsplaene/bebauungsplaene-im-beteiligungsverfahren) sowie auf der Homepage vom Büro m-quadrat Bad Boll (http://www.m-quadrat.cc/downloads.php) eingesehen werden.

Folgende Arten umweltbezogener Informationen und umweltbezogener Stellungnahmen sind verfügbar (mit schlagwortartiger Kurzcharakterisierung):

  • Umweltbericht zum Bebauungsplan mit Darlegung der Ziele des Umweltschutzes, der Feststellung des aktuellen Zustands und Bewertung der Leistungsfähigkeit von Naturhaushalt und Landschaft, Beschreibung und Bewertung der baubedingten, anlagebedingten und betriebsbedingten Auswirkungen der Planung auf die betroffenen Schutzgüter Mensch (Beeinträchtigungen durch Lärm u. Schadstoffe sowie Auswirkungen auf die Landwirtschaft), Kultur- und Sachgüter (Auswirkungen auf das Kulturdenkmal ehem. Schweinemästerei), Arten und Biotope (Auswirkungen auf geschützte Tierarten der Artengruppen Vögel, Fledermäuse und holzbewohnende Käfer, Beeinträchtigungen der Streuobstbestände, Auswirkungen auf den Biotopverbund), Boden/Wasser (Beeinträchtigung durch Bodenversiegelung und Überformung der Böden, Oberflächenwasserabfluss und bestehende Gewässer, Auswirkungen auf die Grundwasserneubildung), Klima/Luft (Auswirkungen auf die Kaltluftproduktion u. Luftaustausch, Veränderungen des lokalen Klimas und Mikroklimas), Landschaftsbild und Erholung (Auswirkungen auf die Erholungsqualität und das Landschaftsbild), Darstellung der Maßnahmen zur Vermeidung, Verringerung und zum Ausgleich bzw. Kompensation der mit der Umsetzung der Planung einhergehen Eingriffe im Plangebiet, der Ermittlung des verbleibenden Kompensationsdefizits sowie Empfehlung der Verwendung planexterner vorgezogener Kompensationsmaßnahmen aus dem Ökokonto (Maßnahme Verlegung und Ausbau Barbarabach) zur schutzgutübergreifenden und vollständigen Kompensation des verbleibenden Defizits.
  • Artenschutzrechtliche Untersuchung zum Bebauungsplan „Marrbacher Öschle IV“, Ergebnisse der Geländeuntersuchungen (Erstellungsdatum: 29.05.2018) mit Informationen zu Ablauf, Umfang und angewandten Methoden der Untersuchung von Flora und Fauna im Plangebiet, den Untersuchungsergebnissen, der Einschätzung der Auswirkungen der Planung auf Flora und Fauna, der Prüfung der artenschutzrechtlichen Verbotstatbestände sowie der empfohlenen Schutz-, Verminderungs- und vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen für die betroffenen Artengruppen Vögel, Fledermäuse und holzbewohnende Käfer;
  • Ergänzung zum Bericht Artenschutz (Erstellungsdatum: 20.09.2018) mit ergänzenden Einschätzungen zur Erheblichkeit der Auswirkungen auf Nahrungshabitat und potenzielle Tagesverstecke von Fledermäusen und genaue Darlegung von Umfang und Lage der geplanten artenschutzrechtlichen Maßnahmen für Fledermäuse und holzbewohnende Käfer;
  • Dokumentation Anbringung von Nisthilfen für Vögel und Fledermauskästen (Stand 25.11.2019) d.h. Dokumentation der durchgeführten Umsetzung eines ersten Teils der erforderlichen vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen für Vögel und Fledermäuse;
  • Dokumentation Anbringung von Nisthilfen für Vögel und Fledermauskästen Ergänzungzum Bericht vom 25.11.2019 (Stand 04.04.2020) d.h. Dokumentation der durchgeführten Umsetzung der restlichen erforderlichen vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen für Vögel und Fledermäuse;
  • Schalltechnische UntersuchungGemeinde Gingen an der Fils Bebauungsplan Marrbachöschle 4. Änderung, (Bericht Nr. 070-5772-01, Möhler+Partner Ingenieure AG, Stand 14.05.2018) mit den Ergebnissen der Untersuchung der Schallimmissionen durch Verkehrslärm im Gebiet (im vorliegenden Fall durch die angrenzende Bahntrasse), der Wirkung der umgesetzten Schallschutzwand, zu den Möglichkeiten weiterer aktiver Schallschutzmaßnahmen im Plangebiet, sowie den empfohlenen passiven Schallschutzmaßnahmen im Plangebiet;
  • Stellungnahme des Gutachters zu den im Zuge des Normenkontrollverfahrens geäußerten Einwendungen zur schalltechnischen Untersuchung (Möhler+Partner Ingenieure AG, 12.10.2020) d.h. zu der in der Schalltechnischen Untersuchungen zum Bebauungsplan angewandten Rechenmethode, zur Wirkung der umgesetzten Schallschutzwand für das Plangebiet und zur Verlängerung der Schallschutzwand, zur Möglichkeit aktiver Schallschutzmaßnahmen im Plangebiet, zu den vorgeschlagenen passiven Schallschutzmaßnahmen, zur Zumutbarkeit der Immissionsbelastung in den Außenbereichen des Plangebiets und zur Immissionsbelastung.
  • Stellungnahme des Gutachters zur Schutzbedürftigkeit eines dörflichen Wohngebiets im Plangebiet (Möhler+Partner Ingenieure AG, 02.04.2022) d.h. zur Fragestellung, ob die Ausweisung eines Dörflichen Wohngebiets anstelle eines Dorfgebiets zu einer Verschärfung der Anforderungen an den Schallschutz im Plangebiet führen würde.
  • Stellungnahme des Gutachters zur Auswirkung der Schallschutzwand auf das Gebiet der 4. Änderung Marrbacher Öschle (Möhler+Partner Ingenieure AG, 04.07.2022) d.h. Darlegung der Pegelminderungen im Plangebiet durch die umgesetzte Schallschutzwand entlang der Bahnlinie.
  • Stellungnahmen mit umweltbezogenen Informationen, die im Zuge der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der frühzeitigen Beteiligung der Behörden eingegangen sind:Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau mit Informationen zu den lokalen geotechnischen Verhältnissen;
  • Landesnaturschutzverband BW mit Informationen zu möglichen Artenschutzmaßnahmen an Gebäuden;
  • Deutsche Bahn AG mit Informationen zu Immissionen aus Betrieb und Unterhaltung der Eisenbahn (Bremsstaub, Lärm, Erschütterungen) sowie Beeinflussung von Monitoren, medizinischen Geräten und andere auf magnetische Felder empfindliche Geräte in unmittelbarer Nähe zur Bahnstrecke durch Elektrifizierung der Bahntrasse;
  • Landratsamt Göppingen mit Informationen zu potenziellen Habitaten für geschützte Tierarten im Plangebiet, zu vorhandenen Streuobstbeständen, zu Überschwemmungsflächen am nordöstlichen Rand des Plangebiets, zur Bodenqualität, zur landwirtschaftlichen Nutzung im und angrenzend an das Plangebiet;
  • Stellungnahme der Öffentlichkeit mit Hinweisen zu Emissionen durch Maschineneinsatz aufgrund des betriebenen Streuobstbaus im Plangebiet, zur Tierhaltung im Plangebiet (Winterunterstand für Weidevieh);
  • Stellungnahme der Öffentlichkeit mit Hinweisen zur beabsichtigten Wiederaufnahme der Tierhaltung, zum Streuobstbestand im Plangebiet und dessen Nutzung.
  • Stellungnahmen mit umweltbezogenen Informationen, die im Zuge der Beteiligung der Öffentlichkeit und der Beteiligung der Behörden eingegangen sind:
  • Deutsche Bahn AG mit Informationen zu Immissionen aus Betrieb und Unterhaltung der Eisenbahn (Luftschall, Körperschall, Abgase, Funkenflug, Abriebe z.B. durch Bremsstäube, elektrische Beeinflussung durch magnetische Felder) sowie Beeinflussung von Monitoren, medizinischen Geräten und andere auf magnetische Felder empfindliche Geräte in unmittelbarer Nähe zur Bahnstrecke durch Elektrifizierung der Bahntrasse;
  • Landratsamt Göppingen mit Informationen zu bestehenden Schutzgebieten, zu noch erforderlicher gutachterlicher Einschätzung zur Auswirkung auf Nahrungshabitate der Fledermäuse, zu Ergebnissen der Offenlandkartierung 2017 (magere Flachland-Mähwiese), zur Beeinträchtigung des Landschaftsbilds, zu Immissionen von Niederfrequenz- und Hochfrequenzanlagen aus dem Bahnbetrieb, zu den HQ-Extremflächen im nordöstlichen Bereich des Plangebiets, zu Altlasten, zu vorherrschenden Windrichtungen im Filstal und potentiellen Geruchsimmissionen durch die frühere Schweinehaltung im Plangebiet;
  • Landratsamt Göppingen mit Informationen zu der gutachterlichen Einschätzung der Erheblichkeit der Planung auf Nahrungshabitate der Fledermäuse und den vorgeschlagenen artenschutzrechtlichen Maßnahmen;
  • Stellungnahme der Öffentlichkeit mit Hinweisen zur beabsichtigten Wiederaufnahme der Tierhaltung, zum Streuobstbestand im Plangebiet und dessen Nutzung;
  • Stellungnahme der Rechtsanwälte Eisenmann Wahle Birk & Weidner mit Hinweisen zu ungeklärtem Umfang der genehmigten Schweinehaltung im Plangebiet, zu Schallimmissionen durch Schienenverkehr im Plangebiet.
  • Stellungnahmen mit umweltbezogenen Informationen, die im Zuge des ergänzenden Verfahrens bei der Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden eingegangen sind:
  • Landratsamt Göppingen mit Informationen zu bestehenden Schutzgebieten und dem Biotopverbund, zu den durchgeführten artenschutzrechtlichen Untersuchungen, zu den umgesetzten Artenschutzmaßnahmen (CEF-Maßnahmen), zum Streuobstwiesenschutz, zu Maßnahmen für den Tierschutz (Vogelschlag, insektenfreundliche Außenbeleuchtung, insektenfreundliche Gestaltung von Gartenanlagen), und zum Hochwasserschutz entlang des Marrbachs;
  • Stellungnahme der Öffentlichkeit mit Hinweisen zur Wiederaufnahme der Tierhaltung in den Stallgebäuden der ehemaligen Schweinemästerei, zum Streuobstbestand im Plangebiet, dessen Bedeutung für die Biodiversität, den Biotopverbund und als Kaltluftsammelfläche sowie zum betriebenen Streuobstbau im Plangebiet;
  • Stellungnahme der Rechtsanwälte Eisenmann Wahle Birk & Weidner mit Hinweisen zur weiterhin gewollten Nutzung der Streuobstwiesen im Plangebiet, zur landwirtschaftlichen Nutzung im Plangebiet und den damit einhergehenden Immissionen, zu Schallimmissionen durch Schienenverkehr im Plangebiet, zu artenschutzrechtlichen Verbotstatbeständen, zur Methodik und Ergebnis des Umweltberichts.

Während der Auslegungsfrist können bei der Gemeinde Gingen a.d. Fils, Bahnhofstraße 25, 73333 Gingen a.d. Fils, Stellungnahmen schriftlich, mündlich zur Niederschrift, per Telefax an die Gemeinde Gingen a.d. Fils unter der Fax-Nr. 07162/960666 oder per E-Mail an gemeinde@gingen.de abgegeben werden.

Da das Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht während der Auslegungsfrist abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.

Gingen a. d. Fils, den 23.11.2022
gez.
Marius Hick
Bürgermeister

Bürgerdialog im Oberen Filstal am 19. November 2022 in der Autalhalle in Bad Überkingen

Jetzt ohne Anmeldung zum Bürgerdialog !

Göppingen, 15.11.2022 –Wie bereits angekündigt findet  diesen Samstag ein BürgerDialog im Oberen Filstal statt.

Vertreter*innen der Landkreisverwaltung und der Kreispolitik stehen bereit, sich an sechs Gesprächsinseln zu verschiedenen aktuellen Themen mit den Bürgerinnen und Bürgern auszutauschen.
“Am Samstag bietet sich für die Bürger die Gelegenheit, die Themenvielfalt der Kreispolitik kennenzulernen und auch die kritischen Themen mit Experten aus der Verwaltung und der Politik zu besprechen. Hierzu lade ich Sie herzlich ein!” so Landrat Edgar Wolff.

