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Hohensteinhalle

Hauptbereich

Zukunft Hohensteinhalle

Generalsanierung, Generalsanierung mit Erweiterung, Neubau

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Hohensteinhalle konnte im Jahr 1965 als erste große Sport- und Festhalle im Landkreis Göppingen in Betrieb genommen werden. Damals gab es auch noch nicht die Hohenstaufenhalle in Göppingen, heute EWS-Arena. Gingen an der Fils war so allen anderen Kommunen im Landkreis um eine deutliche Nasenlänge voraus und hatte damit eine wichtige Grundlage für eine gute kommunale Entwicklung sowie beste Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Vereine geschaffen.

Ein wichtiger Motor dieser Entwicklung war neben der Kommune insbesondere der TB Gingen, der sich bereits sehr früh mit dem Bau einer großen Halle beschäftigt hatte.

Als die Halle vor fast 60 Jahren geplant wurde, gab es noch keine weitergehenden Normierungen und Richtlinien nach denen Sport- und Veranstaltungshallen heute geplant und gebaut werden. Barrierefreiheit, hohe Brandschutzauflagen und Sicherheitsbereiche hatten nicht den heutigen Stellenwert. Festzuhalten bleibt, dass uns die Hohensteinhalle bis heute einen guten Dienst erwiesen hat.

In all den Jahren wurden immer wieder An- und Umbauten, wie z.B. Lagerräume für Geräte, ein Vereinszimmer, oder die Ertüchtigung der Eingangshalle/Foyer durchgeführt.

Im Jahr 2010 wurde das Dach der Hohensteinhalle saniert und darauf eine Bürgersolaranlage installiert. Aus Sicherheitsgründen wurde in einem ersten Schritt und im Rahmen der Möglichkeiten im Jahr 2014 an den Stirnseiten ein Prallschutz nachgerüstet, welcher in 2016 ergänzt wurde.

Ursprünglich war vorgesehen, die in die Jahre gekommene Halle in weiteren Abschnitten umfänglich zu sanieren. Bei weitergehenden Untersuchungen wurde aber festgestellt, dass der Sanierungsbedarf erheblich ist und sehr viel Geld erfordern würde.

Aufgrund der notwendigen Millioneninvestitionen wurde die Frage gestellt, ob eine Sanierung in dieser Form noch gerechtfertigt und zukunftsfähig ist. Bevor weitergehende Entscheidungen getroffen werden können, musste geklärt werden, ob die Halle in der heutigen Kubatur und Ausstattung noch den aktuellen und auch den zukünftigen Bedarf der nächsten Jahrzehnte erfüllen kann.

Um diese und andere Fragen zu klären, erfolgte nach Beratung durch einen Fachmann des Württembergischen Landessportbund in 2018 ein Workshop mit Herrn Dr. Eckl vom Institut für kooperative Sportplanung. Dieser wurde am 07. Juli 2018 mit Vertretern der Vereine, der Verwaltung, Schule und Gemeinderat durchgeführt. Bereits hier wurde festgestellt, dass die bisherige Halle den aktuellen und zukünftigen Bedarf der Vereine nicht mehr abdecken kann.

Ende Juli 2018 legte der Bund ein Sonderprogramm zur Sanierung von kommunaler Infrastruktur, insbesondere auch Sportstätten, mit einer erheblichen Förderquote auf. Mit einem Grundsatzbeschluss des Gemeinderats im September 2018 wurde ein Förderantrag auf Sanierung und Erweiterung der Hohensteinhalle, bei Unwirtschaftlichkeit Ersatzweise ein Neubau, gestellt. Ursprünglich sollte hierzu bereits im Oktober/November 2018 entschieden werden. Im Frühjahr 2019 hat die Gemeinde dann erfahren, dass der Antrag leider nicht berücksichtigt werden konnte.

Nachdem im Sommer 2019 der bisher beauftragte Architekt überraschend verstarb, hat der Gemeinderat im September 2019 das renommierte Büro Kubus360 aus Stuttgart mit einer Vergleichsstudie, Generalsanierung im Bestand, eine Generalsanierung mit Ertüchtigung nach dem Konzept des Architekturbüro Grässle sowie eines Neubaus beauftragt.

Als Grundlage wurde das in 2018 mit den Vereinen erarbeitete Raumprogramm in einem weiteren Workshop mit den bisher am Vorgang beteiligten Vertretern und weiterer neu gewählter Gemeinderäte im Oktober 2019 abgestimmt.

Am 16. Juni 2020 wurden die Ergebnisse der Studie in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung vorgestellt. In einem weiteren Workshop am 29. Juli 2020 wurden die Ergebnisse und Inhalte nochmals eingehend besprochen und diskutiert.

Hierbei rechnet man in einer ersten Kostenschätzung bei einer Generalsanierung im Bestand mit Kosten in Höhe von ca. 5 Mio €, bei einer Generalsanierung mit Erweiterung mit Kosten in Höhe von ca. 8,3 Mio € und bei einem Neubau incl. Abbruch des Bestandes mit Kosten in Höhe von ca. 7,9 Mio €.

Am Freitag, den 25.09.2020 ist in einem nächsten Schritt ein Bürgerdialog zum Thema Zukunft Hohensteinhalle vorgesehen.

Im Nachgang wird sich der Gemeinderat im Oktober 2020 auch im Rahmen seiner Klausur mit dem wichtigen Thema beschäftigen und dann in einer weitergehenden öffentlichen Beratung eine Grundsatzentscheidung treffen.

Auf der Homepage haben wir Ihnen die vorliegenden Informationen, wie z.B. die Studie des Büros Kubus360,  Gemeinderatsvorlagen und Ergebnisprotokolle der Workshops zum Nachlesen eingestellt.

Zudem wurde von uns eine FAQ-Rubrik für Ihre Fragestellungen und unsere Antworten eingerichtet. Ich möchte Sie ermuntern, hiervon regen Gebrauch zu machen.

Die Gemeinde ist daran interessiert, auch in Zukunft die wichtige und notwendige Infrastruktur für die Bürgerschaft und beste Rahmenbedingungen für eine gute Vereinsentwicklung bereitzustellen. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Nutzen Sie die Gelegenheit an dieser wichtigen Weichenstellung und Entwicklung mitzuwirken. Bringen Sie sich mit Ihren Ideen und Fragestellungen ein.

Ich freue mich auf weitere Rückmeldungen und Ihre Beiträge.

Ihr

Marius Hick

Bürgermeister