Der BürgerDialog findet am Samstag, 19. November 2022 von 8.30 Uhr – 14 Uhr in der Autalhalle in Bad Überkingen statt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Es sind zwei Gesprächsblöcke (jeweils ca. eine Stunde) geplant, so dass sich die teilnehmenden Bürger*innen nacheinander an zwei Themeninseln beteiligen können. Die geplanten Themen und die Fachexpert*innen sind:

1)            Neu gebaut – Klinik am Eichert, neu genutzt – Nachnutzung der Helfenstein Klinik mit den beiden Geschäftsführern der Alb-Fils-Kliniken: Herrn Dr. Hüttner und Herrn Schmid
2)            Gesundheitsversorgung im Landkreis Göppingen
(Kommunale Gesundheitskonferenz und deren Arbeitsgruppen) mit Herrn Dr. Pöhler, Leiter des Gesundheitsamtes, Frau Dr. Hahn und Herrn Schurr (beide Gesundheitsamt)
3)            Rettungsdienstliche Versorgung mit Herrn Gottwald, Dezernent für Recht, Ordnung und Mobilität, sowie Herrn Bachmann vom Deutschen Roten Kreuz und Herrn Kreisrat Hofelich
4)            Abfallwirtschaft (Systemumstellung 2022, künftige Themen der Kreislaufwirtschaft) mit dem Ersten Landesbeamten Herrn Heinz und Herrn Kuhn, Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebs, sowie Frau Sahlender von der Abfallberatung
5)            Öffentlicher Nahverkehr (Angebotsstruktur/ Nahverkehrsplan, Tarifliche Einbindung) mit Herrn Hettwer und
6)            Verkehrsthemen (Infrastrukturprojekte (A8 Albaufstieg, Weiterbau B10), Umleiteproblematik, Radverkehrskonzeption) mit Herrn Wienecke, Amtsleiter Mobilität und Verkehrsinfrastruktur und Frau Kächele.

Bürgerinnen und Bürger, insbesondere aus der Raumschaft Oberes Filstal und Albhochfläche, sind herzlich eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Für eine reibungslose Organisation bitten wir Sie, sich bereits im Vorfeld zu überlegen, welche Themenbereiche Sie interessieren. Gerne können Sie sich noch anmelden und uns zwei favorisierte Themen nennen (per E-Mail: kreisentwicklung@lkgp.de).

Da aufgrund der Raumkapazitäten und den geltenden Rahmenbedingungen max. 30 Personen pro Themeninsel möglich sind, werden maximal 180 Personen teilnehmen können. Da derzeit deutlich weniger Anmeldungen vorliegen, steht die Veranstaltung jetzt allen Bürgerinnen und Bürgern ohne Anmeldung offen.


Organisatorische Änderungen des Formats sind vorbehalten, falls die pandemische Lage es erfordert.

Ansprechpartnerinnen

Landratsamt
Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement und Bürgerbeteiligung
Monica Roy-Greve
Telefon 07161/202-4020
E-Mail: m.roygreve@lkgp.de

Büro für Kreisentwicklung und Kommunikation.
Andrea Moll-Hascher
Telefon 07161 202-1015
E-Mail: a.moll-hascher@lkgp.de
www.landkreis-goeppingen.de

Ausschreibung Konzeptvergabe Wohnbau im Baugebiet „Schulstraße“ in Gingen a.d. Fils

Öffentliche Bekanntmachung

Die Gemeinde Gingen a.d. Fils ist ein attraktiver Wohnstandort, daher besteht ein anhaltend hoher Bedarf an Wohnflächen. Um den kurz- und mittelfristigen örtlichen Bedarf befriedigen zu können, hat der Gemeinderat der Gemeinde Gingen a.d. Fils beschlossen, das Gebiet „Schulstraße“ zu erschließen. Hierzu wurde der Bebauungsplan „Schulstraße“ aufgestellt.

Entlang der Schulstraße ist eine verdichtete Bauweise vorgesehen, die sowohl für Doppelhäuser als auch Reihen- oder Kettenhäusern in Betracht kommt. Im Zentrum des Plangebiets sind an der neuen Wohnstraße Mehrfamilienhäusern vorgesehen.

Die Gemeinde möchte die betreffenden Grundstücke gemeinsam an einen Investor veräußern, der in der Lage ist, das Vorhaben zeitnah umzusetzen und die Gebäude/Wohnungen anschließend vermietet oder verkauft.

Deshalb schreibt die Gemeinde den Verkauf der Grundstücke hiermit aus und gibt den interessierten Investoren die Möglichkeit, sich zur Teilnahme an dem Konzeptvergabeverfahren zu bewerben.

Verfahrensablauf

Die am Vergabeverfahren Interessierten bewerben sich bis spätestens 16.12.2022 (einschließlich) schriftlich bei der Gemeinde Gingen a.d. Fils, Bahnhofstraße 25, 73333 Gingen a. d. Fils (E-Mail an info@gingen.de ist ausreichend).

Diese Bewerbung muss dabei folgenden Inhalt haben:

  • Kurze Beschreibung des Unternehmens mit ggfls. Schwerpunkten
  • Referenzprojekte im vergleichbaren Wohnungsbau mit Bildern
  • Mitteilung der Planungspartner, falls nicht aus eigenem Haus

An die Form der Bewerbung werden keine Anforderungen gestellt, sie soll lediglich aussagekräftig sein.

Die Gemeinde wird den Bewerbern anschließend mitteilen, ob sie für eine Teilnahme an der weiteren Phase der Planungsbeiträge ausgewählt wurden. Im Anschluss daran gehen den Teilnehmern die weiteren zur Bearbeitung notwendigen Daten und Unterlagen zu, sofern diese nicht bereits zur Bewerbung vorlagen.

Die vollständigen Ausschreibungsunterlagen mit Hinweisen zur Bewerbung, der Aufgabenstellung, des Zeitablaufs, der einzureichenden Arbeiten und der Vergabekriterien können auf der Homepage der Gemeinde Gingen a.d. Fils unter https://www.gingen.de/rathaus-service/aktuelle-projekte-der-gemeindeverwaltung/konzeptvergabe-schulstrasse eingesehen werden.

Gingen a. d. Fils, den 17.11.2022
gez.
Marius Hick
Bürgermeister

Gemeinde Gingen an der Fils sucht Weihnachtsbaum für den Rathausplatz und Kirchplatz

Alle Jahre wieder erfreuen sich nicht nur unsere kleinen Bürger in der Adventszeit an den zahlreichen weihnachtlichen Dekorationen, welche Fenster und Straßenzüge unserer Ortschaft schmücken und eine angenehme wärmende Atmosphäre schaffen.
Auch auf dem Rathausplatz und Kirchplatz in Gingen an der Fils soll es in diesem Jahr wieder einen großen, beleuchteten Weihnachtsbaum geben.

Da es aber auch jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung ist, einen geeigneten Baum zu finden, bitten wir Sie um Ihre Mithilfe!

Wenn Sie auf Ihrem Grundstück oder in Ihrem Garten eine Tanne oder Fichte haben, könnte vielleicht Ihr Baum dieses Jahr als Weihnachtsbaum den Ort verschönern.
Der Weihnachtsbaum sollte circa 10 bis 12 Meter hoch, gut und gerade gewachsen, sowie frei zugänglich sein.
Wer sich vorstellen kann, seinem Baum ein glanzvolles Lebensende zu bescheren, ist aufgerufen, diesen für den Weihnachtszauber in der Gemeinde Gingen zu spenden.

Bitte melden Sie sich beim Bauhof unter der Telefonnummer 07162 945396 oder per Mail an bauhof-gingen(@)t-online.de.

Sie müssen sich um nichts weiter kümmern, sollte Ihr Baum in Frage kommen. Dieser wird dann von unserem Bauhof gefällt und transportiert.

Vorstellung: Neue Leitung in der Bücherei

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

mein Name ist Brigitte Eppinger-Haslbauer, ich bin Dipl. Bibliothekarin und ich leite seit Mitte Oktober Ihre Schnapperei, also die Bücherei Gingen.

Ich komme aus Uhingen, bin verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder.

Meine Leidenschaft sind die Bücher, egal ob gedruckt oder digital, und ihre Vermittlung an Sie, liebe Leser!

Bisher habe ich im Landkreis Esslingen verschiedene Berufsschul-Bibliotheken geleitet und freue mich sehr, jetzt in einem ganz anderen Umfeld arbeiten zu dürfen. Die kuschelige „Schnapperei“ mit ihren tollen Mitarbeiterinnen und sooo netten Leserinnen und Lesern ist mir in diesen wenigen Wochen schon richtig ans Herz gewachsen.
Und so freue mich auf alle jungen und alten Menschen, die ich hier noch kennenlernen darf, die ich mit Medien versorgen darf und für’s Lesen begeistern kann.

Bis bald vielleicht in der Schnapperei
Ihre Brigitte Eppinger-Haslbauer

Pachtzins für Gemeindegrundstücke

Am 01.11.2022 ist der Pachtzins für die Gemeindegrundstücke (Äcker, Wiesen, Kleingärten) zur Zahlung fällig.

Die Höhe des Pachtzinses entnehmen Sie bitte dem letzten Pachtbescheid.

Wir bitten Sie, den Pachtzins termingerecht zu überweisen oder am bequemen Lastschrifteinzugsverfahren teilzunehmen. Einzugsermächtigungen senden wir Ihnen gerne zu (Tel. 9606-23) oder p.reichert@gingen.de.

Die Abbucher werden gebeten, für die Deckung ihrer Konten Sorge zu tragen.

Ihr Bürgermeisteramt

Aus dem Gemeinderat berichtet....

2. Teil aus dem Gemeinderat berichtet
Gemeinderatsitzung vom 27.
September 2022

Energiemanagement
- aktueller Bericht und Handlungsempfehlungen

 

Bürgermeister Marius Hick ging bei diesem Tagesordnungspunkt auf das derzeit hochaktuelle Thema „Energieeinsparungen“ ein und informierte die Räte über eventuelle Möglichkeiten auf kommunaler Ebene. Welche kleinen Beiträge können wir von der Verwaltung und als Kommune leisten und dazu beitragen, ohne unsere Bürgerinnen und Bürger zu überfordern oder gar Ängste zu schüren. Welche Vorschläge kommen eventuell auch von Seiten des Gemeinderates zu diesem Thema. BM Hick bemerkte, dass die Verwaltung im Moment verschiedene Möglichkeiten prüfen lässt und eine Priorisierung erstellt, wo wir zuerst einsteigen können. Er verwies deshalb vorneweg schon einmal auf den Beschlussantrag in der Sitzungsvorlage, als Maßnahme zur Energieeinsparung die Straßenbeleuchtung in Gingen nachts abzuschalten.

Die Energiekrise bewegt viele Menschen in unserem Land. Die Sorge um die Versorgungssicherheit ist groß; so die Ausführungen von BM Hick.
Das Energiemanagement, der verantwortliche sparsame Umgang mit Energie, gehört schon seit langer Zeit zur Daueraufgabe der Gemeinde. Gezielte Untersuchungen und auch Auswertung der Verbräuche haben Schwachstellen und Möglichkeiten aufgezeigt. Die Gemeinde hat in den letzten Jahren ihre Anstrengungen weiter verstärkt. Beispiele sind die Umstellungsmaßnahmen der Straßenbeleuchtungen auf LED und die regelmäßigen insbesondere energetischen Sanierungsvorhaben der Gemeindeliegenschaften. Auch beim Ausbau erneuerbarer Energien hat die Gemeinde vorbildlich gehandelt und so wurde nach der Bürgersolaranlage auf der Hohensteinhalle (inzwischen im Eigentum der Gemeinde) sowie weiterer Anlagen Maßnahmen mit Vorbildcharakter durchgeführt.

Die aktuelle Energieproblematik, ausgelöst durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine zeigt, dass hier die Intensität für eine unabhängige und nachhaltige Versorgung durch erneuerbare Energien verstärkt werden muss. Die öffentliche Hand ist hier besonders gefordert. Aber auch die privaten Eigentümer sind in der Pflicht sich hier genauso intensiv zu engagieren. Statt auf andere zu zeigen oder zuzuwarten braucht es das Engagement aller in Ziel orientierte Maßnahmen.

Die Abhängigkeit von fossilen Energien zu mindern bzw. auf Dauer zu beseitigen ist eine zentrale und bedeutsame Herausforderung unserer Zeit. Aber nur gemeinsam können die Energieunabhängigkeit durch erneuerbare Energien und die Co2 Neutralität erreicht werden. Auf dem Weg dorthin muss man aber auch bereit sein vorübergehend auf alle notwendigen Möglichkeiten im Energiemix zurückzugreifen. Sich bei Entscheidungen nach Ideologien auszurichten ist nicht nur unverantwortlich, sondern zudem höchst riskant. Wir brauchen Verlässlichkeit in den Maßnahmen, Entscheidungen und Fördervorhaben. Die Versorgungssicherheit während der vielen Jahre der Umstellung ist zum Erhalt der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit unerlässlich.

Wir als Gemeinde, so regte BM Hick an, können im Rahmen unserer Möglichkeiten nicht nur den Anforderungen gerecht werden, sondern auch wichtige Impulse setzen.

Es bleibt dabei, die günstigste Energie ist diejenige welche erst gar nicht benötigt bzw. verbraucht wird.

Daher ist es für uns nicht nur selbstverständlich, sondern geradezu eine gesellschaftliche Notwendigkeit, dass alle Anstrengungen unternommen werden müssen um den Verbrauch von Energie weiter zu reduzieren.

Aufgrund der angespannten Lage befassen sich die Kommunen mit Worst Case Szenarien, wie z.B. einem Blackout bei der Stromversorgung oder bei der Lieferproblemen von fossilen Energien. Themen sind u.a. Wärmehallen und Nottreffpunkte, gesicherte Wasserversorgung, Energiespeicher, Noteinspeisung von Notstromaggregaten.

Die Herausforderungen sind groß und die Themenpalette vielfältig. Wichtig ist es anzufangen und seinen Beitrag zu leisten.

Dies alles erfordert Bereitschaft für Veränderungen. Klar ist, dass man auch für den Ausbau von erneuerbaren Energien Flächen benötigt. Dies gilt für Windkraftanlagen, Pumpspeicherkraftwerke und Freiflächensolaranlagen.

Auf den vielen Dächern der öffentlichen Hand, der privaten Unternehmen und insbesondere auch privater Häuser schlummert ein unglaubliches Potential.

BM Hick ging in seinen Ausführungen auf bereits durchgeführte energetische Maßnahmen der Gemeinde ein. Unter anderem die Sanierung des Bauhofs, die Sanierung bzw. den Neubau der Schule und der Kita Hohenstein, die Teilsanierung des Rathauses und die Teilumrüstung der Gingener Straßenbeleuchtung.

Er verwies auf noch offene bzw. laufende energetische Sanierungen (Neubau Hohensteinhalle, weitere Umrüstung Straßenbeleuchtung, Sanierung Rathaus) in den kommenden Jahren.

Die neuen Regelungen bzw. Verordnungen zur Sicherung der Energieversorgung wurden in der Sitzung kurz angesprochen und vorgestellt. (Sie sind als Anlagen im Sitzungsdienst der Gemeinde eingestellt).

BM Hick erläuterte dem Gremium die damit aktuell verbundenen Maßnahmen-umsetzungen:

  • Rathaus

Die Eingangshalle und Flure werden nicht mehr beheizt. Da die Raumtemperatur bis auf den Sitzungssaal nicht gesteuert werden können wurde darauf hingewiesen, dass die Einhaltung der Temperatur von 19°C über die Heizkörpereinstellung (Thermostate) erfolgt.

  • Schule und Kita

Die Raumtemperatur soll bei ca. 20°C liegen, das Lüftungskonzept soll beibehalten werden und Beschaffung von CO2 Ampeln wird geprüft.

  • Alle Einrichtungen

Bereits vor den Sommerferien wurde umgesetzt, dass die Handwaschbecken nur noch mit Kaltwasser versorgt sind.

  • Lehrschwimmbecken

Solltemperatur von 28°C wird beibehalten

  • Hohensteinhalle

Warmes Duschwasser weiterhin gewährleistet

Seitens des Hausmeisters der Schule und Halle wird durch intensive Überwachung darauf geachtet, den Energieverbrauch zu minimieren. Dies gilt insbesondere für die Bereitstellung von Duschwasser.

BM Hick schlug als weitere Maßnahmen zur Energieeinsparung seitens der Gemeinde vor,

  • dass die Straßenbeleuchtung in der Zeit von 1:00 Uhr bis 4:00 Uhr in Gingen abgeschaltet werden soll und
  • dass über eine Reduzierung, eventuell sogar auf einen Verzicht, der Weihnachtsbeleuchtung nachgedacht werden soll.

Er ergänzte zu dem Beschlussantrag der Verwaltung, dass bei Groß- und Festveranstaltungen oder wenn nötig die Straßenbeleuchtung im Ort weiterhin nachts eingeschaltet werden kann. Hierfür bedarf es einer separaten Steuerung der Straßenbeleuchtung. Die Kosten würden im Bereich um die 6.000 Euro liegen.

GR Mann machte sich Gedanken, welche Summe durch das Abschalten der Beleuchtung überhaupt eingespart wird und wann sich die Kosten der Steuerung von ca. 6.000 Euro amortisiert haben. Er fragte nach den derzeit geltenden Stromverträgen mit dem Albwerk. Hierzu gab Kämmerer Burger die Auskunft, dass das Albwerk die Verträge gekündigt hat und er im Moment noch nicht wisse, mit welchen neuen Zahlungen gerechnet werden muss.

GR Staffa gab zu bedenken, dass durch das Herabfahren/Hochfahren der Straßenbeleuchtung eventuell mehr Strom verbraucht als eingespart wird. Seiner Meinung nach bringt wilder Aktionismus nichts. Die Gemeinde muss auch ihren Beitrag leisten, hier jedoch wohlüberlegt.

GR Deger vertrat den Standpunkt, dass die Kommunen hinsichtlich der derzeitigen Stimmung in der Bevölkerung, auch geschürt durch die vielen negativen Pressemitteilungen in allen sozialen Medien wie Blackout bei der Stromversorgung, steigende Kosten in allen Bereichen, dem entgegenstehen müssen und nicht auf den Zug mitaufspringen müssen, unbedingt Maßnahmen zu ergreifen. Seiner Meinung nach soll das Licht nachts an bleiben, er will von dem Vorschlag der Verwaltung nichts wissen.

GR Steck machte klar, dass bei einem Abschalten der Straßenbeleuchtung Bereiche wie entlang der ehemaligen B10/Hindenburgstraße oder dem Weg zum Bahnhof dann völlig im Dunkeln liegen. Ob das Sinn machen würde bezweifelte er. Er fragte nach, ob nur einzelne Straßenzüge wie die Bahnhofstraße durch die Steuerung beleuchtet werden können. Dies verneinte Herr Burger.

Viele weitere Wortmeldungen der Gemeinderäte verdeutlichten, dass dieses Thema Energiemanagement derzeit sehr kontrovers diskutiert wird. Ängste vor zu hohen Energiekosten, Blackouts, sind durchaus berechtigt. Auch die Kommunen müssen dazu ihre Beiträge liefern. Jedoch konnte sich der Gemeinderat nicht darauf einigen, dem Beschlussantrag der Verwaltung zu folgen und die Straßenbeleuchtung in der Zeit von 1:00 Uhr bis 4:00 Uhr nachts abzuschalten.

Weitere Informationen für die Gemeinderäte/innen hinsichtlich der Steuerung der Straßenbeleuchtung sollen folgen. Das Thema Weihnachtsbeleuchtung soll bei der kommenden Klausurtagung angesprochen werden.

Aus dem Gemeinderat berichtet.......

Gemeinderatsitzung vom 28. Juli 2022

Wechsel eines Gemeinderates in eine andere Fraktion
a) Neubesetzung der Ausschüsse
b) Änderung der Sitzordnung

Gemeinderat Ingo Abraham hat in der Gemeinderatssitzung am 12. Juli 2022 seinen Wechsel zur Fraktion der CDU/FWV bekannt gegeben. GR Abraham gehörte bisher der Fraktion Gingener Liste an. Aus diesem Grund müssen die Ausschüsse des Gemeinderates entsprechend neu besetzt werden. Folgende Funktionen übte GR Abraham bisher aus:

Mitglied: Sozialausschuss, Biotopausschuss, Zweckverband Abwasserreinigung Kuchen-Gingen

Stellvertreter: Umlegungsausschuss

Die Fraktionsvorsitzenden der CDU/FWV und der Gingener Liste wurden gebeten, Vorschläge bzw. Änderungen für die Neu-/ Besetzung der Ausschüsse zu unterbreiten. Von Seiten der CDU/FWV wird vorgeschlagen, dass Herr Abraham die Stellvertretung von GR Staffa im Sozialausschuss übernimmt.

Die Gingener Liste würde den Sozialausschuss gerne zukünftig mit Herrn Engel als Mitglied und Herrn Hofmann als Stellvertreter sowie jeweils den Biotopausschuss und den Zweckverband Abwasserreinigung Kuchen – Gingen mit Herrn Hofmann als Mitglied und Herrn Engel als Stellvertreter besetzen.

Das Gremium nahm den Fraktionswechsel zur Kenntnis und beschloss einstimmig die Neubesetzung der Ausschüsse gemäß den Vorschlägen der Fraktionen. Die Sitzordnung wird entsprechend geändert.

 

Konzeptvergabe Schulstraße – Verdichtete Wohnformen & Mehrfamilienhäuser
- Beauftragung Ausschreibung

Der Gemeinderat der Gemeinde Gingen hat sich dafür ausgesprochen, für die im Bebauungsplan „Schulstraße“ vorgesehene Fläche Geschosswohnungsbau sowie für die angrenzende Teilfläche entlang der Schulstraße eine verdichtete Bauweise mit Reihen-, Ketten-, oder Doppelhäusern im Rahmen der Konzeptvergabe durchzuführen. Das Büro mquadrat aus Boll wurde als Fachbüro mit diesem Verfahren beauftragt und begleitet die Verwaltung bei der Durchführung.

Als nächstes soll die Ausschreibung des Grundstücks für interessierte Investoren erfolgen sowie der Grundstückspreis festgelegt werden. Der Gemeinderat fasste den Beschluss, die Ausschreibung der im Abgrenzungsplan festgelegten Flächen zu den vereinbarten Vergabekriterien (14 Fürstimmen, 0 Enthaltungen oder Gegenstimmen). Der Mindestverkaufspreis für das Gesamtgrundstück (3.953m²) liegt bei 450€/m² bzw. mindestens 1.778.850,-€ (12 Fürstimmen, 2 Gegenstimmen, 0 Enthaltungen).

 

Neubau Hohensteinhalle
- Auftragsvergabe

Bereits seit dem Jahr 2015 befasst sich der Gemeinderat mit dem Sanierungsbedarf der Hohensteinhalle. In den Jahren 2017 und 2018 wurden Förderanträge für eine Minimalsanierung gestellt, welche aber bei deutlicher Überzeichnung der Fördertöpfe abgelehnt wurden. Aufgrund des weiter anwachsenden Sanierungsbedarfs in der Halle mit deutlich steigenden Kosten und einem weiteren Sanierungsbedarf in den angrenzenden Sportanlagen, wurde im Jahr 2018 vorgeschlagen, ein Sportentwicklungskonzept auszuarbeiten. Für die Verwaltung stellte sich bei steigenden Sanierungskosten die Frage, ob eine reine Sanierung im Bestand, auch hinsichtlich der Bedarfe, noch zukunftsfähig ist. Hierfür konnte nach einer Beratung durch den Württembergischen Landessportbund (WLSB) das Institut für kooperative Planung und Sportentwicklung (Ikps) gewonnen werden. Am 7. Juli 2018 erfolgte unter Leitung von Dr. Eckl von der Ikps ein Workshop mit Vertretern aus Sport, Kultur, Feuerwehr, Schule, Verwaltung und Gemeinderat.

Der Gemeinderat wurde über die Ergebnisse des Workshops in der Sitzung am 24. Juli 2018 informiert. Dabei kristallisierte sich unter den Beteiligten des Workshops folgende Übereinstimmung heraus:

Die vorhandene Halle genügt mittel- und langfristig nicht den Anforderungen der Sport- und Kulturvereine, da die Erweiterung des Angebots sowie die Möglichkeiten zur Durchführung von Veranstaltungen beschränkt sind. Es wurde empfohlen den bautechnischen Zustand der Hohensteinhalle kritisch und umfänglich zu prüfen, der anstehende Sanierungs- und Modernisierungsbedarf ist zu ermitteln und die zu erwartenden Betriebskosten sollten erhoben werden (Lebenszyklusanalyse). Diese ermittelten Kosten sollen dann den Kosten (Investition/Betrieb) eines Neubaus gegenübergestellt werden, damit eine Wirtschaftlichkeitsvergleich vorgenommen werden kann. Sollte die Wirtschaftlichkeitsanalyse negativ sein, sollte die Halle durch einen Neubau ersetzt werden.“

Am 25. September 2018 wurde der Variantenvergleich Sanierung im Bestand, Sanierung mit Umbau und Erweiterung, Neubau an das Architekturbüro Grässle, Göppingen vergeben. Zudem wurden Ingenieurleistungen für die statische Untersuchung und ein Brandschutzgutachten beauftragt. Durch den unerwarteten und plötzlichen Tod von Herrn Architekt Grässle konnte die in 2018 beauftragte Untersuchung nicht zu Ende gebracht werden. Daher wurde am 24.09.2019 das Büro Kubus360 aus Stuttgart mit der Variantenuntersuchung und Fortsetzung der Workshops beauftragt. Am 19.10.2020 wurde ein erneuter Workshop mit den Vereinen, Vertretern des Gemeinderates, Feuerwehr, Schule durchgeführt. Die im Juli 2018 aus dem Workshop mit der Ikps erarbeiteten Grundlagen für ein Raumprogramm sollten nochmals erörtert und für die anstehende Untersuchung abgestimmt werden. Diese Ergebnisse wurden dem Gemeinderat am 11.11.2019 in öffentlicher Sitzung vorgestellt und das vorläufige Raumprogramm für die weitergehende Untersuchung beschlossen. In einer gemeinsamen Sitzung der Vereine, Schule und Institutionen am 29.07.2020 wurden die von Büro Kubus erarbeitenden Ergebnisse überprüft und erörtert. Dabei wurde auch das Raumprogramm nochmals kritisch hinterfragt und in Teilen angepasst. Der Tenor aus dem Workshop lautete:

- Bedarf für zukunftsfähige, multifunktional nutzbare Halle
- Generalsanierung bildet den Bedarf nicht
- Bestand löst z.B. Barrierefreiheit nicht
- Mehrheitlich Wunsch nach einer zukunftsfähigen Lösung
- Neubau könnte passgenau auf die Bedürfnisse geplant werden
- Nutzungen, die in der Bestandshalle stattfinden, müssen im Neubau auch berücksichtigt werden
- Erweiterung des Sportangebots und der Nutzung (Barrierefreiheit etc.)
- Nachhaltige, zukunftsfähige und wirtschaftliche Lösung

In seiner Klausurtagung am 17.10.2020 hat sich der Gemeinderat nochmals ausführlich mit dem Thema Zukunft Hohensteinhalle und dem Variantenvergleich befasst. Hier hat die Verwaltung u.a. aufgezeigt, dass ein Hallenneubau mit einem klaren Raumprogramm im Rahmen der bisher anvisierten Kosten (6 Mio.€ netto) möglich sein könnte. Eine Kostensicherheit kann z.B. über einen Generalübernehmer erreicht werden. Nach einem langen und umfangreichen Zeitaufwand für Untersuchungen, Aufbereitung von Daten, Beteiligungen, Erörterungen und Diskussionen hat der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 10.11.2020 mehrheitlich beschlossen die Verwaltung zu beauftragen dem Gemeinderat Wege und Möglichkeiten für eine baldmögliche Neubauplanung und Realisierung aufzuzeigen und die notwendigen Planungsschritte einzuleiten. In der Gemeinderatssitzung vom 15.12.2020 wurden dem Gemeinderat verschiedene Vergabeverfahren vorgestellt. Des Weiteren wurde das Büro Kubus360 GmbH mit einer vertiefenden Bedarfsermittlung sowie der Erstellung eines Testentwurfs beauftragt. Im Anschluss wurde in insgesamt fünf Sitzungen des Planungsbeirats unter Leitung des Büro Kubus360 GmbH ein Raumprogramm erarbeitet, welches dem Gemeinderat in seiner Sitzung vom 25.05.2021 vorgestellt wurde. Des Weiteren wurde auf Grundlage des erarbeiteten Raumprogramms ein Testentwurf sowie eine Kostenschätzung vom Büro Kubus360 GmbH erarbeitet. Es wurde mit Kosten in Höhe von rund 6,9 Mio. € gerechnet. Für weitere Wünsche (z.B. Beleuchtung, Boden etc.) aus dem Planungsbeirat wurden Zusatzkosten in Höhe von ca. 160.000 € veranschlagt. Um die Fristen für die Antragsstellung beim Ausgleichstock und der Sportstättenbauförderung einhalten zu können wurde bereits in der Gemeinderatssitzung vom 25.05.2021 das Büro Kubus360 GmbH mit der Vorbereitung des Vergabeverfahrens und der Erstellung der Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb beauftragt.

In der anschließenden Gemeinderatssitzung vom 22.06.2021 wurde von Gemeinderat der Grundsatzbeschluss gefasst die Hohensteinhalle durch einen Neubau einer Dreifeldhalle mit separaten Gymnastikräumen am Standort der bisherigen Halle zu ersetzen. Folgende weitere Beschlüsse wurden gefasst:

- Die Ausschreibung des Neubaus der Hohensteinhalle soll auf Grundlage des Raumprogramms / Funktionsprogramms mit einer Bruttogrundfläche (BGF) von 2.800 qm (Variante Antrag UWG) erfolgen.

- Der Neubau der Hohensteinhalle soll im Verfahren „Planen und Bauen“ (§ 7c EUVOB/A) mit Teilnahmewettbewerb und anschließenden Verhandlungsverfahren (§ 3a Abs. 2 Nr. 1 EU VOB/A) ausgeschrieben werden.

 Der Auftrag für die komplette Verfahrensbegleitung wird zum Angebotspreis in Höhe von 121.221,73 € (brutto) an das Büro Kubus360 GmbH aus 70199 Stuttgart vergeben.

- Zum Verhandlungsverfahren werden maximal sechs Bieter zugelassen

- Die Entschädigungen für die Bieter im Verhandlungsverfahren werden wie folgt festgelegt:

1. Stufe: 9.000,00 € (netto)

2. Stufe: 2.000,00 € (netto)

- Die Zusammensetzung des Bewertungsgremiums

- Die Eignungsnachweise der Bieter

Im Anschluss wurde mit dem Bewertungsgremium in zwei Terminen die Inhalte der finale Leistungsbeschreibung und die Halleneinrichtung besprochen. Am 08.11.2021 wurden dem Bewertungsgremium die eingegangenen Bewerbungen von insgesamt sechs Bietern ausführlich vorgestellt. Das Bewertungsgremium hat sich auf der Grundlage der indikativen Angebote dazu entschlossen drei der sechs Bieter zur Überarbeitung und zur ersten Verhandlungsrunde einzuladen. Die erste Verhandlungsrunde mit den verbliebenen Bietern fand am 29.11.2021 statt. Hierzu haben alle Bieter eine Agenda erhalten, um sich entsprechend der Überarbeitungshinweise vorzubereiten. Dem Bewertungsgremium wurden die Ergebnisse der ersten Verhandlungsrunde am 06.12.2021 präsentiert. Im Anschluss wurden die Bieter aufgefordert anhand der erneuten Überarbeitungshinweise ein weiteres Angebot bis zum 21.12.2021 abzugeben. Die zweite Verhandlungsrunde fand am 14.01.2022 statt. Insbesondere wurden bei der zweiten Verhandlungsrunde die Vertragsdetails besprochen. Im Anschluss wurden die Bieter aufgefordert ein finales Angebot bis zum 11.02.2022 abzugeben. Dieser Aufforderung kamen alle verbliebenen Bieter nach.

Am 23.02.2022 wurden dem Bewertungsgremiums und dem Gemeinderat in einer gemeinsamen Sitzung die Ergebnisse der Ausschreibung präsentiert. Der Öffentlichkeit wurden die Ergebnisse in der Gemeinderatssitzung vom 29.03.2022 vorgestellt. Wie von der Verwaltung vorgestellt und vom Gemeinderat beschlossen wurden folgende Zuschussanträge gestellt bzw. als Option in Aussicht gestellt:

1. Antrag für den Investitionspakt Sportstätten im Rahmen des Städtebauförderprogramms des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg (IVS) 2.144.786,00 €

2. Förderungsmöglichkeit aus der zweiten Tranche der Bundesförderung zum Ausbau und zur Ausstattung von Ganztagsbetreuungsplätzen an Grundschulen 2.200.000,00 €

3. Förderung aus dem Investitionsprogramm zum beschleunigten Infrastrukturausbau der Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter 119.000,00 €

4. Antrag auf Gewährung einer Zuwendung nach der Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums für die Förderung des Baus von kommunalen Sporthallen und Sportfreianlagen 600.000,00 €

5. Antrag auf Gewährung einer Investitionshilfe aus dem Ausgleichstock 500.000 €

Trotz außerordentlicher Bemühungen wurde die Gemeinde bei den Anträgen nach Nr. 1 nicht berücksichtigt. Für die Förderung nach Nr. 2 liegt aktuell noch keine Verwaltungsvorschrift vor, da sich Bund und Länder über die Vergabe noch nicht einigen konnten. Sobald diese vorliegt wird die Verwaltung einen Zuschussantrag einreichen. Die Verwaltung versucht hier vom Land (Kultusministerium) eine Unbedenklichkeitsbescheinigung unter Vorbehalt der Förderkriterien zu erhalten. Für die Förderungen nach Nr. 3 und Nr. 4 liegen die Zuwendungsbescheide inzwischen vor.

Für die Förderung nach 5. tagt der Verteilungsausschuss des Ausgleichsstock am 27.07.2022. Die Verwaltung wird die Ergebnisse umgehend dem Gemeinderat mitteilen und die Sitzungsvorlage entsprechend anpassen. Da die Bindefrist des Angebots am 31.07.2022 endet hat die Verwaltung verantwortlich und vorausschauend bereits am 31.05.2022 einen Nachtragshaushalt in den Gemeinderat eingebracht, welcher die Finanzierung des Neubaus auch ohne das Vorliegen der Zuwendungsbescheide aus dem Ausgleichstock und der Sportstättenbauförderung möglich machen würde. Mit diesem Beschluss konnte die Handlungsfreiheit des Gemeinderats bis zu einer endgültigen Entscheidung gewahrt werden. Da die Zuwendung aus der Sportstättenbauförderung inzwischen zugesagt sind (Veröffentlichung 14.07.22) können die im Nachtragshaushalt getätigten
Haushaltssperren teilweise wieder aufgehoben werden. Des Weiteren wurde wie im Gemeinderat beraten ein vorzeitiger Baubeginn beim Ausgleichstock beantragt welcher in der Zwischenzeit bereits positiv beschieden wurde. In der Sitzung am 12.07.2022 wurde seitens der Schulleitung das Zukunftskonzept in Verbindung mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung in den Grundschulen ab 2026 für die Hohensteinschule vorgestellt. Die Schule war bei der Planung des Raumprogramms für die neue Halle intensiv beteiligt. Von der Schulleitung wurde eindrucksvoll dargestellt, welche Vorteile die neue Halle für die zukünftigen Aufgaben sowie die Entwicklung der Schule sowie die Bildung und Betreuung der zukünftigen Schülergenerationen hat. Es wurde deutlich, dass nur durch den Ersatzneubau Hohensteinhalle die notwendigen Räume für den kommenden Rechtsanspruch zur Verfügung gestellt werden können. Andernfalls müssten neue Räume u.a. an der Schule zugebaut werden. Sehr transparent wurden auch die zukünftigen erweiterten Möglichkeiten für ein wesentlich vielfältigeres Angebot in der Ganztagesbetreuung dargestellt. Allein dies wäre mit der Bestandshalle (alte Hohensteinhalle) in dieser Form nicht möglich. Die Verwaltung hat dem Gemeinderat in den letzten Jahren die dringende Notwendigkeit des Ersatzneubaus dargelegt. Des Weiteren wurde eine solide Finanzierung aufgezeigt und es wurden Zuschussanträge bei allen möglichen Fördertöpfen gestellt. Die Verwaltung empfiehlt deshalb den Auftrag für den Ersatzneubau der Hohensteinhalle zu dem Angebotspreis in Höhe von 7.363.000 an (netto) an den Bieter i+RB Industrie- & Gewerbebau GmbH, Bücklestrasse 1-5, 78467 Konstanz zusammen mit D’Aloisio Architekten BDA, Bruderturmgasse 3, 78462 Konstanz zu vergeben.

Bezüglich der Hohensteinhalle waren bei TOP 1 „Bürger fragen“ ein paar Fragen aus der Bürgerschaft gestellt worden. Hier ging es um folgende Themen:

  • Liegen bereits alle Genehmigungen bezüglich eines Neubaus der Halle vom Landratsamt Göppingen vor?
    • Antwort BM: Die nötigen Genehmigungen würden noch nicht alle vorliegen. Das sei dadurch begründet, dass man im Prozess noch nicht so weit sei. Zur entsprechenden Zeit würden von der Verwaltung die entsprechenden Anträge gestellt werden.
  • Wie wird die geplante Halle gedämmt sein (energiesparend)?
    • Antwort BM: Die zukünftige Halle sei energetisch auf alle Fälle maßgeblich besser aufgestellt, als die bestehende. Die heutige Hohensteinhalle sei aus den 60ern und was energiesparende Bauweise angehe nach heutigen Standards einfach nicht mehr zeitgemäß. Für neue Bauwerke würden heute grundsätzlich diverse verpflichtende Auflagen gelten, um ein gewisses Maß an Energiesparsamkeit zu gewährleisten. Man verbessere die energetische Situation in jedem Fall.
  • Mit welchen Fördergeldern kann die Gemeinde Gingen für den Neubau der Halle rechnen?
    • Antwort BM: In der Sitzungsvorlage wurde bereits dargestellt um welche Fördergelder sich die Gemeinde beworben hat. Die Verwaltung ist zuversichtlich, dass die Gemeinde eine Förderung aus den Bundesmitteln Ausbau Ganztagesbetreuung an Grundschulen in Zusammenhang mit dem Rechtsanspruch 2026 erhält. Hier wurde man bereits in 2021 mit einer ersten Zuwendung 119 TSD€ für die Planung berücksichtigt. Sollte die Gemeinde hier nicht berücksichtigt werden ist man zuversichtlich, dass man dann im Rahmen des Ausgleichsstock gefördert wird. Hier wurde die Gemeinde aktuell zurückgestellt, da über die Mittel der Ganztagesbetreuung aktuell noch nicht entschieden wurde. Erhalten hat die Gemeinde bereits einen Förderbescheid über 600TSD€ aus der Sportstättenbauförderung des Landes erhalten. Nicht berücksichtigt wurde die Gemeinde bei einem Antrag im Rahmen der Städtebauförderung.
  • Wie wirkt sich die Finanzierung der Halle auf den Finanzhaushalt der Gemeinde aus? Was passiert, wenn sich wirtschaftlich ungeplante Preissteigerungen ergeben würden?
    • Antwort BM: Durch den vom Gemeinderat beschlossenen Nachtragshaushalt sei das Projekt Hohensteinhalle auf die kommenden Jahre durchfinanziert. Die Gemeinde vergebe das Projekt Neubau Halle zu einem Festpreis. Das Risiko einer Preissteigerung am Markt trägt somit der beauftrage Generalübernehmer.
  • Gibt es eine Rückversicherung der Gemeinde, falls der Bauträger des Projektes Insolvenz anmelden müsste (angesichts der aktuellen unsicheren Wirtschaftslage)?
    • Antwort BM:  Die Gefahr, dass eine beauftragte Firma insolvent geht, könne grundsätzlich immer im Raum stehen. Dieses Risiko trage der Auftraggeber immer. Die Gemeinde habe aber bei den hier für die Beauftragung vorgesehenen Unternehmen keine Bedenken, dass in nächster Zeit eine Insolvenz auftreten könnte.

Herr Schöch, Geschäftsführer des Bauunternehmens I + R Industrie- und Gewerbebau Konstanz stellte dem Gremium die Firma vor. Er betonte, es werde z.B. bei der Wahl der Baumaterialien oder in Bezug auf Energieverbrauch beim Bau Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Der Neubau solle mit einer guten Dämmung ausgestattet werden, so dass im Sommer eine Kühlung sowie im Winter eine Speicherung der Wärme erfolgt. Der Nutzstrom für die Halle solle zukünftig durch eine Photovoltaik-Anlage erzeugt werden. Geheizt werde durch eine Wärmepumpen-Anlage. I + R würde nach Möglichkeit stets lokale Subunternehmen an Bauprojekten beteiligen.

Schöch erläuterte die vom Unternehmen aufgestellte Zeitschiene des Bauvorhabens. Er wies darauf hin, dass das Vorankommen im Projekt nebst aller Planungen natürlich immer auch von Faktoren wie Lieferzeiten oder Dauer von Genehmigungsverfahren abhängig seien. Vorgesehen sei jedenfalls, dass die Halle in Holzkonstruktion innerhalb von rund drei Wochen aufgestellt werden soll. Der Baustoff Holz unterliege aktuell zwar Preisschwankungen, sei aber grundsätzlich verfügbar. Nach weiteren zwei Wochen Bauzeit sei das Gebäude dann mit Dach etc. verschlossen.

Der Vertreter des Bauunternehmens bat um eine zeitnahe Entscheidung des Gremiums, da für ein Projekt dieser Größenordnung einige wichtige Materialien vorbestellt werden müssten (z.B. Halbleiter). Hier gebe es momentan eher Verzögerungen bei den Lieferzeiten. Daher gelte: Je früher die Bestellung abgegeben werde, desto besser und günstiger.

GR Engel sprach für die Fraktion Gingener Liste und bemerkte, dass ihnen an einer guten Energetik viel liege. Seiner Ansicht nach sei jedoch nicht geprüft worden, ob man auch mit einer Sanierung der bestehenden Halle ein ebenso gutes Ergebnis hätte erzielen können. Er bemerkte, die Hallenwände sollen gemäß Konzeption mit OSB-Schichtplatten ausgestattet werden; in der finalen Konzeption sei von einer weißen Oberflächenbeschichtung als Alternative die Rede. Engel bat um Auskunft, ob dies im Angebot entsprechend aufgegriffen worden sei oder ob Mehrkosten entstehen. Bezüglich der Nassräume gab er der Konzeption gemäß wieder, die Wände seien ja mit Gipskartonplatten geplant. Er wollte wissen, ob er in der Annahme richtig liege, dass hier vom „Arbeitskreis Halle“ Fliesen vorgesehen seien. Die GL sehe dies als nötigen Standard. GR Engel bemängelte, seiner Ansicht nach lägen teils nötige Unterlagen nach wie vor nicht vor; unter anderem eine detaillierte Konzeption zur Küchenfunktionalität oder ein Brandschutzkonzept. Hinsichtlich der Finanzierung stellte er erneut die Frage in den Raum, ob das Projekt Neubau bei der aktuellen Zinspolitik finanzierbar sei. Er traf die Annahme, der Gemeinderat müsse sich offenbar daran gewöhnen, dass man mit Geld für Projekte plane, für dessen Finanzierung man keine Sicherheit habe. GR Engel berief sich auf die Aussage einer Pressemeldung der UWG-FW vom Januar 2022 und erklärte, wenn man sich aus finanziellen Gründen zwischen der Ausführung der Projekte Neubau Halle und Anbau Kita Hohenstein entscheiden müsse, gehe die Kita aus Sicht der GL auf jeden Fall vor und das Projekt Neubau Halle müsse nochmals verschoben werden. Engel fragte, ob man über den Ausgleichsstock Gelder für den Bau erhalten könne. Sein Fazit war: Die GL habe sich einen Hallenneubau unter der Bedingung der Finanzierbarkeit stets vorstellen können. Allerdings sehe die GL weder die Finanzierbarkeit als gegeben, noch verstünden Sie das vorliegende Angebot als Verbesserung der bestehenden Hallen-Standards. Das Vorhaben betrachte die GL nicht als tragfähige Lösung. Engel bat um Klärung der aufgeworfenen Fragen.

BM Hick nahm die Stellungnahme der GL mit Unverständnis über die vorgebrachten Punkte zur Kenntnis. Er gab wieder, er habe in letzter Zeit mit vielen Bürgern gesprochen, die ihn gefragt hätten, wann endlich eine Entscheidung bezüglich der Hohensteinhalle getroffen und die Ausschreibung gemacht werde. Große Teile der Bürgerschaft warteten ungeduldig auf den Beschluss und freuten sich auf eine neue Halle. Der BM erinnerte daran, dass bei allen wichtigen Besprechungen zum Thema den Gemeinderäten sämtliche Detailinformationen gegeben worden seien. Bei der jüngsten, wichtigsten Sitzung vor Auftragsbeschluss hätte GR Engel bzw. die Fraktion der GL laut BM Hick final nochmals die Möglichkeit gehabt, sich Informationen einzuholen und Unklarheiten zu klären. Er betonte und bemängelte nachdrücklich, dass zu der besagten Sitzung jedoch keiner der Vertreter der GL anwesend gewesen sei. Aus Sicht des BM hätten die Gemeinderäte insbesondere bei so wichtigen Projekten der Bürgerschaft gegenüber die Pflicht, eine Anwesenheit der Fraktion bei Besprechungen und Sitzungen möglich zu machen. Schließlich seien sie als ihre Vertreter gewählt. BM Hick wiederholte, der Gemeinderat habe jederzeit ausführliche Informationen zum Sachstand des Projektes erhalten und zudem stets die Möglichkeit gehabt, auch zwischen den Sitzungen Fragen an die Verwaltung zu stellen. Diese Möglichkeit habe die GL leider nicht genutzt – stattdessen habe man sich entschlossen, am Tag der Sitzung zum Auftragsbeschluss eine solche Stellungnahme abzugeben.

Herr Schöch ging auf die Fragen Herrn Engels ein, die sich an die Baufirma richteten. Er erklärte, die geplanten OSB-Platten seien das wirtschaftlichste Produkt und seien ein Vorschlag der I + R. Die Halle solle mit qualitativen Materialien erstellt werden. Sobald der Auftrag an I + R vergeben sei, werde zeitnah eine Gestaltungssitzung folgen, bei der der Gemeinderat über alle solchen Details nochmal beschließen könne.

GR Mayer nannte die bestehende Halle was Sanierungen und Energiekosten angehe, ein Fass ohne Boden. Man könne sich nicht leisten, so zukünftig weiterzumachen. Die Halle habe viele verschiedene Nutzer, zum Beispiel Vereine oder die Schule. Gerade die Hohensteinschule habe deutlich dargelegt, wie wichtig die neue Halle für sie ist (dazu hatte die Konrektorin in einer Sitzung referiert). Auch hinsichtlich der Barrierefreiheit und weiteren Faktoren, könne man die Bestandshalle nicht weitertragen. Aus seiner Sicht hätte man alle Problempunkte mit einer Sanierung niemals lösen können. Das bestehende Angebot gefalle ihm gut. Er war sich sicher, die neue Halle halte wieder für mindestens 60 Jahre. Der Gemeinderat, die Arbeitsgruppe sowie die Verwaltung hätten in das Projekt viel Zeit investiert. Mayer erklärte, er werde für die Auftragsvergabe und den Hallenneubau stimmen.

Auch GRin Soukup war der Meinung, dass man sich die Entscheidung hier nicht einfach gemacht und viele Gedanken zum Thema gemacht habe. Als in der Schulbetreuung ehrenamtlich Tätige betonte sie mit Nachdruck wie ihr Vorredner, dass die neue Halle für die Hohensteinschule, aber auch für die Kitas, Vereine und VHS dringend gebraucht werde. GRin Soukup hatte noch eine Frage bezüglich der Harznutzung in der neuen Halle. Aktuell seien viele Oberflächen der Hohensteinhalle sehr schmutzig und klebrig. Sie erkundigte sich, wie die Handhabe zukünftig vorgesehen sei. Es wäre schade, die neue Halle durch die Nutzung von Harz ebenfalls zu verschmutzen. BM Hick erklärte, es gebe Reinigungsmittel, welches der Turnerbund für seine Handballgruppen zum Säubern der Bälle nutzen müsse. In neuen Hallen gebe es häufig ein Harzverbot. Alternativ könne man kleinere Bälle nutzen, die besser in der Hand liegen und kein Harz nötig machen. Auch könne man andenken, eine Ballreinigungsmaschine zu erwerben. Für die neue Halle wird es dann eine neue Reinigungs- und Pflegekonzeption geben. Ein Harznutzungsverbot ist nicht vorgesehen.

GR Groeneveld äußerte sich zum vorliegenden Entwurf des Hallenneubaus positiv und lobte sie. Es habe viel Arbeit und Beratung gekostet, bis man hier angelangt sei. Die Beratung habe zu Beginn des Prozesses hinsichtlich einer Hallensanierung stattgefunden. An ihn sei von vielen Bürgern die Aussage herangetragen worden: „Baut die Halle neu, sonst wird das mit der Sanierung zu teuer“. Groeneveld bedauerte, dass die erhofften Fördergelder bisher nicht wie gewünscht zugesagt worden seien. Die aktuellen globalen Geschehnisse wie Energiekrisen oder Wasserknappheit zeigten auf, wie unsicher die Lage doch sei. Hierüber zeigte sich GR Groeneveld besorgt. Aus seiner Sicht müsse man in diesen Zeiten als Gemeinde sicherstellen, dass im Ernstfall nicht das Geld für andere Projekte fehle. Er regte an, sich über Trinkwasserrückhaltebecken oder autarke Stromzufuhren Gedanken zu machen. Sein Fazit war: Er möchte die neue Halle zwar eigentlich und findet den vorliegenden Entwurf super. Dennoch werde er gegen die Auftragsvergabe stimmen, aus Sorge vor drohenden finanziellen Unzulänglichkeiten.

Die Aussage Herrn Groenevelds kommentierte BM Hick damit, dass man nicht auf mögliche zukünftig auftretende Risiken warten dürfe. Die neue Halle sei sogar ein guter Schritt; da die neue Halle energetische eine deutliche Verbesserung darstellt. Kommunale Angebote müssten am Leben gehalten werden, um die Gemeinschaft zu stärken. Das müsse im Einklang mit der Energetik erfolgen. Unwegsamkeiten gebe es bei allen Projekten. Der Bürgermeister bewertete eine Zustimmung zur Auftragsvergabe Neubau Halle auf jeden Fall als eine verantwortliche Entscheidung gegenüber der Bürgerschaft.

Hinsichtlich der angesprochenen Trinkwasserversorgung ergänzte Kämmereileiter Burger, Gingens Wasserversorgung sei super. Darauf könne die Gemeinde stolz sein. Man habe hier sogar einen eigenen Wasserhaushalt – mehr könne man nicht in die Wasserversorgung investieren. Reservoirs oder ähnliches seien nicht möglich. Mit der bestehenden Versorgung habe man sogar genügend Ressourcen für mehr Einwohner als vorhanden, fügte BM Hick hinzu.

GR Deger bezeichnete Gingen als aufstrebende Gemeinde, da sei eine gute Infrastruktur sehr wichtig. Dazu zähle eine vernünftige Halle. Der Altbau sei über 60 Jahre alt. Schon Altgemeinderat Fritz Frey, der beim Bau der Halle beteiligt war, habe immer gesagt, man müsse die Halle neu bauen. Sanieren wäre sinnlos; man generiere damit keine zusätzlichen Flächen. Die bestehende Halle decke nicht die Bedarfe die heute oder in Zukunft bestehen. Eine Investition zum jetzigen Zeitpunkt sei also verantwortungsvoll. Deger merkte an, die Preise würden nicht günstiger werden. Herr Schöch vom Bauunternehmen stimmte ihm da zu. Der Baupreisindex sei um über 12% gestiegen. Im kommenden Jahr könne man hinsichtlich Inflation etc. mit einer erneuten Preissteigerung um 7 – 10 % rechnen. Deger führte weiter aus, er finde es zwar schade, dass man bislang keine Förderzusage habe, aber vielleicht tue sich da noch etwas. Er ließ verlauten, die CDU-Fraktion werde geschlossen für die Auftragsvergabe und den Neubau stimmen. Zur Stellungnahme Herrn Engels bzw. der GL kommentierte Deger, er könne nicht nachvollziehen, dass irgendjemand im Gemeinderat zum heutigen Tag nicht wusste, wie z.B. die Ausstattung der Halle geplant ist. Er habe sich immer über die Details informiert gefühlt.

GR Steck lobte die ausgearbeiteten Pläne. Er sei anfangs der Meinung seines Fraktionskollegen Groeneveld gewesen, jedoch habe sich seine Ansicht im fortschreitenden Prozess des Projektes geändert. Für ihn sei die Aussage der Schule durch Konrektorin Fetzer ausschlaggebend gewesen. Man brauche eine neue Halle. Auch GR Steck war der Überzeugung, die Baupreise und Zinsen würden nur teurer, je länger man mit Entscheidungen warte. Steck erkundigte sich nach der Finanzierung der Halle und richtete die Frage an den Kämmerer, ob die im Haushalt veranschlagten 4 Mio € ausgeschöpft werden würden. Zudem hakte er erneut wegen dem mit dem Bauunternehmen vereinbarten Festpreis nach. Kämmereileiter Burger meinte, es seien 2022 4,75 Mio €. eingeplant. Mit den aktuellen Finanzplanungen sei man für den Worstcase gewappnet, welcher vermutlich nicht eintreten werde. Es könne sogar gut sein, gab Burger seine Einschätzung ab, dass man dieses Jahr keinen Kredit aufnehmen müsse.

Herr Schöch von I + R äußerte sich zum Festpreis dahingehend, dass seine Firma daran vertraglich gebunden sei. Solche Klauseln seien üblich.

GR Mank sagte, er finde die Hallenpläne super und sprach von einem Prozess mit viel Beteiligung. Er wolle für das Projekt aber gern 20% finanzielle Förderung vom Land / Bund sehen, welche bisher nicht in Sicht sei. Deswegen wird er nicht zustimmen.

Nach allen Wortbeiträgen meinte GR Engel, dass seine Bedenken zum Hallenneubau zwar zum Teil aufgehoben worden seien, er könne dem Vorhaben aber dennoch nicht zustimmen.

Auf Basis der erfolgten Auswertung wurde das finale Angebot des Bieters I + R Industrie- und Gewerbebau GmbH Konstanz zusammen mit D’Aloisio Architekten BDA Konstanz mit dem Ersatzneubau der Hohensteinhalle beauftragt (10 Fürstimmen, 0 Enthaltungen, 4 Gegenstimmen). Der Auftrag für die Verfahrensbegleitung und Projektsteuerung wurde an das Büro kubus360 aus Stuttgart vergeben (12 Fürstimmen, 0 Enthaltungen, 1 Gegenstimme, 1 GR abwesend).

 

Der zweite Teil der Berichterstattung aus der GR-Sitzung vom 28.07.2022 wird zeitnah im Amtsblatt veröffentlicht.

Rathaus geschlossen!

Am Montag, 31.10.2022 bleibt das Rathaus geschlossen!

Wir bitten um Beachtung!

Pressemitteilungen Landratsamt Göppingen

  • PM (PDF): Beteiligung an der Erstellung des Radverkehrskonzepts für den Landkreis Göppingen
    Bis zum 12. November Verbesserungsvorschläge für den Radverkehr benennen

  • PM (PDF): Neuer Nahverkehrsplan für den Landkreis Göppingen
    Anhörungsverfahren mit Bürgerbeteiligung beginnt

Einladung zum Workshop „Klimaschutz leben - Wir gestalten die Zukunft im Landkreis Göppingen“ 18.10.22 18-21 Uhr, Landratsamt Göppingen, Hohenstaufensaal

  • Einladungsschreiben Edgar Wolff, LK Göppingen: Workshop „Klimaschutz leben - Wir gestalten die Zukunft im Landkreis Göppingen“ 18.10.22 18-21 Uhr, Landratsamt Göppingen, Hohenstaufensaal
  • Programm des Workshops

Kita Hohenstein: Unsere neuen Kolleginnen stellen sch vor.....

Mein Name ist Anja Widmann, ich bin 43 Jahre alt und wohne mit meinem Mann in Heiningen.

In meiner Freizeit lese ich sehr gerne, fahre Fahrrad oder verbringe die Zeit mit Musik hören oder Geschichten schreiben.
Nach 17 Jahren in meiner alten KiTa in Dettingen unter Teck war es für mich Zeit einen neuen Weg einzuschlagen und mich neu zu orientieren. Mein Weg hat mich nun nach Gingen geführt und ich freue mich sehr auf das Kennenlernen der Kinder, Eltern und Kolleginnen, auf viele schöne Momente mit den Kindern, auf eine vertrauensvolle Erziehungspartnerschaft auf Augenhöhe und immer zum Wohl des Kindes.
Ich freue mich hier in Gingen meinen neuen Platz gefunden zu haben und hoffe auf eine schöne und erfahrungsreiche Zeit.
Anja Widmann

Mein Name ist Selina–Linda Cannatella, bin 20 Jahre alt und mache mein Anerkennungsjahr als Erzieherin in der Kita Hohenstein.
Ich möchte  Erzieherin werden, weil es mir Spaß macht mit Kindern zu arbeiten, sie in ihrer Entwicklung zu begleiten, zu fördern und zu unterstützen.
Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit in der Einrichtung, sowie auf die neuen Eindrücke und Erfahrungen, die ich als Anerkennungspraktikantin mitnehmen darf.
Selina-Linda Cannatella

Eva Morreale
Ich freue mich sehr mich als neues Teammitglied vorstellen zu dürfen. Ich bin derzeit 30 Jahre alt und Mutter. Nach meiner Elternzeit komme ich nun wieder zurück in meine geliebte Arbeit. Ich bin nun seit ca. 11 Jahren bei der Gemeinde Gingen angestellt und betreue die Kinder halbtags.
Meine Ausbildung zur Erzieherin habe ich in der katholischen Fachschule für Sozialpädagogik in Ulm gemacht.
2011 durfte ich in der Kita Sonnenschein mein Anerkennungsjahr machen und wurde direkt als Gruppenleitung übernommen.
Bis 2017 durfte ich dort als Gruppenleitung fungieren. In dieser Zeit habe ich eine Fortbildung zur Mentorin gemacht und habe die Anerkennungspraktikantinnen wie auch Schulpraktikantinnen betreut. Nach der Elternzeit meiner Kinder habe ich nun die Chance einen Neustart in der Kita Hohenstein zu beginnen und freue mich sehr auf diese neue Herausforderung.
Mein größter Wunsch ist es die Kinder bei Ihrer Entwicklung zu begleiten.
Nicht erziehen ist unsere Aufgabe, sondern vielmehr die Bedürfnisse der Kinder zu erkennen und diese zu fördern. Ihnen Spaß und Freude zu bereiten und sie in ihrem Wachsen zu begleiten. Daher freue ich mich darauf die  Kinder wachsen zu sehen und auch auf die Arbeit mit den Eltern.

Mein Name ist Lara Caitlin Schlotterer, ich bin 21 Jahre alt und komme aus Kuchen.
Ab dem 01.September 2022 ergänze ich das Team der Kindertagesstätte Hohenstein. Im August habe ich meine Ausbildung als staatlich anerkannte Erzieherin erfolgreich am St. Loreto in Schwäbisch Gmünd abgeschlossen.
Mein Anerkennungsjahr absolvierte ich im Evangelischen Kindergarten in der Brunnenstraße hier in Gingen. In der dann neu angebauten Gruppe der Kindertagesstätte Hohenstein werde ich die Gruppenleitung übernehmen. Diese übernehme ich aktuell bereits in der Sonnenblumengruppe.
Ich freue mich auf viele schöne neue Erlebnisse, Erfahrungen und auf eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern, Kindern und dem Team. Es wird mir eine Freude sein, ihre Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen.
Lara Schlotterer

 

Ehrenamtliche für die Hohensteinschule gesucht!

Eine neue Erzieherin in der Kita Sonnenschein

Seit 01. Juli 2022 verstärkt Frau Jennifer Gerstenbrand die „Grüne Gruppe“ in der Kita Sonnenschein.

Mit Ihrem Mann und Ihren zwei Kindern wohnt die gebürtige „Kuchenerin“ seit 2008 in Süßen.

Nach Ihrer Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin 2007, war Frau Gerstenbrand 11 Jahre lang in der Gemeinde Aichwald als Erzieherin und Leitung eines Kindergartens angestellt. Nach Ihrem Umzug von Uhingen nach Süßen und nun Mama von zwei Kindern, war Ihr der Fahrtweg nach Aichwald zu weit, weshalb Sie nun hier, in der Kita Sonnenschein „angekommen“ ist. Sie unterstützt uns seither mit Ihren Ideen und bereits gesammelten Erfahrungen, die Sie in die tägliche Arbeit mit den Kindern miteinbringt.

Wir heißen Frau Gerstenbrand herzlich bei uns in der Kita Sonnenschein willkommen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

VERMIETEN SIE WOHNRAUM AN DIE GEMEINDE – HELFEN SIE GEFLÜCHTETEN!

Der Landkreis Göppingen steht vor der großen Herausforderung, eine beachtliche Zahl an Geflüchteten aufzunehmen. Die hilfesuchenden Personen werden auf die Städte und Gemeinden verteilt. Gingen muss bis Ende September rund 20 Personen aufnehmen. Danach werden stetig weitere Zuzüge von Geflüchteten erfolgen. Viele Flüchtlinge werden in einer kommunalen Sammelunterkunft untergebracht. Die Plätze sind allerdings begrenzt und ein Anbau dauert lange. Zudem handelt es sich dabei um eine Notunterkunft (pro Person stehen nur max. 8m² Wohnfläche zur Verfügung).

Um allen hilfebedürftigen Personen eine menschenwürdige Unterkunft bieten zu können, ist die Gemeinde deswegen auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen. Sofern vorhanden, bitten wir Sie, geeigneten Wohnraum zur Miete bereitzustellen. So können Geflüchtete mit Bleibeperspektive ein Dach über dem Kopf finden.

- Die Gemeinde Gingen tritt als Mieter auf und ist Garant für eine faire Miete und eine verlässliche Mietzahlung.
- Gesucht wird Wohnraum in jeder Größe (Einzelpersonen bis größere Familien mit teils jüngeren Kindern). Wohnungen oder ganze Häuser.
- Die Geflüchteten werden von einer Integrationsbeauftragten des Landkreises Göppingen betreut (individuelle, niederschwellige Sozialberatung und -begleitung).
- Benötigte Daten:
o Größe der Wohnung/ des Hauses (m²); Anzahl der Zimmer
o Ausstattung mit Möbel/ sonstige Ausstattung
o Heizungsart
o Ab wann bezugsfertig?
o Mitbewohner im Haus?

Wenn Sie eine geeignete Immobilie anzubieten haben, melden Sie sich bitte möglichst zeitnah bei der Gemeinde Gingen unter 07162/9606-0  oder 07162/960632 oder wahlweise an info(@)gingen.de.

Wir danken Ihnen vielmals für Ihre Solidarität und Hilfsbereitschaft!
Ihr Bürgermeisteram

Neue Leitung Volkshochschule, Tourismus und Schülerferienprogramm

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

da Frau Kuballa die Gemeinde im April verlassen hat, bin ich nun seit dem 15.08. ihre Nachfolgerin. Derzeit befinde ich mich in letzten Zügen der Planung des zweiten Semesters der VHS und hoffe auf Ihre Geduld und Ihr Verständnis dafür, dass ich noch ein bisschen Einarbeitungszeit benötige.

Zu mir: Mein Name ist Sina Schulz, ich bin 25 Jahre alt und komme ursprünglich aus Albershausen. Während meinem Gesundheits- und Tourismusmanagement Studium war ich im Tourismus tätig. Nach meinem Abschluss war ich bei einer privaten Hochschule angestellt, wo ich unteranderem den Veranstaltungsbereich zu meinen Aufgaben zählte.

Ich habe eine Leidenschaft für die Weiterbildung und den Tourismus und freue mich nun mit Ihnen die Bereiche VHS, Tourismus und Schülerferienprogramm aktiv zu gestalten. Auch für Gespräche und Vorschläge bin ich offen und blicke dem Austausch mit Ihnen positiv entgegen.

Viele Grüße
Sina Schulz

Pressemitteilung und Allgemeinverfügung zum wasserrechtlichen Gemeingebrauch

  • Allgemeinverfügung zur Ausübung des wasserrechtlichen Gemeingebrauchs zum Schutz des Ökosystems Oberflächengewässer (30.08.2022, Amtliche Bekanntmachung LRA Göppingen)
  • Pressemitteilung 30.08.2022 LRA Göppingen
    Allgemeinverfügung wird erneuert
    Einschränkung der Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern gilt weiterhin
    Keine Entspannung der Niedrigwassersituation an den oberirdischen Gewässern im Landkreis Göppingen!

„Tour de Kreisle“ Radeln für den guten Zweck

Anlässlich der bereits zum 20. Mal stattfindenden Benefizradrundfahrt, zugunsten des stationären Hospizes in Faurndau, machte die von Klaus Riegert initiierte Tour mit einer rund 50-köpfigen Radmannschaft bei bestem Wetter wieder Station am Rathaus in Gingen. Jedes Jahr heißt Bürgermeister Hick die bunt gemischte Radlergruppe in Gingen herzlich willkommen.

Dabei beradeln die Teilnehmer den ganzen Landkreis, absolvieren ein straffes Programm, zwischen 50-70 km am Tag, und nehmen rund 350 km unter die Pedale. In den fünf Tagen haben sie annähernd 50 Haltepunkte an Rathäusern, bei Firmen, Banken und weiteren Sponsoren angefahren.

Daher überreichte Bürgermeister Hick sehr gerne einen Geldbetrag der Gemeinde Gingen für diese gute Sache an die Radler.

Walderlebnispfad – Die Umsetzung beginnt

Bereits letztes Jahr wurde die Planung für einen Walderlebnispfad in Gingen vorgestellt. Nun geht das Projekt in die nächste Runde. Erfreulicherweise konnte die Gemeinde Gingen zwei Projektkoordinatoren gewinnen. Erich Staib (ehemaliger Förster der Gemeinde Gingen) bringt in diesem Bereich bereits wertvolle Erfahrung mit, da er in Schlat bereits einen Erlebnispfad entwickelt und umgesetzt hat. Jörg Michels (Leiter des Schnapperdörfle ist in den ebenfalls relevanten Themen wie die Zusammenarbeit mit dem Ehrenamt sowie Forstpädagogik vertraut und eine wertvolle Unterstützung. Sehr engagiert sind Michael Schwarz (Förster der Gemeinde Gingen), unser Ehrenbürger Friedrich Frey (Jäger der Gemeinde Gingen) sowie Paul Gürtler, Herbert Lenz und Frieder Rothermel.  Seitens der Gemeinde wird das Projekt von Nicole Bullinger koordiniert.

Bei einem Treffen am 29.07.2022 wurden die Teilprojekte besprochen. Die Umsetzung wird im Herbst dieses Jahres beginnen. Über die Wintermonate sollen die Projekte gebaut werden um so im Frühjahr ihren Platz im Wald einnehmen zu können.

Kreisjägervereinigung Göppingen e.V.: Jägerprüfung 2023

  • Hinweis der Kreisjägervereinigung Göppingen e.v. für die Jägerprüfung 2023

Bericht Einwohnerversammlung am 22.07.22

Am letzten Freitag hatte die Gemeindeverwaltung um 18 Uhr zu einer Einwohnerversammlung eingeladen.

Trotz der hohen Temperaturen war diese mit 65 interessierten Bürgerinnen und Bürgern gut besucht.

Gemeinsam mit dem Kämmerer der Gemeinde Patriz Burger berichtete Bürgermeister Marius Hick mit Hilfe eine Powerpoint Präsentation über aktuelle und zukünftige Themen der Gemeinde.
Dabei wurde darauf hingewiesen, dass die Auswahl der Themen nicht abschließend ist und die Reihenfolge keine Wertung darstellt.

Themen waren u.a. Wohnbauentwicklung Schulstraße, Barbaragarten 2 und Marrbacher Öschle, Konzeptvergabe Mehrfamilienhäuser und  verdichtete Wohnformen im Neubaugebiet Schulstraße, Geschosswohnungsbau an der Hindenburgstraße, Städtebauliche Sanierung und Maßnahmen an der Ortsdurchfahrt, Gewerbeentwicklung Untere Schorteile V, IKG Auen und Untere Steingrube, Generalsanierung Rathaus, Ersatzneubau Hohensteinhalle, Tourismus und Naherholungsprojekte insbesondere Walderlebnispfad Gingen, Mobilitätspunkt Gingen, Kinder- und Schulbetreuung und Schaffung weiterer Betreuungsplätze, Investitionen in die Wasserversorgung, Neubau Pflegehaus St. Barbara, Hochwasserschutz Marrbach, Klimaschutz, Breitbandversorgung, Umgang mit Beschwerden, Sanierung Regenüberlaufbecken mit Fernwirktechnik.

Bürger die keine Gelegenheit hatten selbst an der Einwohnerversammlung teilzunehmen, können die Präsentation auf der Homepage der Gemeinde ansehen.

Einige Bürger nutzten die Gelegenheit Fragen zu stellen. Es wurde nach den Planungen zum Hochwasserschutz Marrbach und einem Regenüberlaufbecken sowie der Trinkwasserversorgung nachgefragt.

Bei der Hochwasserplanung ist die Gemeinde am Anfang der Planungen und wird die Bürgerschaft bis zu einer abschließenden Lösung gerne weiterhin beteiligen. Der Kämmerer erläuterte die Funktion der Regenüberlaufbecken und dass die Trinkwasserversorgung der Gemeinde durch ausreichend Eigenwasser auch bei Stromausfall gesichert ist. Der Bürgermeister konnte ergänzen, dass die geplante Fernwirktechnik mit automatischen Störmeldungen an einem störanfälligen Regenüberlaufbecken in die Testphase geht.

Eine Anwohnerin äußerte sich sehr kritisch zu dem geplanten Geschosswohnungsbau an der Hindenburgstraße 55. Ein anderer Anwohner sah Regelungsbedarf in Bezug auf die nichterlaubte Parknutzung auf einer Wendeplatte.

Ein Bürger äußerte weitergehenden Verkehrslenkungsbedarf in der Uferstraße. Eine Bürgerin bedauerte, dass es beim Mobilitätspunkt keine großen Schließfächer für Koffer gäbe. Hier empfahl der Bürgermeister bei Bedarf Mo-Fr. von 8-17 Uhr auf den Fahrdienst des Schnappermobils zurückzugreifen.

Zusätzlich hatte die Verwaltung an zwei Stationen die Pläne für die städtebauliche Sanierung / Rückbau B10alt sowie Gestaltung des Vorplatz Friedhof sowie aktuelle Pläne zum Ersatzneubau der Hohensteinhalle digital bereitgestellt.

Ein weiterer Gesprächs- und Auskunftsbedarf war nicht gegeben und die Veranstaltung konnte gegen 20 Uhr beendet werden.

Schulwiese offiziell eingeweiht

Am Mittwoch, 20.07.2022 war es endlich soweit und die Schulwiese wurde in kleinem Kreise offiziell eingeweiht. In der Runde trafen sich bei heißen Temperaturen Bürgermeister Hick, Schulleiterin Gröner-Kühn, Mitglieder des Gemeinderates, die Elternbeiratsvorsitzende, die Schulsozialarbeiterin und Beauftrage für die Schulwiese, sowie die fleißigen ehrenamtlichen Helfer vor Ort.

Besonders gewürdigt wurde ein Schüler der dritten Klasse, der im vergangenen Jahr Gewinner des Schulwiesen-Malwettbewerbs wurde. Sein Bild wurde nun als Schulwiesenschild verewigt. Stolz präsentierte er sein Meisterwerk und lauschte den Ausführungen von Bürgermeister Hick und Schulleiterin Gröner-Kühn.

Bürgermeister Hick führte über die Entstehung der Schulwiese am jetzigen Ort aus, nahm Vergleiche mit dem früheren Standort vor und übergab die Schulwiese offiziell an die Schule.

Ein besonderer Dank wurde von Schulleiterin Gröner-Kühn ausgesprochen und galt allen ehrenamtlichen Helfern, die sich nicht nur während der Entstehung, sondern auch beim Bauen der einzelnen Elemente und der Pflege der Pflanzen und Tiere über alle Maße einsetzten und ihre Ideen und ihr Engagement einbrachten und sich auch in Zukunft weiter engagieren möchten.

Auch an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen, beim Erhalt und der Weiterentwicklung unserer schönen Schulwiese beitragen.

Vieles, das wir im Alltag bereits nutzen und mit den Schülerinnen und Schülern entdecken können, ist bereits vorhanden. Einiges werden wir aber auch in der kommenden Zeit noch weiterentwickeln.

Für die Schülerinnen und Schüler der Hohensteinschule, sowie für die Kinder der örtlichen Kindergärten ein Mehrgewinn, durch welchen sich viele Kompetenzen entwickeln und stärken können.

Einschränkung der Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern

Aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit und der großen Hitze führen die meisten Gewässer im Landkreis Göppingen nur noch wenig Wasser. Einige Filszuflüsse sind sogar bereits ausgetrocknet. Da auch mittelfristig keine grundlegende Wetteränderung und damit bis auf lokale Gewitterereignisse keine Phase mit umfangreichen, flächendeckenden Niederschlägen zu erwarten ist, erlässt das Landratsamt Göppingen eine Allgemeinverfügung zur Einschränkung des wasserrechtlichen Gemeingebrauchs um das Ökosystem Oberflächengewässer zu schützen

Öffentliche Bekanntmachung LRA Göppingen - untere Flurbereinigungsbehörde

Öffentliche Bekanntmachung

Flurbereinigung Eislingen / Süßen (B 10 / B 466)
Landkreis Göppingen

Vorläufige Anordnung
vom 20.07.2022

 

1.      Besitzentzug
Zur Bereitstellung von Flächen für den vorzeitigen Ausbau der gemeinschaftlichen Anlagen  (Wege- und sonstige Maßnahmen entsprechend dem am 03.11.2008 genehmigten Wege- und Gewässerplan mit landschaftspflegerischem Begleitplan) wird vom Landratsamt Göppingen, - untere Flurbereinigungsbehörde -, nach § 36 Abs. 1 des Flurbereinigungsgesetzes (FlurbG) in der Fassung vom 16.3.1976 (BGBl. I S. 546) im Flurbereinigungsverfahren Eislingen / Süßen (B 10 /B 466) Folgendes angeordnet:

Den Beteiligten (Eigentümern, Pächtern und sonstigen Berechtigten) werden zum

12.September 2022

Besitz und Nutzung der Grundstücksflächen vorübergehend für die Dauer der Maßnahme bzw. dauerhaft entzogen, die in den Besitzregelungskarten Nr. 1 und 2 vom 20.07.2022 in blauer (dauerhaft) und violetter (vorübergehend) Farbe bezeichnet sind. Die Besitzregelungskarten Nr. 1 und 2 vom 20.07.2022 sind Bestandteil dieser vorläufigen Anordnung (Anlage 1).

 

2.      Besitzzuweisung

Die Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung Eislingen / Süßen (B 10 / B 466) wird ab

12.September 2022

für den oben genannten Zweck in den Besitz der nach Nr. 1 entzogenen Flächen eingewiesen. Das Besitzrecht erstreckt sich auch auf die von der Teilnehmergemeinschaft zur Umsetzung der gemeinschaftlichen Anlagen Beauftragten.
Der abgeschobene Mutterboden der entzogenen Flächen geht in den Besitz der Teilnehmergemeinschaft über. Diese bestimmt wie der Boden verwendet wird.
Während des Ausbaus ist die Nutzung noch nicht fertiggestellter Wege nicht zulässig.

3.      Flächenrückgabe

Die in den unter Nr. 1 genannten Karten in violetter Farbe dargestellten Flächen werden den Beteiligten nach Beendigung und Abnahme der Baumaßnahmen wieder in Besitz und Nutzung zurückgegeben. Diese Flächen sind von der Teilnehmergemeinschaft vor der Rückgabe durch ordnungsgemäße Rekultivierung wieder in einen bewirtschaftbaren Zustand zu bringen. Der Zeitpunkt der Rückgabe wird den Beteiligten gesondert mitgeteilt.

4.         Geldabfindungen für Aufwuchs- und Nutzungsentschädigungen

a) Aufwuchs- und Nutzungsentschädigungen

Für die unter Nr. 1 bezeichneten Flächen wird in der Regel keine Aufwuchs- und Nut-zungsentschädigung gewährt.

In Härtefällen (§ 36 Abs. 1 FlurbG) - wenn die vorübergehenden Nachteile bei einzelnen Teilnehmern das Maß der den übrigen Teilnehmern entstehenden gleichartigen Nachteile erheblich übersteigen - kann auf Antrag eine angemessene Entschädigung gewährt werden.

Anträge auf derartige Entschädigungen können bis spätestens 15.10.2022 beim Landratsamt Göppingen - untere Flurbereinigungsbehörde -, gestellt werden.

Über die Anträge entscheidet das Landratsamt Göppingen - untere Flurbereinigungsbehörde -, nach Anhörung des Vorstands der Teilnehmergemeinschaft.

Als Berechnungsgrundlage wird für die bei der Grundstücksinanspruchnahme vorhandenen Kulturen (Aufwuchs) der aktuelle „Schätzrahmen für die Ermittlung von Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen“ des Landesbauernverbandes Baden-Württemberg, bestimmt. Sofern der Schätzrahmen für einzelne Kulturen keine Werte enthält, wird der Wert unter Beiziehung von Sachverständigen bewertet.

b) Berechtigte

Aufwuchs- und Nutzungsentschädigung für Härtefälle nach Nr. 4 a) erhalten:

- die Eigentümer der in Anspruch genommenen Flächen, wenn sie diese selbst bewirtschaften,

oder

- die Pächter, nachdem sie das bestehende Pachtverhältnis dem zuständigen Landratsamt – untere Flurbereinigungsbehörde – angemeldet und entweder durch Vorlage des Pachtvertrags oder bei mündlichem Pachtvertrag durch Bestätigung des Verpächters nachgewiesen haben. Bestehende Pachtverträge werden durch diese Regelung nicht berührt. Die Pächter haben deshalb den vereinbarten Pachtzins weiterhin an die Verpächter zu entrichten. Die Nutzungsentschädigung wird nicht rückwirkend, sondern frühestens für das Wirtschaftsjahr bezahlt, in dem die Anmeldung erfolgt (§ 14 FlurbG).

c)      Auszahlung:

Die nach Nr. 4 a) für Härtefälle zu gewährenden Entschädigungen werden über die Teilnehmergemeinschaft ausbezahlt. Diese kann sie gegen Beiträge (§ 19 FlurbG) verrechnen.

5.         Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen die vorläufige Anordnung (Nr. 1 und 2) und gegen die Festsetzungen nach Nr. 4 kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch beim Landratsamt Göppingen, Sitz: Geislingen eingelegt werden.

(Hinweis: Anschrift der unteren Flurbereinigungsbehörde: Landratsamt Göppingen, Amt für Vermessung und Flurneuordnung, Gartenstraße 13, 73312 Geislingen oder jede andere Stelle des Landratsamts Göppingen).

6.         Begründung:

Das Landesamt für Flurneuordnung und Landentwicklung hat mit Beschluss vom 20.12.2000 die Flurbereinigung nach §§ 87 FlurbG angeordnet. Der Beschluss ist unanfechtbar.

Den vorgesehenen Maßnahmen liegt der Wege- und Gewässerplan vom 29.07.2008 zugrunde, der vom Regierungspräsidium Stuttgart - Landesamt für Flurneuordnung am 03.11.2008 genehmigt worden ist (§§ 18 Abs. 1, 41 und 42 Abs. 1 FlurbG).

Mit dem Vorausbau sollen die geplanten Strukturverbesserungen (z.B. Zusammenlegung) vorbereitet und sichergestellt werden, dass der neue Zustand nach der Planausführung oder der vorzeitigen Besitzeinweisung möglichst schnell greifen kann. Die Neuzuteilung kann in das dann bereits vorhandene Wegenetz besser eingepasst werden. Damit werden auch Bewirtschaftungshindernisse vermieden, die entstehen, wenn das Wegenetz im neuen Bestand hergestellt werden muss. Die planerische Grundlage für den Vorausbau ist gegeben, die finanziellen Mittel stehen bereit.

Zum Ausbau des Wege- und Gewässernetzes müssen die von der vorläufigen Anordnung betroffenen Grundstücke vor der vorläufigen Besitzeinweisung in Anspruch genommen werden. Bei Abwägung des Vorteils durch den frühen Ausbau gegenüber der Beeinträchtigung im alten Grundstücksbestand überwiegen die Gründe für den Vorausbau.

7.      Vollziehungsanordnung

Nach § 80 Abs. 2 Nr. 4 der Verwaltungsgerichtsordnung vom 19.03.1991 (BGBl. I S. 686) (VwGO) wird die sofortige Vollziehung der vorläufigen Anordnung (siehe Nr. 1) angeordnet.

8.      Begründung zur Vollziehungsanordnung

Begründung

Die sofortige Vollziehung muss angeordnet werden, da die Ausbauarbeiten ausgeschrieben wurden und die Maßnahmen vor der vorläufigen Besitzeinweisung zum 15.10.2022 umgesetzt sein sollen. Der Übergang auf die Bewirtschaftung der neuen Flurstücke soll möglichst reibungslos erfolgen. Die angedachten Maßnahmen bilden dafür die Voraussetzung. Daher ist die Umsetzung der Maßnahmen dringend geboten. Die Anordnung der sofortigen Vollziehung liegt daher im überwiegenden Interesse der Teilnehmer. Sie ist somit nach § 80 Abs. 2 Nr. 4 VwGO rechtlich begründet und von der Sache her dringend erforderlich.

Hinweise
Die Besitzregelungskarte (siehe Nr. 1) liegt ab sofort einen Monat lang zur Einsichtnahme für die Beteiligten

  • im Rathaus in Eislingen (2. Stock),
  • im Bauamt (vor Zimmer 108) im Rathaus in Süßen und
  • im Foyer des Rathauses in Gingen während der üblichen Sprechzeiten aus.

    Zusätzlich kann der Beschluss mit Begründung und Karten auf der Internetseite des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung im o. g. Verfahren (www.lgl-bw.de/2219) eingesehen werden.

Geislingen, den 20.07.2022

gez. Becker                                            D.S.

EHRENAMTLICHE für die SCHNAPPERMOBIL ZENTRALE des SCHNAPPERMOBIL GESUCHT

Sommerferien - Reisezeit Ist Ihr Reisepass oder Personalausweis noch gültig?

Um entspannt in den Urlaub reisen zu können, prüfen Sie bitte Ihre Ausweispapiere rechtzeitig auf deren Gültigkeit. Ungültig gewordene bzw. abgelaufene Ausweispapiere können nicht verlängert werden!
Bitte beachten Sie auch, dass alle Kinder ab der Geburt bei Reisen ins Ausland über ein eigenes Reisedokument verfügen müssen.

Die Ausstellung von neuen Personalausweisen und Reisepässen dauert derzeit ca. 2-4 Wochen.

Kommen Sie deshalb rechtzeitig zur Beantragung neuer Ausweisdokumente zum Bürgerbüro ins Rathaus, Zimmer 09.
Bitte beachten Sie, dass Sie den Antrag persönlich stellen müssen.

Weitere Hinweise:

Für Ihren neuen Antrag benötigen Sie:

  • ihren bisherigen Pass/Ausweis
  • ein aktuelles biometrisches Passfoto
  • die entsprechende Gebühr
  • bei Erstantrag eine Geburtsurkunde

Achtung: Sollten Sie zum ersten Mal einen Pass/Ausweis bei der Gemeinde Gingen beantragen und Ihr bisheriger Pass/Ausweis wurde noch in einer anderen Stadt/Gemeinde ausgestellt, benötigen wir zusätzlich noch eine Geburtsurkunde oder Eheurkunde.

Es gelten folgende Gebühren

Personalausweis:

  • 22,80 € für Personen unter 24 Jahre
  • 37,00 € für Personen über 24 Jahre

Reisepass/Kinderreisepass:

  • 37,50 € für Personen unter 24 Jahren
  • 60,00 € für Personen über 24 Jahren
  • 13,00 € Kinderreisepass (Gültigkeit 1 Jahr)
  •   6,00 € Verlängerung des Kinderreisepasses um ein Jahr (Pass darf noch nicht abgelaufen sein)
  •  

Falls Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an das Bürgerbüro, Tel. 07162/9606-0.

Öffentliche Bekanntmachung

  • Öffentliche Bekanntmachung
    Öffentliche Auslegung des Entwurfs des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Pflegeheim Haus St. Barbara“ in Gingen a.d. Fils
  • Öffentliche Bekanntmachung
    Änderung und Erweiterung des Bebauungsplans „Untere Schorteile V“ – 1. Änderung und Erweiterung in Gingen a.d. Fils

Zwei neue Mitarbeiter im Bauhof

Seit Mitte Juni unterstützen zwei neue Mitarbeiter tatkräftig das Team des Bauhofes.

Herr Moro Dabo, der in Göppingen wohnt, hat vom September 2017 bis Januar 2021 eine Ausbildung zum staatlich anerkannten Gärtner mit Erfolg absolviert und arbeitete bis zum Beginn im Bauhof Gingen in einer Baumschule.

Herr Stefan Unger wohnt in Gingen und hat von 1999 bis 2001 erfolgreich eine Ausbildung zum Tischler abgeschlossen. In den letzten 17 Jahren konnte er viel Erfahrung in einem örtlichen Betrieb sammeln.

Wir begrüßen an dieser Stelle unseren beiden neuen Mitarbeiter sehr herzlich und freuen uns sehr über die neue Unterstützung.

Neues Bauhoffahrzeug in Betrieb genommen

Bereits am 14.06.2022 wurde der neue Geräteträger der Firma Lindner an die Bauhofmitarbeiter der Gemeinde Gingen an der Fils übergeben. Das bisherige Fahrzeug wurde aufgrund des Alters, der Laufleistung und der sich dadurch ergebenen Reparaturanfälligkeit bereits in der Woche davor verkauft.

Nachtragshaushaltssatzung

Auf Grund von § 79 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg (GemO) hat der Gemeinderat am 31.05.2022 folgende Nachtragshaushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2022 beschlossen.